Bachelorarbeit, 2022
120 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1. Bildung
2.2 Soziale Ungleichheit
2.3 Bildungsziel
3 Medien
3.1 Medienbegriff
3.2 Medienpädagogik und Medienerziehung
3.3 Lernen mit digitalen Bildungsmedien
3.4 Medienbildung in der Schule
3.5 Nutzung von Medien
3.6 Medienkompetenz
3.7 Bedeutung für Kinder und Jugendliche
4 Das Lernen
4.1 Lerntheorien
4.2 Kooperatives Lernen
4.3 Selbstlernen
4.4 Selbstständiges Lernen
4.5 Selbst- und Zeitmanagement
4.6 Chancen des digitalen Lernens
4.7 Einsatz digitaler Medien in der Schule
5 Lernen im 21. Jahrhundert
6 Digitale Lernformen
6.1 E-Learning
6.2 Lernmanagementsysteme
6.3 Lern–Apps
7 Der Kompetenzrahmen
8 Die Pandemie
8.1 Covid-19
8.2 Maßnahmen
8.3 Rechtliche Grundlagen
8.4 Homeschooling
8.5 Hilfestellung
8.6 Veränderung der Ausstattung
8.7 Auswirkungen der Corona-Pandemie
9 Praktischer Teil
9.1 Empirische Forschung
9.2 Methodik
9.3 Datenanalyse und Ergebniszusammenfassung
9.4 Ergebniszusammenfassung
10 Fazit
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen des digitalen Lernens während der Corona-Pandemie in der Sekundarstufe aus der Perspektive von Schülern, Lehrkräften und Eltern, um Probleme und Chancen des Homeschoolings zu analysieren und Empfehlungen abzuleiten.
3.1 Medienbegriff
Der Medienbegriff wird in unterschiedlichen Kontexten verstanden. So bedeutet er umgangssprachlich etwas anderes als in der Literatur oder der Pädagogik. Umgangssprachlich meint der Begriff „Medium“ etwas „Vermittelndes“ oder ein Mittel (vgl. Tulodziecki, Herzig, & Grafe, 2021, S. 29).
Der Medienbegriff lässt sich in folgende Gebiete einteilen:
Zum einen in den kulturphänomenologischen Medienbegriff. Darunter zählen alle Zeichen, die Sprache, selbst Denkmäler. Die Theorien dazu finden sich im Fachgebiet der Semiotik. Sie beschäftigt sich mit einzelnen Zeichen und allen Arten von deren gezielter Beziehung, mit der Aufgabe und Umsetzung von Zeichen und dem Aufbau von Zeichensystemen.
Ein weiteres Gebiet ist der kommunikationswissenschaftliche Medienbegriff, er beschäftigt sich mit den Massenmedien. Dazu zählen Druck- und Verlagsartikel, wie beispielsweise Zeitschriften, Bücher, Fotos, Dias, Tonträger (Schallplatten, Kassetten, CDs) aber auch Filme, Rundfunk und Computer. Wissenschaftlich siedelt sich der kommunikationswissenschaftliche Medienbegriff auf dem Gebiet der Publizistik- und Kommunikationswissenschaften an. Hier werden unter anderem auch die Einflüsse der Medien auf die Prozesse des Lernens und der Erziehung erforscht.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Digitalisierung im Bildungsbereich ein und erläutert die Bedeutung der Strategie "Bildung in der digitalen Welt".
2 Theoretischer Hintergrund: Hier werden zentrale Begriffe wie Bildung, soziale Ungleichheit und Bildungsziele anhand soziologischer und pädagogischer Theorien beleuchtet.
3 Medien: Dieses Kapitel differenziert den Medienbegriff und behandelt die Rolle der Medienpädagogik sowie die Anforderungen an die Medienbildung in der Schule.
4 Das Lernen: Der Fokus liegt auf verschiedenen Lerntheorien und Formen wie selbstständigem und kooperativem Lernen im digitalen Zeitalter.
5 Lernen im 21. Jahrhundert: Es werden die Fähigkeiten definiert, die für eine erfolgreiche Teilhabe in einer sich wandelnden Welt, geprägt durch künstliche Intelligenz und Robotik, notwendig sind.
6 Digitale Lernformen: Hier werden praktische Werkzeuge wie Lernmanagementsysteme (z.B. LernSax, Moodle) und verschiedene Lern-Apps vorgestellt.
7 Der Kompetenzrahmen: Das Kapitel strukturiert die Anforderungen der Medienbildung in sechs Kompetenzbereiche für Schülerinnen und Schüler.
8 Die Pandemie: Analysiert werden die Auswirkungen von Covid-19 auf das Schulwesen, inklusive rechtlicher Grundlagen, Homeschooling-Organisation und psychischer Belastungen.
9 Praktischer Teil: Detaillierte Darstellung der empirischen Forschung mittels Fragebögen, gefolgt von der deskriptiven Datenauswertung und Ergebniszusammenfassung.
10 Fazit: Die Arbeit schließt mit Empfehlungen für die Zukunft, darunter die systematische Integration von Medienpädagogik ab dem Kleinkindalter.
Digitales Lernen, Corona-Pandemie, Homeschooling, Sekundarstufe, Medienkompetenz, Lernplattformen, Lernmanagementsysteme, Medienbildung, Distanzunterricht, Schulentwicklung, soziale Ungleichheit, Lehr- und Lernprozesse.
Die Arbeit befasst sich mit den umfassenden Herausforderungen des digitalen Lernens, die durch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Schulschließungen in der Sekundarstufe entstanden sind.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Bildung, die Nutzung digitaler Medien im Unterricht, moderne Lerntheorien sowie die spezifischen Auswirkungen der Pandemie auf Schüler, Eltern und Lehrkräfte.
Das Ziel ist es, die spezifischen Herausforderungen zu identifizieren, denen sich Schülerschaft, Lehrkräfte und Eltern beim digitalen Lernen während der Pandemie gegenüber sahen.
Die Autorin verwendet eine Kombination aus einer selektiven Literaturrecherche und einer empirischen Erhebung, bei der Fragebögen für Schüler, Eltern und Lehrer (mit dem Tool "Survio") eingesetzt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Aspekte zum Lernen und zu Medien sowie in einen umfangreichen praktischen Teil, der die erhobenen Umfragedaten analysiert und bewertet.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Medienkompetenz, Digitalisierung, Homeschooling und Distanzunterricht charakterisieren, da sie den Wandel des Lernens im 21. Jahrhundert widerspiegelt.
Die Datenerhebung war zielgruppenspezifisch in drei separate Fragebögen für Schüler, Eltern und Lehrer unterteilt, um die unterschiedlichen Perspektiven während des Lockdowns erfassen zu können.
Der Vergleich verdeutlicht die Reliabilität der eigenen Umfrage, zeigt aber auch, dass spezifische Herausforderungen teilweise durch die Auswahl der Stichprobe innerhalb der Sekundarstufe variieren.
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