Masterarbeit, 2021
132 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen der Blockchain-Technologie
2.1 Definition und Historie
2.1.1 Definition und Begriffserklärung
2.1.2 Historische Entwicklung der Blockchain-Technologie
2.2 Grundlegende Technologien
2.2.1 Hashfunktionen
2.2.2 Kryptografische Puzzles
2.2.3 Hashbäume
2.2.4 Asymmetrische Verschlüsselung und digitale Signaturen
2.2.5 Digitale Zeitstempel
2.3 Aufbau und Funktionsweise der Blockchain
2.3.1 Aufbau und Funktionsweise der Blockchain
2.3.2 Konsensalgorithmen
2.3.3 Smart Contracts
2.3.4 Unterscheidungsmerkmale von Blockchains
2.4 Einsatz der Blockchain
2.4.1 Auswahlprozess für den Einsatz von Blockchain
2.4.2 Eigenschaften, Chancen und Risiken der Blockchain-Technologie
3 Blockchain in Logistik und Supply Chain Management
3.1 Definitionen und Terminologie
3.2 Trends und Komplexitäten in der Logistik
3.3 Anwendungsfelder der Blockchain-Technologie in der Logistik
3.4 Aktuelle Anwendungsbeispiele aus der Praxis
4 Methodik
4.1 Systematische Literaturanalyse
4.2 Experteninterviews
4.2.1 Entscheidung und Begründung für das Erhebungsverfahren
4.2.2 Vorgehen zur Datenerhebung
4.2.3 Qualitative Inhaltsanalyse
4.3 Qualitätsbewertung der Forschung
5 Forschungsstand
5.1 Allgemeine Charakteristika der Literaturauswahl
5.2 Inhaltsanalyse
5.2.1 Einflussfaktoren für die Einführung von Blockchain
5.2.2 Ordnungsrahmen für die Einführung von Blockchain
5.2.3 Ordnungsrahmen zur Eignung und Machbarkeit von Blockchain
5.2.4 Reifegradmodelle
5.3 Zentrale Ergebnisse und Forschungsbedarf
6 Bewertungsmethodik zur Beurteilung der Einsatzeignung
6.1 Konzipierung der Bewertungsmethodik
6.1.1 Problem- und Anforderungsdefinition
6.1.2 Gestaltungsbereich
6.2 Entwicklung der Bewertungsmethodik
6.2.1 Vorgehen
6.2.2 Inhaltliche Quellen
6.3 Beschreibung der Bewertungsmethodik
6.3.1 Metamodell
6.3.2 Detailbeschreibung
6.3.2.1 Schritt 1a: Informationsbeschaffung
6.3.2.2 Schritt 1b: Technologieverständnis
6.3.2.3 Schritt 2: Problemidentifikation & initiale Use Cases
6.3.2.4 Schritt 3: Technologieeignung & Technologieentscheidung
6.3.2.5 Schritt 4: Machbarkeitsanalyse & Anwendungsfallbewertung
6.3.2.6 Schritt 5: Prototypische Umsetzung
6.3.2.7 Schritt 6: Implementierung & Integration
6.3.2.8 Zusammenfassende Darstellung der Bewertungsmethodik
7 Evaluation und Diskussion
7.1 Evaluation
7.2 Implikationen für Wissenschaft und Praxis
7.3 Limitationen der Arbeit
8 Fazit
8.1 Zusammenfassung
8.2 Ausblick
Das primäre Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit ist die Entwicklung einer Bewertungsmethodik, die es ermöglicht, die Einsatzeignung von Blockchain-Anwendungen in der Logistik systematisch zu beurteilen. Angesichts mangelnder Standards und praktischer Erfahrungswerte dient die Arbeit dazu, den aktuellen Forschungsstand zu erfassen und in Kombination mit Expertenwissen ein ganzheitliches, problemorientiertes Entscheidungsmodell zu schaffen.
2.2.1 Hashfunktionen
Hashfunktionen (dt. Streuwertfunktionen) sind mathematische Funktionen mit deren Hilfe eine beliebig große Eingabemenge auf eine deutlich kleinere Zielmenge abgebildet werden kann. Anders ausgedrückt, bildet eine Hashfunktion eine Bitfolge beliebiger Länge auf eine Bitfolge fester Länge ab und das Ergebnis der Hashfunktion ist der Hashwert. Da durch Hashfunktionen für bestimmte Eingabedaten, z. B. Textdokumente, ein bestimmter Ausgabewert erzeugt wird, kann durch das sogenannte Diffusionsprinzip eine durch Böswilligkeit oder Übertragungsfehler ausgelöste Veränderung der Eingabedaten leicht anhand der unterschiedlich resultierenden Hashwerte erkannt werden. Diese Eigenschaft stellt dementsprechend die unkomplizierte Überprüfbarkeit der Vollständigkeit und Integrität der Daten sicher und macht Hashfunktionen effizient berechenbar.
