Studienarbeit, 2020
45 Seiten, Note: 1
1 Store Design
1.1 Erwartungen und Wege der Kunden
1.2 Außenbereich
1.3 Arena Prinzip
1.4 Flächenoptimierung
1.4.1 Flächenkonzept Pop-up
1.5 Erlebnisorientierte Gestaltung
1.6 Limbic Selling
1.6.1 Duftmarketing
1.6.2 Lichtmarketing
1.7 Innovative Gestaltungsmittel
2 Voraussetzungen perfekter Produktpräsentationen
2.1 Zielgruppen
2.2 Gestaltungsgrundsätze
2.2.1 Goldener Schnitt
2.2.2 Ordnung
2.2.3 Tiefenwirkung
2.2.4 Trendanpassung
2.2.5 Linienführung
2.2.6 Optischer Ausgleich
2.3 Gestaltungsdreieck
2.4 Blickfänge
2.5 Aufbauelemente
2.6 Aufbauregeln
2.7 Farben
2.8 Licht
2.9 Dekoration
3 Werbung
3.1 Die Botschaft ist medienneutral
3.2 Limbic Map
3.3 Customer’s journey:
4 Präsenz im Internet
4.1 Suchmaschinenoptimierung
4.2 Online Werbung
4.2.1 Google Ads
4.2.2 Displays
4.2.3 Werbespiele
4.2.4 Gewinnspiele
4.2.5 Soziale Netzwerke
4.2.6 Influencer
4.2.7 Apps
5 Rechtliche Bestimmungen
5.1 Rechtsvorschriften im Internet
6 Online Werbung: Umsetzung im VFW-Unterricht
6.1 Bezug zum Lehrplan
6.2 Bildungs- und Lehraufgaben
6.3 Zusatzausbildung „Digitaler Verkauf“
6.4 Kompetenzen
6.5 Methodisch-didaktische Umsetzung
Die vorliegende Arbeit untersucht die wesentlichen Aspekte der Verkaufsförderung und Warenpräsentation unter besonderer Berücksichtigung der zunehmenden Konkurrenz durch das Internet. Das primäre Ziel ist es, stationären Einzelhändlern Strategien an die Hand zu geben, um durch optimale Verkaufsraumgestaltung und moderne Werbemaßnahmen ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und gezielt auf eine Multi-Channel-Zukunft zuzubereiten.
1.6 Limbic Selling
Der Begriff „Limbic Selling“ lässt auf das limbische System im Gehirn zurückschließen. Es beschreibt Strukturen und Areale, die Emotionen verarbeiten und für das Gedächtnis und das Lernen zuständig sind (Krämer, 2010). Diese Gestaltungs- und Verkaufstechnik versucht genau diese Bereiche im Gehirn durch tasten, fühlen, riechen, schmecken, sehen und hören an zu sprechen (Anderle & Hunger, 2017, S. 342-343).
Durch das Anprobieren von Kleidungsstücken spüren Konsumenten das Material und wenn die Passform geeignet ist, löst das Wohlbefinden und möglicherweise sogar eine Erhöhung des Selbstbewusstseins. Bei Lebensmitteln bietet es sich an, den Kunden und Kundinnen eine Kostprobe zu gewähren. Technische Artikel können anstatt demonstriert, von den Kunden selbst getestet werden. Ein Lerneffekt kann entstehen und dieser bleibt länger im Gedächtnis als nur Gesehenes (Anderle & Hunger, 2017, S. 343).
1.6.1 Duftmarketing
„Ich kann dich nicht riechen“ ist eine Metapher, die durchaus Wahrheit mitbringt. Der Geruchsinn des Menschen entscheidet über Sympathie und Wohlbefinden mit. Das kann in Verkaufsräumen gezielt eingesetzt werden. Das Aroma einer Backstube weckt das Bedürfnis nach frischen Semmeln und das Zerstäuben der Parfüm-Linie im Geschäft führt zu einer höheren Kaufwahrscheinlichkeit (Anderle & Hunger, 2017, S. 339).
