Masterarbeit, 2015
129 Seiten, Note: 1,3
Die Arbeit befasst sich mit der Herausforderung des Fachkräftemangels in Deutschland im Kontext der Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse. Im Mittelpunkt steht die Analyse der Mechanismen, die zur Exklusion von Migranten und Flüchtlingen aus dem deutschen Arbeitsmarkt führen, trotz des bestehenden Fachkräftemangels.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Problemlage und die Fragestellung definiert. Anschließend werden in Kapitel 2 verschiedene Exklusionstheorien vorgestellt, die die Mechanismen der sozialen Schließung beleuchten. Kapitel 3 untersucht den Fachkräftemangel in Deutschland im Kontext des demografischen Wandels und der Situation von Flüchtlingen und Migranten. In Kapitel 4 werden die rechtlichen Grundlagen der Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse analysiert, einschließlich des Asylverfahrensgesetzes, des Aufenthaltsgesetzes und des Anerkennungsgesetzes. Kapitel 5 beschäftigt sich mit der Exklusion durch Gesetze und deren Umsetzung, insbesondere im Kontext des Wohlfahrtsstaates.
Anerkennung von Bildungsabschlüssen, Fachkräftemangel, Exklusionstheorien, Integration, Flüchtlinge, Migranten, demografischer Wandel, Wohlfahrtsstaat, rechtliche Rahmenbedingungen.
Aufgrund des demografischen Wandels und der sinkenden Geburtenraten benötigt Deutschland qualifizierte Zuwanderer, um den zukünftigen Fachkräftebedarf zu decken.
Exklusionseffekte sind Mechanismen, die Migranten trotz vorhandener Qualifikationen vom Arbeitsmarkt ausschließen, etwa durch bürokratische Hürden oder restriktive aufenthaltsrechtliche Regelungen.
Das Aufenthaltsrecht bestimmt, ob und unter welchen Bedingungen eine Person arbeiten darf. Unsichere Status wie die "Duldung" können die berufliche Integration massiv behindern.
Die Blaue Karte EU ist ein Aufenthaltstitel für hochqualifizierte Fachkräfte aus Nicht-EU-Staaten, der den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt erleichtern soll.
Es findet eine Gleichwertigkeitsfeststellung statt, bei der ausländische Berufsqualifikationen mit deutschen Referenzberufen verglichen werden, um eine offizielle Anerkennung zu erreichen.
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