Kryptografische Hashfunktionen sind spezielle Hashfunktionen, die zwei Sicherheitseigenschaften erfüllen. Zum einen stellt die Eigenschaft der Einwegfunktion sicher, dass aus einem gegebenen Zielwert nicht auf den Eingabewert geschlossen werden kann und zum anderen gewährleistet die Kollisionsresistenz, dass es praktisch unmöglich ist zwei verschiedene Eingabewerte zu finden, die zu demselben Zielwert führen. Praktisch unmöglich bedeutet in diesem Kontext, dass es zwar durch strukturiertes Ausprobieren theoretisch möglich ist auf den Eingabewert zu schließen oder eine Kollision zu finden, jedoch mit einer sinnvollen Begrenzung der Rechenkapazität und -zeit praktisch unmöglich ist, da bei Verwendung der meist genutzten Hashfunktion SHA-256 (Secure Hash Algorithm) aus einem Eingabewert eine Zahl mit einer fixen Länge von 256 Bit erzeugt wird.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Ausgangssituation der Blockchain-Technologie in der Logistik ein, definiert das Ziel der Arbeit sowie die Forschungsfrage und erläutert den inhaltlichen Aufbau.
2 Theoretische Grundlagen der Blockchain-Technologie: Dieser Abschnitt vermittelt das notwendige Fachwissen zu Blockchain-Konzepten wie Hashfunktionen, Konsensalgorithmen und Smart Contracts, um eine solide informationstechnische Basis zu schaffen.
3 Blockchain in Logistik und Supply Chain Management: Hier werden aktuelle Logistik-Trends und Herausforderungen analysiert, um spezifische Anwendungsfelder für Blockchain-Technologien innerhalb der Lieferkette abzuleiten.
4 Methodik: Der Autor beschreibt das qualitative Forschungsdesign, welches auf einer systematischen Literaturanalyse und geführten Experteninterviews basiert, um ein fundiertes Vorgehen zur Erkenntnisgewinnung sicherzustellen.
5 Forschungsstand: In diesem Kapitel werden 36 identifizierte Publikationen analysiert, kategorisiert und inhaltlich untersucht, um den aktuellen Stand der Forschung und bestehende Forschungslücken aufzuzeigen.
6 Bewertungsmethodik zur Beurteilung der Einsatzeignung: Das Kernkapitel konzipiert, entwickelt und beschreibt detailliert den dreiphasigen Bewertungsprozess zur systematischen Beurteilung von Blockchain-Anwendungen in der Logistik.
7 Evaluation und Diskussion: Dieses Kapitel interpretiert die gewonnenen Erkenntnisse in Bezug auf die Forschungsfragen, leitet Implikationen für die Praxis ab und benennt die Limitationen des gewählten Forschungsansatzes.
8 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse zum Bewertungsprozess ab und gibt einen Ausblick auf notwendige zukünftige Forschungsschwerpunkte.
Blockchain, Logistik, Lieferkette, Bewertungsmethodik, Einsatzeignung, Supply Chain Management, Hashfunktion, Smart Contracts, Konsensalgorithmus, Prozessoptimierung, Experteninterviews, Literaturanalyse, IT-Reife, Technologieakzeptanz, Mehrwertanalyse
Die Arbeit beschäftigt sich mit der systematischen Beurteilung, ob und wie Blockchain-Technologien in logistischen Netzwerken effektiv eingesetzt werden können.
Zentrale Themen sind die theoretischen Blockchain-Grundlagen, Trends in der Logistik, die Identifikation von Anwendungsfeldern sowie die Erstellung eines praxisorientierten Bewertungsrahmens.
Die Arbeit fokussiert darauf, wie die Einsatzeignung von Blockchain-basierten Anwendungen in der Logistik systematisch beurteilt werden kann.
Der Autor nutzt einen qualitativen Forschungsansatz, bestehend aus einer systematischen Literaturanalyse sowie teilstrukturierten, leitfadengestützten Experteninterviews.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Analyse, die Untersuchung des Forschungsstands und die Entwicklung einer dreiphasigen Bewertungsmethodik für logistische Blockchain-Use-Cases.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Blockchain-Einsatz, logistische Bewertungsmethodik, Supply Chain Management, Prozessdigitalisierung und Technologie-Adoption.
Im Gegensatz zu existierenden, oft rein technologischen Modellen, ist die hier entwickelte Methodik speziell auf die Logistikbranche ausgerichtet, ganzheitlich angelegt und verbindet problemorientierte Ansätze mit einer konsolidierten Merkmalsausprägung für praktische Anwendungsszenarien.
Da Blockchain-Technologien durch Netzwerkeffekte ihre Stärke entfalten, reicht eine rein unternehmerische Sichtweise nicht aus; vielmehr müssen soziale, organisatorische und technologische Aspekte im Kontext der Lieferkette integriert betrachtet werden, um Fehlentscheidungen zu vermeiden.
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