Bachelorarbeit, 2020
58 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die wechselseitigen Einflüsse zwischen kognitiven Stressoren und dem emotionalen Wohlbefinden sowie den moderierenden Einfluss der Resilienz. Dabei wird eine kurze Längsschnittstudie durchgeführt, um die Auswirkungen von kognitiven Stressoren auf affektive Stressreaktionen und die Rolle der Resilience-Überzeugung in diesem Zusammenhang zu beleuchten.
Die Bachelorarbeit gliedert sich in verschiedene Kapitel, die die Forschungsfrage aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Das erste Kapitel befasst sich mit der Problemstellung und stellt den theoretischen Hintergrund der Arbeit dar. Hier werden wichtige Konzepte wie psychische Belastungen, Stressreaktionen, kognitive Stressoren, Resilience-Überzeugung und ihre Bedeutung im Kontext des Arbeitsplatzes erläutert. Die Conservation of Resources Theorie (COR-Theorie) und das transaktionale Stressmodell werden als theoretische Rahmenbedingungen vorgestellt. In Kapitel 3 wird die Methodik der Studie erläutert, einschließlich der Stichprobe, der verwendeten Untersuchungsinstrumente und der Datenanalysemethoden. Kapitel 4 präsentiert die Ergebnisse der Studie, die sowohl deskriptive Statistiken als auch Korrelationen zwischen den Skalen beinhalten. Weiterhin werden die Ergebnisse der Hypothesenprüfung hinsichtlich der Auswirkungen der kognitiven Stressoren auf affektive Stressreaktionen und den Einfluss der Resilience-Überzeugung auf negative Affekte dargestellt. Kapitel 5 schließlich diskutiert die Ergebnisse der Studie, zieht Schlussfolgerungen und würdigt die Arbeit kritisch.
Die Arbeit behandelt die Themen kognitive Stressoren, emotionales Wohlbefinden, Resilienz, Resilience-Überzeugung, Conservation of Resources Theorie (COR-Theorie), transaktionales Stressmodell, Längsschnittstudie, Arbeitsbezogene Stressoren, affektive Stressreaktionen, psychische Belastungen, Beanspruchungen, Ressourcen, Psychologie, empirische Forschung.
Resilienz bezeichnet die psychische Widerstandsfähigkeit einer Person, die als personale Ressource dient, um berufliche Herausforderungen und Stress erfolgreich zu bewältigen.
Diese Theorie erklärt Stressreaktionen als Folge des drohenden oder tatsächlichen Verlusts von Ressourcen (z.B. Zeit, Energie, Selbstwertgefühl).
Kognitive Stressoren wie Informationsüberflutung oder komplexe Aufgaben können zu negativen affektiven Reaktionen und einer Minderung des Wohlbefindens führen.
Sie wirkt als Moderator, der den Zusammenhang zwischen Stressoren und negativen Gefühlen abmildern kann, indem die Person an ihre eigene Bewältigungsfähigkeit glaubt.
Die Studie mit 243 Teilnehmern untersuchte, inwieweit Resilienz tatsächlich zum Erhalt des emotionalen Wohlbefindens bei hoher Arbeitsbelastung beiträgt.
Belastung sind die äußeren Faktoren (Stressoren), während Beanspruchung die individuelle Reaktion der Person auf diese Faktoren beschreibt.
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