Bachelorarbeit, 2019
88 Seiten, Note: 1
1 EINLEITUNG
2 DEFINITIONEN UND ABGRENZUNG DER BEGRIFFE
2.1 Bildung
2.2 Disposition
2.3 Fähigkeit
2.4 Fertigkeit
2.5 Kommunikationsfähigkeit
2.6 Kompetenz
2.7 Performanz
2.8 Qualifikation
2.9 Wissen
3 DUALE BERUFSAUSBILDUNG IN ÖSTERREICH
3.1 Lehrlingsprognose des AMS 2018
3.2 Lehrberuf Einzelhandel
3.2.1 Ausbildung im Sportartikelhandel
3.3 Anforderungen an Berufseinsteiger und Berufseinsteigerinnen
3.3.1 Publikation der WKO und der Industriellenvereinigung Steiermark
3.3.2 BIC.at – Anforderungen Berufsfeld Einzelhandel
3.3.3 Anforderungen im Handel – Wirtschaftskammer Tirol
3.3.4 Anforderungen laut Berufslexikon des AMS
3.4 Neue Lehrabschlussprüfung
3.5 Zusatzausbildung „Digitaler Verkauf“
4 KOMPETENZARTEN IM ÜBERBLICK
4.1 Kompetenzklassen nach Erpenbeck und Von Rosenstiel
4.2 Arten von Kompetenzen nach Gnahs
4.3 Kompetenzmessung – KODE® und KODE®X
4.3.1 KODE®X Kompetenzatlas
5 KOMPETENZORIENTIERTER UNTERRICHT
5.1 Lehrplan (Curriculum)
5.2 Unterrichtsplanung
5.3 Unterrichtsdurchführung
5.4 Leistungsbeurteilung
6 SOZIALFORMEN UND METHODEN IM ÜBERBLICK
6.1 Einleitung
6.2 Unterrichtsmethoden
6.2.1 Entdeckendes Lernen
6.2.2 Gruppenpuzzle
6.2.3 Problemlösendes Lernen
6.2.4 Projekt
6.2.5 Rollenspiel
6.2.6 Schülerreferat
6.2.7 Stationenlernen
7 FORSCHUNGSFRAGEN
8 VORSTELLUNG DER UNTERSUCHUNGSMETHODEN
9 BEFRAGUNG LEHRBETRIEBE
9.1 Forschungsdesign
9.2 Auswertung
10 UNTERRICHTSPLANUNG
11 METHODENEVALUATION
11.1 Forschungsdesign
11.2 Auswertung
12 SCHLUSSFOLGERUNG FÜR DEN UNTERRICHT
13 ZUSAMMENFASSUNG
Die Arbeit untersucht, welche Kompetenzen von Lehrlingen im Sportartikelhandel durch Ausbildungsbetriebe gefordert werden und inwiefern diese Bedürfnisse die Gestaltung eines kompetenzorientierten Unterrichts an Berufsschulen beeinflussen sollen.
3.2.1 Ausbildung im Sportartikelhandel
Der Sportartikelhandel in Österreich umfasste im Jahr 2017 5.154 Mitgliedsbetriebe. Der Umsatz erhöhte sich 2016 nominell um 1,2 % im Vergleich zum Vorjahr (WKO, 2017).
Die größten Unternehmen des Landes, die Lehrlinge ausbilden sind Gigasport, Intersport, Hervis und Sport2000. Speziell im Schulsprengel Zell am See können die Ausbildungsbetriebe Intersport Bründl, Intersport Harms, Hervis, Intersport Scholz, Intersport Pirchner, Sport Breitfuß, Sport2000 Günther, Sport2000 Glaser, Sport2000 Simon, Sport Gumpold, Sport2000 Achleitner, Sport2000 Herzog, Lürzer Obertauern, Big Time Sport, Martin’s Bike Shop, Sport Mitterer, und Sport Huber genannt werden.
Im Sportartikelhandel steht vor allem die Kundenberatung im Vordergrund. Das Wissen über Sportarten und Sportgeräte ist daher für Verkäufer unentbehrlich. Kunden sollen auch über positive und negative gesundheitliche Folgen informiert werden. Bei Sportkleidung stellen Interessenten meist Fragen zum Material und zur Pflege der Funktionstextilien. Sportgeräte müssen meistens montiert und gewartet, beziehungsweise an die Anforderungen des Kunden angepasst werden. Auch das zählt zu den Aufgaben eines Einzelhandelskaufmanns/einer Einzelhandelskauffrau im Sportartikelhandel (Arbeitsmarktservice, 2018).
