Diplomarbeit, 2002
52 Seiten, Note: 1,0 mit Auszeichnung
Das Diplomprojekt zielt darauf ab, einen einminütigen Kino-Trailer für das Kurzfilmfestival Interfilm Berlin zu entwickeln und zu realisieren. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Entwicklung eines Motivs gelegt, das in allen Medienbereichen funktioniert. Das Projekt umfasst drei Phasen: Entwurf, Realisierung und Theorie. Die Diplomanden streben eine intensive und befruchtende Zusammenarbeit während des gesamten Prozesses an.
Die Einleitung des Diplomprojekts beschreibt die Aufgabenstellung, stellt das Kurzfilmfestival Interfilm Berlin vor und beleuchtet Besonderheiten des Kurzfilms, Grafik und zeitabhängiger Medien sowie die Genrebeschreibung des Trailers. Kapitel 5 widmet sich der Konzeption des Projekts, einschließlich Produktionsplan, Eckdaten, Zeitplan, Equipment, Software, Ideenfindung und Studien. Kapitel 6 behandelt die Vorproduktionsphase, wobei das Finale Konzept, die Story, die Weißensee Studie, die Ästhetik des Trailers und die Dramaturgie im Fokus stehen. Das Kapitel 7 beschreibt den Produktionsablauf mit Themen wie Fotografie, Tracking, Matte, 3D-Modelling, Timing, Soundtrackerstellung, Takt, Compositing, Mastering, Finales Rendering, FAZ und Projektkosten. Das Kapitel 8 befasst sich mit der Morphologie des Trailers, einschließlich Aufbau und Funktion von Trailern, Struktur, Exposition, Durchführung, Endtitel, dem Plot, der Trailermontage, Typographie, Einbeziehung von Erinnerungen, visueller Überfrachtung, Verdichtung und Fragmentierung, visueller Spannung, Wiederholung und Kitsch. In Kapitel 9 geht es um den Trailer als Medium der Information und Attraktion, mit Themen wie "Leinwandinserate", "Bewegte Plakate", "Key Art", "Potpourri Approach", "Narrative Image", Imagetrailer, MTV, "Flying Logos", die THX-Trailer, Bilder und auditive Wahrnehmung sowie den "Mythos Kamera" und den "Mythos Computer".
Die Schlüsselwörter des Diplomprojekts umfassen Kurzfilmfestival, Interfilm Berlin, Trailer, Motion Graphics, Grafikdesign, Filmindustrie, Ästhetik, Dramaturgie, Produktionsablauf, Filmmontage, visuelle Kommunikation, Markenbildung, Filmgeschichte, Filmtheorie, Medienanalyse, Medienproduktion.
Das Ziel war die Entwicklung und Realisierung eines ca. einminütigen Kino-Trailers für das 18. Kurzfilmfestival „interfilm berlin“ im Jahr 2002.
Ein Film gilt als Kurzfilm, wenn er eine Länge von etwa 30 Minuten nicht wesentlich überschreitet; die Ursprünge lagen bei Rollen von ca. 7–10 Minuten Länge.
Das Projekt gliederte sich in Entwurf (Konzeption), Realisierung (Produktion auf 35mm) und einen theoretischen Teil zur Morphologie des Trailers.
Dabei geht es um den Aufbau und die Funktion: von der Exposition über die Steigerung der visuellen Spannung bis hin zum Endtitel und der Typografie.
Sie bieten eine seltene Plattform für innovative erzählerische und visuelle Mittel abseits der Massenvermarktung des Kinos.
Eingesetzt wurden unter anderem 3D-Modelling, Tracking, Matte-Painting, Compositing und finales Rendering für das Medium 35mm-Film.
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