Bachelorarbeit, 2020
58 Seiten, Note: 1,3
1 Problemstellung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Grundbegriffe und Definitionen
2.1.1 Psychische Belastungen und Beanspruchungen
2.1.2 Stresszustand, Stressoren und Stressreaktionen
2.1.3 Ressourcen
2.2 Psychischer Stress am Arbeitsplatz
2.2.1 Die Conservation of Resources Theorie (COR-Theorie)
2.2.2 Das transaktionale Stressmodell
2.2.3 Arbeitsbezogene Stressoren
2.2.4 Kognitive Stressoren
2.2.5 Affektive Stressreaktionen
2.3 Bedeutung der Resilienz als personale Ressource
2.3.1 Resilienz in der Psychologie
2.3.2 Resilience-Überzeugung und ihre Wirkungsweise
3 Methode
3.1 Stichprobe und Vorgehensweise
3.2 Untersuchungsinstrumente
3.3 Datenanalyse
4 Ergebnisse
4.1 Deskriptive Statistik und Korrelationen zwischen den Skalen
4.2 Ergebnisse der Hypothesenprüfung
4.2.1 Auswirkungen der kognitiven Stressoren auf affektive Stressreaktionen
4.2.2 Auswirkungen der Resilience-Überzeugung auf negative Affekte
4.2.3 Moderatoreffekte der Resilience-Überzeugung
5 Diskussion
5.1 Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse
5.2 Kritische Würdigung
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Einfluss von kognitiven Stressoren am Arbeitsplatz auf das emotionale Wohlbefinden und analysiert, inwieweit die persönliche Ressource der „Resilience-Überzeugung“ diesen Zusammenhang moderieren kann, um Belastungen abzufedern.
2.2.4 Kognitive Stressoren
Als kognitive Stressoren werden die Stressoren bezeichnet, die die Gedächtnisleistung, Aufmerksamkeit und Lern- und Problemlösefähigkeit eines Mitarbeiters beeinträchtigen. Der Zusammenhang von Stress und Leistung ist in der arbeits- und organisationspsychologischen Forschung weitgehend untersucht worden. Dennoch kommen empirische Studien immer wieder zu widersprüchlichen und ambivalenten Annahmen, was die Beziehung zwischen Stressoren und Leistung in Organisationen betrifft.
In der Durchführung von früheren Laborstudien wurden die Auswirkungen von Stressoren auf die Aufgabenbewältigung bestätigt, die zeigen, dass Stressoren zu verminderter Aufmerksamkeit und Arbeitsgedächtnisleistung führen (Postman & Bruner, 1948, S. 317-320). Demgegenüber stellten andere Forscher (Searle, Bright & Bochner, 1999, S. 268-279) in ihrer Studie fest, dass hohe Arbeitsanforderungen mit einer Zunahme der Leistungsversuche, aber auch mit einer Abnahme der Leistungsgenauigkeit, insbesondere in Situationen mit geringer Kontrollmöglichkeit, verbunden waren.
1 Problemstellung: Einführung in die Relevanz beruflichen Stresses und Definition der Resilienz als personale Ressource zur Stressbewältigung.
2 Theoretischer Hintergrund: Fundierte theoretische Einordnung von Stressmodellen, Belastung-Beanspruchung und dem Konstrukt der Resilience-Überzeugung.
3 Methode: Beschreibung des Studiendesigns, der Stichprobe aus 243 Berufstätigen und der verwendeten Messinstrumente zur Erfassung von Stress und Resilienz.
4 Ergebnisse: Auswertung der statistischen Daten und Prüfung der aufgestellten Hypothesen mittels Multipler- und Hierarchischer Regression.
5 Diskussion: Interpretation der Studienergebnisse, kritische Reflexion des methodischen Vorgehens und Implikationen für die betriebliche Praxis.
Beruflicher Stress, Kognitive Stressoren, Resilienz, Resilience-Überzeugung, Affektive Stressreaktionen, Emotionales Wohlbefinden, Längsschnittstudie, Arbeitsplatz, Stressbewältigung, Selbstwirksamkeit, Personenressource, Stressmodell, Arbeitspsychologie, Moderatoreffekt, Arbeitsanforderungen.
Die Arbeit erforscht die Wechselwirkungen zwischen kognitiven Stressoren am Arbeitsplatz und dem emotionalen Wohlbefinden von Mitarbeitern sowie die mögliche Pufferfunktion der Resilienz.
Zentrale Aspekte sind die Stress- und Ressourcenforschung, die Auswirkungen kognitiver Anforderungen auf die Psyche und die Rolle der Resilience-Überzeugung im beruflichen Kontext.
Ziel ist es zu klären, ob eine hohe Resilience-Überzeugung als schützende Ressource die negativen Auswirkungen kognitiver Stressoren auf das emotionale Wohlbefinden reduzieren kann.
Die Autorin führte eine quantitative Längsschnittstudie mit Online-Fragebögen unter 243 berufstätigen Personen durch, wobei die Daten statistisch mittels SPSS ausgewertet wurden.
Der Hauptteil umfasst theoretische Grundlagen, wie die Conservation of Resources Theorie und das transaktionale Stressmodell, sowie eine empirische Untersuchung inklusive Regressionsanalysen.
Kognitive Stressoren, Resilience-Überzeugung, Arbeitsstress, affektive Reaktionen und personelle Ressourcen bilden die inhaltliche Basis.
Die Studie ergab, dass lediglich eine der acht geprüften Moderatoreffekte signifikant war, wobei die Skala „ausbleibende Nachwirkungen“ bei kognitiven Stressoren t2 einen moderierenden Effekt zeigte.
Das Prinzip wird genutzt, um theoretisch zu stützen, dass Ressourcen die Beziehung zwischen Stressoren und Stressreaktionen besser moderieren, wenn die Einflussgrößen inhaltlich zueinander passen.
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