1 EINLEITUNG: Definiert die Forschungsfragen nach den Kompetenzerwartungen der Betriebe und den Konsequenzen für den kompetenzorientierten Unterricht.
2 DEFINITIONEN UND ABGRENZUNG DER BEGRIFFE: Erläutert zentrale Fachbegriffe wie Bildung, Kompetenz und Wissen im Kontext der beruflichen Bildung.
3 DUALE BERUFSAUSBILDUNG IN ÖSTERREICH: Beschreibt das österreichische Ausbildungssystem, spezifische Anforderungen im Sportartikelhandel sowie die Struktur der Lehrabschlussprüfung.
4 KOMPETENZARTEN IM ÜBERBLICK: Stellt verschiedene theoretische Kompetenzmodelle wie KODE® vor und erläutert deren Bedeutung für die berufliche Bildung.
5 KOMPETENZORIENTIERTER UNTERRICHT: Diskutiert Anforderungen an Lehrpläne, Unterrichtsplanung, Durchführung und Leistungsbeurteilung im Rahmen der Kompetenzorientierung.
6 SOZIALFORMEN UND METHODEN IM ÜBERBLICK: Analysiert diverse Lehrmethoden wie Rollenspiele oder Gruppenpuzzle im Hinblick auf deren fördernde Wirkung für verschiedene Kompetenzarten.
7 FORSCHUNGSFRAGEN: Konkretisiert die zentralen Fragestellungen der Arbeit in messbare Dimensionen.
8 VORSTELLUNG DER UNTERSUCHUNGSMETHODEN: Beschreibt das für die Befragung und Evaluation gewählte methodische Vorgehen.
9 BEFRAGUNG LEHRBETRIEBE: Präsentiert das Design und die Ergebnisse der Befragung der regionalen Ausbildungsbetriebe im Bezirk Zell am See.
10 UNTERRICHTSPLANUNG: Dokumentiert das auf Basis der Befragung erstellte Unterrichtskonzept für Sportartikel-Klassen.
11 METHODENEVALUATION: Evaluiert die Wirksamkeit der gewählten Lehrmethoden durch einen Perspektivenabgleich zwischen Lehrkraft, Beobachtern und Lernenden.
12 SCHLUSSFOLGERUNG FÜR DEN UNTERRICHT: Fasst die aus der empirischen Untersuchung gewonnenen Erkenntnisse für die Unterrichtspraxis zusammen.
13 ZUSAMMENFASSUNG: Bietet einen kompakten Überblick über die gesamte Arbeit und deren Ergebnisse.
Berufsbildung, Einzelhandel, Sportartikel, Kompetenzorientierung, duale Ausbildung, Lehrabschlussprüfung, KODE®X, Unterrichtsmethoden, Methodenevaluation, Fachkompetenz, Personale Kompetenz, Sozialkompetenz.
Die Arbeit analysiert die spezifischen Kompetenzanforderungen von Unternehmen im Sportartikel-Einzelhandel an ihre Lehrlinge und leitet daraus notwendige Anpassungen für den kompetenzorientierten Unterricht an Berufsschulen ab.
Die zentralen Themen sind das duale Ausbildungssystem in Österreich, theoretische Kompetenzmodelle (insbesondere KODE®X), moderne Unterrichtsmethoden sowie die Evaluation von Lehr-Lern-Prozessen.
Ziel ist es, Unterrichtsmethoden zu identifizieren, die den Erwerb jener Kompetenzen gezielt fördern, welche laut Befragung für Ausbildungsbetriebe im Sportartikelhandel von hoher Relevanz sind.
Es handelt sich um eine empirische Arbeit, die durch eine quantitative Befragung von Ausbildungsbetrieben sowie eine qualitative Methodenevaluation im Unterricht (Perspektivenabgleich) ihre Daten erhebt.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Kompetenzerwerb und Unterrichtsgestaltung sowie den empirischen Teil, der die Befragungsergebnisse analysiert und in eine konkrete Unterrichtssequenz umsetzt.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie duale Ausbildung, Kompetenzorientierung, Sportartikelhandel, Methodenkompetenz und berufsschulische Fachdidaktik charakterisiert.
Diese Zusatzausbildung dient dazu, den Lehrberuf attraktiver zu gestalten und Lehrlingen Kompetenzen im Umgang mit digitalen Tools und mobilen Endgeräten für die stationäre Kundenberatung zu vermitteln.
Die Arbeit zeigt, dass zwischen den Perspektiven von Lehrkraft, Beobachtern und Lehrlingen teils deutliche Unterschiede bestehen, insbesondere bei der Wahrnehmung der geförderten Kompetenzen, was einen Abgleich notwendig macht.
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