Masterarbeit, 2022
89 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Der demografische Wandel in Deutschland
3.1.1 Geburtenzahlen
3.1.2 Die Lebenserwartung
3.1.3 Wanderungsbewegungen
3.1.4 Bevölkerungsentwicklung in Deutschland
3.1.5 Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Arbeitswelt
3.2 Gesundheit und Alter(n)
3.2.1 Verständnis von Gesundheit
3.2.2 Altern und Leistungsfähigkeit
3.2.3 Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit
3.3 Betriebliches Gesundheitsmanagement
3.3.1 Definition und Grundlagen
3.3.2 Digitales BGM
3.3.3 Ziele und Nutzen
3.3.4 Kernprozesse
3.3.5 Handlungsfelder
4 METHODIK
4.1 Forschungsfragen
4.2 Ablauf der Literaturrecherche
5 ERGEBNISSE
6 DISKUSSION
6.1 Diskussion der Ergebnisse
6.2 Kritische Reflexion der Vorgehensweise
6.3 Ausblick auf zukünftige Studien und mögliche Gestaltungsmaßnahmen
6.4 Fazit
7 ZUSAMMENFASSUNG
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, anhand einer systematischen Literaturrecherche Möglichkeiten zur Förderung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer aufzuzeigen, um den Herausforderungen des fortschreitenden demografischen Wandels effektiv zu begegnen.
1 Einleitung und Problemstellung
Der demografische Wandel ist mittlerweile fest in unserer Gesellschaft verankert. Demnach wird sich die Altersstruktur der Bevölkerung in Deutschland in den kommenden Jahrzenten weiterhin stark verändern. Aufgrund der steigenden Lebenserwartung und der abnehmenden Geburtenrate, wird es im Laufe der Zeit immer mehr ältere Menschen in unserer Gesellschaft geben. Bereits heute ist jede zweite Person in Deutschland älter als 45 Jahre und jede fünfte Person älter als 66 Jahre. Laut Hochrechnungen des Statistischen Bundesamtes wird die Zahl der Menschen ab 67 Jahren bis 2035 um 22 Prozent steigen (Statistisches Bundesamt, 2021). Demnach werden in den nächsten 15 Jahren ca. 12,9 Millionen Erwerbstätige in den Ruhestand gehen. Dies entspricht 30 Prozent der 2021 auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung gestandenen Erwerbspersonen (FAZ, 2022). Das bedeutet, dass es immer weniger Jüngere im erwerbsfähigen Alter geben wird und immer mehr ältere Menschen, die kurz vor dem Renteneintrittsalter stehen. Somit altert nicht nur das Individuum an sich – sondern unsere gesamte Gesellschaft (Gellert, Kesselmann & Wilke, 2018). Aufgrund dieser Entwicklungen herrscht bereits heute ein akuter Fachkräftemangel in Deutschland, welcher in Zukunft weiter zunehmen wird.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Es wird die demografische Problematik erläutert, die durch den Fachkräftemangel und die steigende Zahl älterer Erwerbstätiger entsteht.
2 ZIELSETZUNG: Das Kapitel definiert das Ziel der Arbeit, Möglichkeiten zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit durch betriebliches Gesundheitsmanagement zu identifizieren.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Es werden theoretische Grundlagen zu Demografie, Gesundheit im Alter und Betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) erläutert.
4 METHODIK: Hier wird der Prozess der durchgeführten systematischen Literaturrecherche inklusive der Suchkriterien beschrieben.
5 ERGEBNISSE: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse aus den identifizierten relevanten Studien und bewertet deren Wirksamkeit.
6 DISKUSSION: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert und im Hinblick auf die Forschungsfragen interpretiert.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Eine abschließende Synthese der Kernerkenntnisse der Arbeit.
Demografischer Wandel, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Arbeitsfähigkeit, Beschäftigungsfähigkeit, Altern, Gesundheitsförderung, Fachkräftemangel, Arbeitsschutz, Prävention, Systematischer Review, Digitales BGM, Altersstruktur, Arbeitswelt, Unternehmenskultur, Lebensarbeitszeit
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch betriebliches Gesundheitsmanagement auf den demografischen Wandel reagieren können, um die Arbeitsfähigkeit ihrer Belegschaft bis zur Rente zu sichern.
Die zentralen Themen sind der demografische Wandel, die physiologischen und kognitiven Aspekte des Alterns, Arbeitsschutz, Gesundheitsförderung und das betriebliche Eingliederungsmanagement.
Das Ziel ist es, mittels Literaturrecherche zu identifizieren, welche Maßnahmen und Instrumente des BGM den Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer unterstützen können.
Die Arbeit nutzt die Methode eines systematischen Reviews, bei dem relevante Fachdatenbanken nach publizierten Studien durchsucht und die Ergebnisse anschließend synthetisiert wurden.
Der Hauptteil beleuchtet zunächst die demografischen Hintergründe, definiert Gesundheit und Altern, stellt das Konzept sowie die Prozesse des BGM detailliert dar und wertet anschließend diverse Interventionsstudien aus.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie demografischer Wandel, BGM, Arbeitsfähigkeit, Fachkräftemangel und Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz charakterisieren.
Das "Haus der Arbeitsfähigkeit" von Illmarinen und Tempel dient als Modell, um die verschiedenen Haupteinflussfaktoren der Arbeitsfähigkeit, vom Fundament der Gesundheit bis zur Führungsebene, strukturiert darzustellen.
Digitale Angebote wie Apps werden als praktische und effektive Möglichkeit gesehen, das BGM zeit- und ortsunabhängig zu gestalten, insbesondere um Gruppen zu erreichen, die klassisch schwerer zugänglich sind.
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