Bachelorarbeit, 2022
50 Seiten, Note: 1,0
Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit
Mitarbeiterbindung der Generation Z: Eine qualitative Analyse des affektiven Commitments von Young Professionals
1.1 Zielsetzung und Erkenntnisinteresse
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Der Wandel des Arbeitsmarktes
2.2 Mitarbeiterbindung
2.2.1 Begriffsabgrenzung und Definition
2.2.2 Organisationales Commitment
2.2.3 Das Drei-Komponenten-Modell von Meyer und Allen (1990)
2.2.4 Die Bedürfnishierarchie nach Maslow (1981)
2.2.5 Das Elaboration-Likelihood-Modell von Crano und Prislin (2006)
2.3 Das Generationskonzept
2.3.1 Generation Baby Boomer
2.3.2 Generation X
2.3.3 Generation Y
3 Die Generation Z
3.1 Mitarbeiterbindung der Generation Z
3.2 Arbeitsbezogene Wertehaltungen der Generation Z
3.2.1 Sicherheit
3.2.2 Inhalte und Sinnhaftigkeit der Arbeit
3.2.3 Work-Life-Balance
3.2.4 Verdienst und Karriereorientierung
3.2.5 Arbeitsumfeld
3.2.6 Weiterentwicklung
4 Methodik
4.1 Forschungsparadigmatische Orientierungen
4.1.1 Das normative Paradigma
4.1.2 Das interpretative Paradigma
4.2 Gütekriterien qualitativer Forschung
4.3 Erhebungsmethode
4.3.1 Grundprinzipien qualitativer Interviews
4.3.2 Unterschiede zwischen Interviewformen
4.3.3 Das Experteninterview
4.4 Auswertungsmethode
4.5 Ethische Rahmenbedingungen
4.6 Auswahl der Untersuchungsgruppe
5 Empirische Darstellung
5.1 Mitarbeiterbindung der Young Professionals
5.2 Kollegialität
5.3 Wertschätzung
5.4 Gehalt
5.5 Flexibilität
5.6 Engagement und Partizipation
5.7 Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten
5.8 Erwartungen an die Führungskraft
5.9 Weitere Werte
6 Diskussion
7 Methoden- und Rollenreflexion
8 Fazit und Ausblick
Die Arbeit analysiert das affektive Commitment von Young Professionals der Generation Z an ihren Arbeitgeber, um Einflussfaktoren auf die Mitarbeiterbindung zu identifizieren und Handlungsempfehlungen gegen den Fachkräftemangel abzuleiten.
Mitarbeiterbindung der Young Professionals
„Man ist ein Teil davon und das macht einen schon stolz“ (Interview Felix, Z. 2288 f.).
Die befragten Personen berichten einstimmig, dass sie „stolz“ (Z. 622, 1478, 2277) darauf sind, für ihren aktuellen Arbeitgeber zu arbeiten. Die Gründe hierfür sind vielfältig und reichen von einer guten „Vision“ (Z. 575) des Unternehmens über ein positives Image (vgl. Z. 1477) bis hin zu einem hohen Grad der Identifikation (vgl. 2278 f.). Darüber hinaus können sich die befragten Personen vorstellen noch „mehrere Jahre“ (Z. 2304) oder sogar bis „zur Rente“ (Z. 1539) bei ihrem aktuellen Arbeitgeber zu arbeiten. Über einen Arbeitgeberwechsel wird nicht nachgedacht und keine der befragten Personen schaut parallel zur aktuellen Tätigkeit nach anderen potenziellen Stellen (Z. 670, 1549, 2310). Die Devise ist weniger „wann kann ich gehen, sondern eher, was kann ich hier noch erreichen“ (Z. 1535 f.).
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert den Wandel des Arbeitsmarktes, definiert den Begriff der Mitarbeiterbindung und stellt wissenschaftliche Modelle wie das Drei-Komponenten-Modell, die Bedürfnishierarchie nach Maslow und das Elaboration-Likelihood-Modell sowie das Generationskonzept theoretisch dar.
3 Die Generation Z: Hier wird die Generation Z charakterisiert, ihr generationsspezifisches Bindungsverhalten diskutiert und der aktuelle Forschungsstand zu arbeitsbezogenen Wertehaltungen anhand renommierter Studien vorgestellt.
4 Methodik: Dieses Kapitel beschreibt das Forschungsdesign, die forschungsparadigmatischen Orientierungen sowie die Auswahl und Anwendung der qualitativen Experteninterviews und der Kernsatzmethode zur Auswertung.
5 Empirische Darstellung: Die Ergebnisse der Interviews mit drei Young Professionals werden anhand induktiv gewonnener Erfahrungsfelder wie Kollegialität, Wertschätzung, Gehalt, Flexibilität und Führungserwartungen strukturiert und präsentiert.
6 Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert und kritisch mit der bisherigen Literatur abgeglichen, wobei insbesondere das hohe Bindungsbedürfnis der befragten Generation Z hervorgehoben wird.
7 Methoden- und Rollenreflexion: Kritische Reflexion der eigenen Forschung, der methodischen Vorgehensweise und der Begrenzungen, die durch den Umfang der Arbeit und die gewählte Stichprobe entstehen.
8 Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der Ergebnisse, Bestätigung der Bindungswilligkeit der Gen Z und Ausblick auf zukünftige, notwendige Langzeitstudien zur Werteentwicklung.
Mitarbeiterbindung, Generation Z, Affektives Commitment, Young Professionals, Experteninterview, Arbeitsmarkt, Employer Branding, Unternehmenskultur, Wertschätzung, Flexibilität, Arbeitswerte, Personalmarketing, Kernsatzmethode, Bindungsmanagement.
Die Arbeit untersucht das affektive Commitment (die emotionale Bindung) von jungen Berufstätigen der Generation Z an ihre aktuellen Arbeitgeber.
Die Schwerpunkte liegen auf der Mitarbeiterbindung, der Analyse arbeitsbezogener Werte und Bedürfnisse der Generation Z sowie der Ableitung von Strategien für das Management.
Das Ziel ist es, das affektive Commitment zu analysieren und zu beantworten, welche Erwartungen Young Professionals an ihren Arbeitgeber stellen, um Maßnahmen zur Fachkräftebindung zu optimieren.
Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, konkret leitfadengestützte Experteninterviews, die nach der sogenannten Kernsatzmethode ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine Darstellung der Gen Z, die methodische Vorgehensweise und eine ausführliche empirische Auswertung der Interviews zu Werten wie Kollegialität, Gehalt und Führung.
Die wichtigsten Begriffe sind Mitarbeiterbindung, Generation Z, affektives Commitment, Young Professionals und Experteninterviews.
Im Gegensatz zu vielen Studien, die der Generation Z ein geringes Bindungsverständnis zuschreiben, zeigen die befragten Experten in der Arbeit ein deutlich höheres Maß an Loyalität und Identifikation mit ihren Arbeitgebern.
Die befragten Personen bevorzugen einen begleitenden kooperierenden Führungsstil, der Empathie, Wertschätzung, Augenhöhe und Vertrauen betont, statt eines rein wegweisenden Managements.
Durch den demografischen Wandel und den zunehmenden Fachkräftemangel müssen Unternehmen verstehen, wie sie junge Talente nach der Rekrutierung erfolgreich an das Unternehmen binden können.
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