Bachelorarbeit, 2021
92 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Methodische Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
2. Events im Wandel
2.1 Events
2.1.1 Eventerlebnis
2.1.2 Eventformate
2.2 Die digitale Transformation der Events
2.2.1 Corona-Pandemie als Katalysator digitaler Eventformate
2.2.2 Charakteristika zukünftiger Events
3. Digital Natives
3.1 Erwartungshaltungen der Digital Natives
3.2 Musikkonsum der Digital Natives
3.3 Digital Natives bei Musikevents
4. Digitale Tools bei Musikevents
4.1 Event-App
4.2 Social Media
4.3 RFID
4.4 Live-Informationen via Beacons
4.5 Gamification, VR und AR
4.6 Livestream & Video on Demand
5. Zwischenfazit aus der Sekundärforschung
6. Vorbereitung der Primärforschung
6.1 Methodische Vorgehensweise
6.2 Entwicklung und Aufbau der Umfrage
6.3 Durchführung der Befragung
7. Datenanalyse
7.1 Auswertung und Interpretation der Ergebnisse
7.2 Überprüfung der Thesen
8. Handlungsempfehlungen
9. Schlussbetrachtung
9.1 Beantwortung der Forschungsfragen
9.2 Kritische Reflexion der Methodik
Die vorliegende Arbeit untersucht die Ansprüche der Generation der Digital Natives in Bezug auf die Digitalisierung von Musikevents und analysiert, inwieweit digitale Tools zu einem positiven Eventerlebnis beitragen können, um daraus Handlungsempfehlungen für Veranstalter abzuleiten.
Die digitale Transformation der Events
Durch die fortschreitende Digitalisierung und Globalisierung verändert sich die Eventbranche. Die Basis der Digitalisierung bildet das Internet (vgl. Knoll 2017, 1 f.). Um einen reibungslosen Ablauf eines digital ausgerichteten Events gewähren zu können, muss eine ausgebaute digitale Infrastruktur gegeben sein. Die Bundesregierung hat das bis Ende 2018 datierte Ziel nicht erreicht, für jeden Haushalt eine Datenversorgung von 50 Mbit/s im Download zu ermöglichen (vgl. Ilgmann 2019, 119). Unterschiede in der digitalen Infrastruktur werden deutlich beim Vergleich der urbanen und ländlichen Räume. Während in Städten genügend Glasfaserleitungen zu preiswerten Konditionen verfügbar sind, ist die Netzqualität auf dem Land deutlich eingeschränkt. Um den digitalen Wandel und die fortschreitende Entwicklung auch in Zukunft gewährleisten zu können, muss die Land-Stadt-Schere der digitalen Infrastruktur geschlossen werden (vgl. Ilgmann und Störr 2020, 618).
Während bereits eine Vielzahl internationaler Unternehmen den digitalen Wandel annehmen und sich dieser Transformation anpassen, hängt die Dienstleistungsbranche, dementsprechend auch die Eventindustrie, in Sachen Digitalisierung hinterher. Deutlich ist, dass die Digitalisierung weiter Fahrt aufnimmt und kein Ende in Sicht ist. Dem Wandel müssen sich auch Eventveranstalter anpassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Warten Eventveranstalter zu lange mit der Anpassung an den digitalen Wandel, riskieren diese die Überholung durch digital ausgerichtete Events und werden folglich vom Markt verdrängt. Die Digitalisierung ändert zugleich die Bedürfnisse der Eventbesucher. Sie möchten bei ihrem Event mitwirken können und ihre individuellen Bedürfnisse einbringen. Diesen Gedanken müssen Eventveranstalter beachten und mit Consumer Convenience reagieren. Durch die stärkere Verbreitung und Nutzung mobiler Endgeräte, Smartphones, Tablets und Wearables können Menschen schnell und einfach auf Informationsinhalte zugreifen und kommunizieren.
1. Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Themenstellung vor dem Hintergrund der Digitalisierung in der Live-Musikbranche und definiert die Zielsetzung sowie Forschungsfragen der Arbeit.
2. Events im Wandel: Das Kapitel betrachtet die konzeptionellen Grundlagen von Events, das Eventerlebnis-Modell und analysiert die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf digitale Eventformate.
3. Digital Natives: Hier werden die Generationskonzepte und die spezifischen Erwartungshaltungen sowie der Musikkonsum der Digital Natives untersucht.
4. Digitale Tools bei Musikevents: Dieses Kapitel identifiziert und kategorisiert gängige digitale Werkzeuge wie Event-Apps, RFID-Technologie und Virtual Reality in der Eventbranche.
5. Zwischenfazit aus der Sekundärforschung: Die Ergebnisse aus der theoretischen Analyse werden zusammengefasst und bilden die Grundlage für die aufgestellten Hypothesen.
6. Vorbereitung der Primärforschung: Es wird das methodische Vorgehen, insbesondere der Einsatz des Kano-Modells und der Aufbau der Online-Umfrage, detailliert beschrieben.
7. Datenanalyse: Die empirischen Ergebnisse der Online-Befragung werden deskriptiv ausgewertet und zur Hypothesenprüfung herangezogen.
8. Handlungsempfehlungen: Auf Basis der Untersuchungsergebnisse werden konkrete Empfehlungen für Eventveranstalter im Umgang mit digitalen Tools formuliert.
9. Schlussbetrachtung: Das Kapitel schließt mit einer Beantwortung der Forschungsfragen und einer kritischen Reflexion der gewählten Methodik.
Digitalisierung, Digital Events, Digitale Tools, Events, Hybride Events, Live-Events, Musikevents, Eventerlebnis, Digital Natives, Kano-Modell, RFID, Event-App, Eventbranche, Zielgruppenanalyse, Primärforschung.
Die Arbeit untersucht die Anforderungen und Ansprüche der sogenannten Digital Natives an die Digitalisierung von Musikevents und bewertet den praktischen Nutzen digitaler Tools.
Die zentralen Felder umfassen die Event-Theorie, die Besonderheiten der Generation Digital Natives, aktuelle technologische Tools bei Veranstaltungen sowie deren Wahrnehmung durch Eventbesucher.
Die zentrale Frage ist, ob digitale Tools bei Digital Natives beim Besuch eines Musikevents eine entscheidende Rolle für ein positives Eventerlebnis spielen.
Es wurde eine deduktive Vorgehensweise gewählt, die eine Sekundärforschung zur Fundierung des Themas mit einer quantitativen Primärforschung in Form einer Online-Umfrage verbindet, wobei das Kano-Modell zur Analyse genutzt wurde.
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Konzepte (z.B. Eventerlebnis) als auch die empirischen Ergebnisse der Befragung zur Nutzung von Event-Apps, RFID, Gamification und Live-Streaming analysiert.
Digitalisierung, Eventerlebnis, Digital Natives, Musikevents und Kano-Modell stehen im Zentrum der inhaltlichen Untersuchung.
Das Kano-Modell wird genutzt, um die untersuchten digitalen Funktionen nach ihrem Beitrag zur Kundenzufriedenheit (Basis-, Leistungs-, Begeisterungsfaktoren) zu klassifizieren und ihre tatsächliche Relevanz zu identifizieren.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass digitale Tools bei Musikevents für die Zielgruppe keine essenzielle Voraussetzung für ein positives Erlebnis sind, da das traditionelle, analoge Erlebnis weiterhin im Fokus steht.
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