Bachelorarbeit, 2021
107 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1. Problematik
1.2. Ziel der Studie
1.3. Übersicht und Aufbau der Arbeit
2. Theoretischer Hauptteil
2.1. Was ist (mathematische) Begabung?
2.2. Theoretische Grundlagen zum Drehtürmodell
2.3. Aktueller Forschungsstand
2.4. Begabtenförderung in der Praxis und Einflüsse auf die Durchführung
3. Die Fragebogenstudie
3.1. Konzeptuelle Darstellung der Fragebogenstudie
3.1.1. Ziel der Studie
3.1.2. Auswahl der Befragten
3.1.3. Das Design der Fragebogenstudie
3.1.4. Zur Durchführung (+ Rahmenbedingungen)
3.1.5. Anmerkungen zur Auswertung
3.2. Die Ergebnisse der Fragebogenstudie
3.2.1. Ergebnisse
3.2.2. Gesamtinterpretation
4. Abschlussdiskussion
4.1. Auswirkungen des Modells auf mathematisch potenziell begabte Kinder
4.2. Grenzen der Untersuchung
4.3. Lösungsansätze (praktische Konsequenzen)
Ziel der Arbeit ist die explorative Untersuchung der Auswirkungen des sogenannten Drehtürmodells auf mathematisch potenziell begabte Kinder sowie die Optimierung dieses Modells durch die Auswertung von Lehrererfahrungen und das Identifizieren von Problemfeldern und Lösungsstrategien.
1.1. Problematik
Das Thema Begabung nimmt eine immer wichtigere Rolle an Schulen, bei Lehrern*innen, Eltern und Schülern*innen ein. Denn anhand der Qualität des Schulabschlusses, der Bildungszertifikate und Leistungsbescheinigungen kann prognostiziert werden, welche berufliche Position jemand in der Gesellschaft einnehmen wird. Damit stellt neben der Förderung von leistungsschwächeren Schülern*innen auch die Förderung der talentierten und leistungsstarken Kinder und Jugendlichen einen wichtigen Bestandteil des schulischen Alltags dar. Eine Möglichkeit, besonders begabte Schüler*innen zu fördern, bietet das Drehtürmodell. Dieses Modell der Begabtenförderung ist bereits seit einigen Jahren Element an vielen deutschen Schulen. Doch inwiefern erweist sich das Drehtürmodell als ein lückenloses Modell zur Förderung mathematisch begabter Kinder? Mit jeder neu durchgeführten Studie ist es möglich, das Modell so zu überarbeiten, dass es jeder Schule und somit auch jedem/r Schüler*in möglich gemacht werden kann, dieses Modell anzubieten und teilzunehmen.
1. Einleitung: Das erste Kapitel führt in die Problematik und Zielsetzung der Arbeit ein und erläutert den Aufbau der Untersuchung.
2. Theoretischer Hauptteil: Hier werden zentrale Begriffe wie Begabung und mathematische Begabung definiert und die theoretischen Grundlagen des Drehtürmodells sowie der aktuelle Forschungsstand dargelegt.
3. Die Fragebogenstudie: Dieses Kapitel präsentiert das Design, die Durchführung und die detaillierte Auswertung der Lehrerbefragung sowie deren Gesamtinterpretation.
4. Abschlussdiskussion: Hier werden die Ergebnisse reflektiert, die Auswirkungen auf die Schülerschaft diskutiert, Grenzen der Untersuchung aufgezeigt und konkrete Lösungsansätze abgeleitet.
Drehtürmodell, Begabtenförderung, mathematische Begabung, Lehrerbefragung, Schulentwicklung, Talentförderung, individuelle Förderung, Lernumgebung, Geschlechterunterschiede, Motivation, Projektarbeit, Leistungsfähigkeit, Grundschule, Gymnasium, Gesamtschule.
Die Arbeit untersucht das Drehtürmodell als Methode der Begabtenförderung an Schulen in Nordrhein-Westfalen und beleuchtet dessen Auswirkungen auf mathematisch potenziell begabte Kinder.
Die zentralen Felder sind die Definition von Begabung, die verschiedenen Typen des Drehtürmodells, die Identifikation von Schülern sowie die praktischen Erfahrungen der Lehrkräfte mit diesem Modell.
Ziel der Studie ist es, durch Erfahrungsberichte von Lehrkräften das Drehtürmodell besser zu verstehen, auftretende Probleme zu identifizieren und Optimierungsmöglichkeiten für die Praxis an Schulen aufzuzeigen.
Es wurde eine explorative Fragebogenstudie mit 26 Lehrkräften an Schulen in Nordrhein-Westfalen durchgeführt, deren Ergebnisse qualitativ ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Begabung und zum Drehtürmodell sowie die empirische Untersuchung, die sich mit Aufbau, Durchführung und Ergebnissen der Befragung beschäftigt.
Kernelemente sind Drehtürmodell, Begabtenförderung, mathematische Begabung, Lehrerbefragung und individuelle Lernförderung.
Lehrkräfte berichten, dass bei fehlenden Räumlichkeiten oft auf Modelle wie Typ 1 (Unterricht in anderen Klassen) oder Typ 4 (außerschulische Kooperationen) ausgewichen wird, um dennoch individuelle Förderung zu ermöglichen.
Die Befragung zeigt, dass Mädchen sich häufiger für das Modell entscheiden und teils motivierter arbeiten, während Jungen oft nach Herausforderungen suchen; diese geschlechtsspezifischen Ergebnisse werden in der Studie kritisch hinterfragt.
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