Dieses Instrument kann auch für die Corporate Identity genutzt werden. Das menschliche Gehirn verbindet dadurch bestimmte Gerüche mit dem Unternehmen.
1 Store Design: Dieses Kapitel erläutert, wie durch akustische, visuelle und klimatische Gestaltung eines Geschäftslokals die Verkaufsförderung aktiv unterstützt und die Attraktivität des Sortiments gesteigert werden kann.
2 Voraussetzungen perfekter Produktpräsentationen: Das Kapitel behandelt die grundlegenden Designprinzipien, wie den goldenen Schnitt und die Farbwirkung, um Waren professionell in Szene zu setzen und Kaufentscheidungen positiv zu beeinflussen.
3 Werbung: Hier wird die Bedeutung von Botschaften im Marketing kontextualisiert und erklärt, weshalb emotionaler Nutzen oft ausschlaggebender für den Kauf ist als rationale Argumente.
4 Präsenz im Internet: Dieses Kapitel beleuchtet die Notwendigkeit einer digitalen Web-Präsenz und beschreibt gezielte Werbeformen wie Suchmaschinenoptimierung, Social Media Marketing und den Einsatz von Google Ads.
5 Rechtliche Bestimmungen: Es werden die wesentlichen österreichischen Vorgaben bezüglich Preisauszeichnung, Urheberrecht und Datenschutz für den analogen sowie digitalen Handel zusammengefasst.
6 Online Werbung: Umsetzung im VFW-Unterricht: Dieses Kapitel liefert einen methodisch-didaktischen Leitfaden für Lehrkräfte, um das Thema Online-Werbung zielgerichtet an Auszubildende im Lebensmittel- und Einzelhandel zu vermitteln.
Verkaufsförderung, Warenpräsentation, Store Design, Limbic Selling, Produktinszenierung, Neuromarketing, Online Werbung, Suchmaschinenoptimierung, Social Media Marketing, Multi-Channel, Kundenorientierung, Berufsschulunterricht, Werbestrategie, Einzelhandel, Kundenzufriedenheit.
Die Arbeit thematisiert die Optimierung der Verkaufsförderung im stationären Handel unter Einbeziehung digitaler Werbestrategien und Ansätze aus dem Neuromarketing.
Die Schwerpunkte liegen auf Store Design, Gestaltungsgrundsätzen für Produktpräsentationen, rechtlichen Rahmenbedingungen für Werbung sowie der methodisch-didaktischen Lehrplanung für kaufmännische Berufe.
Das Hauptziel ist es, effektive Strategien für eine Multi-Channel-Zukunft aufzuzeigen und dabei zu unterstützen, Lehrlinge praxisorientiert auf die moderne Verkaufsumgebung vorzubereiten.
Es werden aktuelle Marktdaten, werbepsychologische Erkenntnisse sowie lehrplanrelevante didaktische Methoden zur Wissensvermittlung analysiert und praktisch angewendet.
Der Fokus liegt auf der praktischen Anwendung von Gestaltungsprinzipien (z.B. Goldener Schnitt) im Verkaufsraum sowie der technischen Umsetzung von Online-Kampagnen inklusive Aspekten wie Google Ads und Social Media Marketing.
Die zentralen Aspekte sind Verkaufsförderung, Warenpräsentation, Limbic Selling und moderne Online-Werbeformate.
Das limbische System steuert Emotionen und Kaufmotive im Gehirn, was durch "Limbic Selling" oder entsprechende Werbestrategien gezielt angesprochen werden kann, um eine höhere Kaufwahrscheinlichkeit zu erreichen.
Sehr wichtig. Die Arbeit weist darauf hin, dass Verstöße gegen das Urheberrecht, das Datenschutzgesetz (DSG) oder das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) nicht nur abgemahnt werden können, sondern auch Geldstrafen nach sich ziehen.
Es wird ein praxisorientierter Ansatz gewählt, bei dem Schüler aktiv an realen Werbeprojekten arbeiten, Tools wie Canva nutzen und eigene Kampagnenkonzepte entwickeln und präsentieren.
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