Bachelorarbeit, 2022
45 Seiten, Note: 2,3
Die Arbeit befasst sich mit der Frage, inwiefern soziale Deprivation als Ursache für die Übernahme antisemitischer Einstellungen betrachtet werden kann. Dabei wird zwischen absoluter und relativer Deprivation unterschieden und der Einfluss dieser beiden Dimensionen auf antisemitische Einstellungen analysiert. Der Antisemitismus wird mittels eines Antisemitismus-Indexes gemessen, der sich aus vier Items des Allbus-Datensatzes von 2016 zusammensetzt. Die soziale Deprivation wird ebenfalls mit Items aus dem Allbus-Datensatz erhoben, zusätzlich werden zwei Kontextvariablen (Bundesländer und durchschnittlicher Schulabschluss) berücksichtigt, um den Einfluss der Deprivation unter unterschiedlichen Bedingungen genauer zu untersuchen.
Antisemitismus, soziale Deprivation, relative Deprivation, absolute Deprivation, Spätmoderne, Allbus-Datensatz, Mehrebenenanalyse, Personifizierung, Strukturprinzip, Bildungsabschluss, Bundesländer, Index, strukturelle Schwäche
Die Arbeit untersucht, ob das Erleben von Benachteiligung (Deprivation) dazu führt, dass Menschen antisemitische Vorurteile übernehmen, oft als Folge von Sündenbock-Mechanismen oder Personifizierung von Problemen.
Absolute Deprivation bezieht sich auf den tatsächlichen Mangel an Ressourcen (z.B. geringes Einkommen), während relative Deprivation das Gefühl beschreibt, im Vergleich zu anderen Gruppen ungerechtfertigt schlechter gestellt zu sein.
Die empirische Analyse basiert auf dem Allbus-Datensatz von 2016, einer repräsentativen Umfrage zur Einstellung der deutschen Bevölkerung.
Ja, der durchschnittliche Schulabschluss auf Länderebene wurde als Kontextvariable berücksichtigt, um zu prüfen, wie Bildung den Einfluss von Deprivation auf Vorurteile abmildert.
Die Arbeit differenziert zwischen strukturell schwächeren (neue Bundesländer) und stärkeren Regionen (alte Bundesländer), um regionale Dynamiken beim Zusammenhang von Deprivation und Antisemitismus zu erfassen.
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