Bachelorarbeit, 2016
39 Seiten, Note: 1,9
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Vorgehensweise
2. Einführung in die 3D-Drucktechnologie
2.1 Begriffsbestimmung und Entwicklung
2.2 Die Technologie
2.3 Potential und Vorteile
2.4 Umsatzprognosen
3. Bedeutsamkeit der Technologie für Wirtschaft und Industrie
3.1 3D-Druck – eine disruptive Technologie?
3.2 Mögliche Szenarien für die Additive Fertigung
4. Einfluss des Rapid Manufacturing auf den B2B Markt
4.1 Kostenvergleich einer Serienfertigung: Additive Fertigung versus Spritzgießen
4.2 Zwischenfazit und Handlungsempfehlungen
4.3 Die nächste Eroberung: Die Ersatzteilindustrie
4.4 Einfluss des Rapid Manufacturing auf den B2C Markt
5. Schlussfolgerung
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der 3D-Drucktechnologie (Additive Fertigung) auf bestehende Supply-Chain-Strukturen. Das übergeordnete Ziel ist es, aufzuzeigen, wie diese Technologie die Logistik und Produktionsweisen verändert und welche Vorteile sie gegenüber konventionellen Fertigungsverfahren bietet.
3.1 3D-Druck – eine disruptive Technologie?
Eine „disruptive“ Innovation bezeichnet eine Erfindung, die eine bestehende Technologie, ein bestehendes Produkt oder Dienstleistung möglicherweise vollständig verdrängt und ersetzt, wodurch das Nutzungsverhalten stark verändert wird. Als „disruptive“ Technologie ist auch der 3D-Drucker einzustufen [31]. McKinsey Global Institute bezeichnen den 3D-Druck als eine Technologie mit dem Potenzial, die weltweite Wirtschaft zu verändern. Im Zuge der Entwicklung wird zwischen der der „sustaining“ und „disruptiven Technologie“ unterschieden. Die „sustaining“ oder auch „erhaltende“ Technologie ist dadurch gekennzeichnet, dass Schlüsselattribute weiterentwickelt werden und bestehende Produkte einer Leistungsverbesserung unterzogen werden [32].
Erwähnenswert ist, dass disruptive Technologien zu Beginn lediglich ein kleines Kundensegment bedienen, da etablierte Unternehmen aus Gründen der Wirtschaftlichkeit meist nur Kunden der größten Käuferschicht bedienen. Marktführer in den jeweiligen Technologiebereichen haben für diese kleinen Kundensegmente keine Leistungen anzubieten, weshalb diese Kunden zu Anbietern im Nischen-Markt wechseln. Im Gegensatz dazu können Unternehmen, die in den Nischen-Markt einsteigen, eigene Technologien derart weiterentwickeln, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt ursprüngliche Kundensegmente der etablierten Unternehmen für sich gewinnen.
1. Einleitung: Vorstellung der Problemstellung und der Zielsetzung der Arbeit hinsichtlich der Auswirkungen von 3D-Druck auf Supply-Chain-Strukturen.
2. Einführung in die 3D-Drucktechnologie: Definition der Additiven Fertigung, Erläuterung der verschiedenen Rapid-Technologien und Analyse der Umsatzprognosen.
3. Bedeutsamkeit der Technologie für Wirtschaft und Industrie: Diskurs über den disruptiven Charakter der Technologie und Darstellung der Hype-Kurve im technologischen Kontext.
4. Einfluss des Rapid Manufacturing auf den B2B Markt: Detaillierter Kostenvergleich zwischen additiven Verfahren und Spritzguss sowie Analyse der Potenziale für die Ersatzteilwirtschaft und Konsumentenmärkte.
5. Schlussfolgerung: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse mit dem Ausblick, dass die Integration additiver Verfahren in bestehende Produktionsprozesse essenziell ist.
3D-Druck, Additive Fertigung, Supply-Chain, Rapid Manufacturing, Rapid Prototyping, Rapid Tooling, Disruptive Technologie, Ersatzteillogistik, Individualisierung, Kostenvergleich, Massenfertigung, Demokratisierung der Produktion, Produktionsnetzwerk, Innovationszyklen, Wettbewerbsvorteil
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der 3D-Drucktechnologie auf zukünftige Supply-Chain-Konfigurationen und deren wirtschaftliche Bedeutung für die Industrie.
Die zentralen Themen umfassen technologische Grundlagen, die ökonomische Einordnung (disruptive Kraft), Kostenvergleiche zu herkömmlichen Verfahren und Potenziale in der Ersatzteil- sowie Konsumgüterlogistik.
Das Ziel ist es, den tatsächlichen Einfluss der Additiven Fertigung auf Logistikstrukturen zu bewerten und Handlungsempfehlungen für Unternehmen zur Integration dieser Technologie zu geben.
Es handelt sich um eine technologische und betriebswirtschaftliche Analyse, die unter anderem auf Marktdaten, Fallbeispielen, Break-Even-Analysen und Literaturrecherchen zu industriellen Trends basiert.
Der Hauptteil befasst sich mit der technischen Definition, der Analyse des disruptiven Charakters, der wirtschaftlichen Vergleiche zur Serienfertigung und der Anwendung in spezifischen Bereichen wie der Ersatzteilindustrie.
3D-Druck, Additive Fertigung, Supply-Chain, Rapid Manufacturing, Disruptive Technologie und Ersatzteillogistik.
Der Spritzguss ist das Standardverfahren für Kunststoffbauteile in der Massenfertigung. Da 3D-Druck heute noch nicht für hohe Stückzahlen konkurrenzfähig ist, dient der Spritzguss als Benchmark zur Ermittlung des Break-Even-Points.
Der Begriff beschreibt die Verlagerung von Produktionsmöglichkeiten hin zum Endverbraucher oder kleineren Betrieben durch erschwingliche 3D-Druck-Technologien, was einen einfacheren Markteintritt ermöglicht.
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