Studienarbeit, 2022
55 Seiten, Note: 1,2
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Definition und Zielsetzung
1.3 Aufbau und methodische Vorgehensweise der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Definition Blockchain
2.2 Aufbau und Funktionsweise der Blockchain
2.2.1 Hashfunktionen
2.2.2 Digitale Signatur
2.2.3 Merkle Trees und Verkettung von Blöcken
2.3 Konsensmechanismen
2.3.1 Proof of Work
2.3.2 Proof of stake
2.4 Ausprägungen der Blockchain
2.4.1 Permissionless
2.4.2 Permissioned
2.4.3 Entscheidungspfade für die Implementierung einer Blockchain
2.5 Smart Contracts
2.6 Internet of Things
3. Aktuelle Anwendungsfelder und Blockchain Projekte in der Logistik
3.1 Trade Lens
3.2 Ambrosus
4. Chancen und Herausforderungen beim Einsatz der Blockchain
4.1 SWOT Analyse
4.2 Bewertung anhand des Entscheidungspfades
5.Diskussion
6. Fazit und Ausblick
6.1 Fazit
6.2 Ausblick
Die vorliegende Arbeit zielt auf eine kritische Potentialanalyse der Blockchain-Technologie zur Optimierung moderner, globaler Lieferketten ab. Dabei wird erforscht, ob die Technologie das Potential besitzt, sich flächendeckend in diesem Bereich zu etablieren, wobei insbesondere Chancen, Risiken und Voraussetzungen für eine erfolgreiche Implementierung beleuchtet werden.
2.2.1 Hashfunktionen
Eine Hashfunktion ist eine mathematische Funktion, die entwickelt wurde, um einen Zielwert, der auf Basis eines beliebigen Eingabewertes abgebildet wird, zu generieren. Ein Merkmal der Hashfunktion ist, dass die Eingabe eine beliebige Größe einnehmen kann, der Zielwert jedoch immer in einer fix definierten Länge ausgegeben wird. Der Zielwert einer SHA 256 Hashfunktion ist immer 256 Bits lang und wird durch eine 64-stellige Hexadezimalzahl ausgegeben (Preneel 2006).
Die Hashfunktion h bildet dabei die Eingabewerte E auf eine definierte Anzahl an Zielwerten Z ab. Zu berücksichtigen gilt, dass die Menge der Eingabewerte immer größer als die fix festgelegte Menge der Zielwerte ist.
Generell können unterschiedliche Hashfunktionen eingesetzt werden. Im Bereich der Blockchain, insbesondere bei Bitcoin wird häufig der Hash Algorithmus SHA-256 verwendet.
1. Einleitung: Beschreibt die Problemstellung störungsanfälliger globaler Lieferketten und definiert die Zielsetzung sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2. Theoretische Grundlagen: Erläutert die technischen Funktionsprinzipien der Blockchain, einschließlich Hashfunktionen, Konsensmechanismen, Smart Contracts und dem Internet of Things.
3. Aktuelle Anwendungsfelder und Blockchain Projekte in der Logistik: Praxiseinblicke durch die Projekte Trade Lens und Ambrosus, die Blockchain in der Logistik integrieren.
4. Chancen und Herausforderungen beim Einsatz der Blockchain: Analyse der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken via SWOT-Analyse und Bewertung mittels Entscheidungspfaden.
5.Diskussion: Kritische Reflexion der Ergebnisse und Diskussion der Transformationspotenziale sowie der Hürden bei der branchenweiten Implementierung.
6. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Reflexion der Studienziele und Ausblick auf die zukünftige Rolle dezentraler, transparenter und manipulationssicherer Netzwerke.
Blockchain, Lieferkette, Logistik, Smart Contracts, Internet of Things, Konsensmechanismen, Transparenz, Manipulationssicherheit, Potentialanalyse, Supply Chain Management, Hashfunktionen, Digitalisierung, Dezentralisierung, Trade Lens, Ambrosus.
Die Arbeit untersucht das Potential und die Einsatzmöglichkeiten der Blockchain-Technologie, um aktuelle Ineffizienzen und Störungsanfälligkeiten in globalen Lieferketten zu überwinden.
Die Arbeit behandelt die technischen Grundlagen der Blockchain, die Rolle von Smart Contracts und IoT, aktuelle Praxisprojekte sowie eine kritische Chancen-Risiken-Abwägung.
Die Forschungsfrage lautet: Hat die Blockchain-Technologie das Potential, sich flächendeckend zur Optimierung der globalen Lieferketten zu etablieren?
Es wird eine Sekundärforschung betrieben, die durch eine SWOT-Analyse der Blockchain sowie eine Bewertung mittels bestehender Entscheidungspfade für die Implementierung ergänzt wird.
Im Hauptteil werden theoretische Merkmale, spezifische Logistik-Anwendungsprojekte wie Trade Lens und Ambrosus sowie eine umfassende Potentialanalyse unter Berücksichtigung der SWOT-Faktoren dargelegt.
Die zentralen Schlagworte umfassen insbesondere Blockchain, Supply Chain Management, Transparenz, Smart Contracts und Dezentralisierung.
Die Unterscheidung ist für die Bewertung der Implementierung essenziell, da Unternehmen je nach Bedarf an Datenschutz, Kontrolle und Performance zwischen diesen Ausprägungen wählen müssen.
Das Internet of Things liefert als unterste Datenebene die notwendigen, echtzeitbasierten Sensordaten, die durch die Blockchain manipulationssicher verarbeitet werden können.
Smart Contracts ermöglichen die automatisierte Ausführung von vordefinierten Vertragsbedingungen, was Komplexität reduziert und die Notwendigkeit von Intermediären zur Validierung eliminiert.
Es dient als theoretisches Analogiebeispiel, um die Problematik der Konsensfindung in einem System aus nicht vertrauenswürdigen Teilnehmern innerhalb der Blockchain zu veranschaulichen.
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