Bachelorarbeit, 2022
78 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Ziel der Arbeit
1.2 Gang der Untersuchung
2 Grundlagen
2.1 Das E-Auto
2.2 Der Ladevorgang von E-Autos
2.3 Das Stromnetz
3 Elektromobilität heute und in Zukunft
3.1 Status Quo
3.2 Elektromobilität im Jahr 2030
4 Möglichkeiten zur Einbindung von Elektromobilität ins Stromnetz
4.1 Elektromobilität im Stromnetz
4.2 Entwicklung der Stromnetzintegration von E-Autos
4.3 Steuerungsmöglichkeiten von E-Autos
5 Analyse der Stromnetzintegration von E-Autos im Jahr 2030
5.1 Datengrundlage, Vorgehensweise und getroffene Annahmen
5.1.1 Durchschnittliche Stromverbräuche
5.1.2 Tägliche Ladekurven an unterschiedlichen Ladestandorten
5.1.3 Stromverbräuche der E-Autos im Jahr 2030
5.1.4 Anwendung eines einfachen Lademanagements
5.2 Ergebnisse der Analyse
5.3 Zusammenfassung und Einordnung der Ergebnisse
6 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen einer zunehmenden Anzahl von Elektroautos auf das deutsche Stromnetz bis zum Jahr 2030 und evaluiert, wie durch gezielte Steuerung der Ladevorgänge eine netzdienliche Integration der Fahrzeuge erreicht werden kann.
4.3 Steuerungsmöglichkeiten von E-Autos
Für eine bessere Stromnetzintegration der E-Autos können Steuerungsmöglichkeiten herangezogen werden. Diese bieten unterschiedliche Vorteile für den Netzbetreiber eines Stromnetzes oder den Besitzer eines E-Autos. Als erstes wird nochmals die Problematik der Stromnetzintegration ohne Steuerung dargestellt. Daraufhin erfolgt die theoretische und praktische Beschreibung von drei unterschiedlichen Steuerungsoptionen. Diese bilden für die Analyse im folgenden Kapitel 5 die Grundlage für die Anwendung der Steuerung am konkreten Beispiel der 18,2 Mio. E-Autos im Jahr 2030.
Stromnetzbetreiber sorgen in ihrem jeweiligen Stromnetzgebiet dafür, dass das Stromnetz stets ausgeglichen ist und es zu keinem Stromausfall kommt. Dafür muss die Frequenz von 50 Hertz gehalten werden. Aktuell spielt die Last der E-Autos noch eine untergeordnete Rolle aufgrund der noch geringen Anzahl und der damit verbundenen niedrigeren Gleichzeitigkeit. Mit zunehmender Anzahl der E-Autos wird sich dies allerdings ändern und die Netzbetreiber müssen schon jetzt vorausschauend handeln, da ein Stromnetzausbau langwierig ist. Eine der aktuellen Fragen, die Stromnetzbetreiber im Zusammenhang mit der E-Mobilität beschäftigt, ist, an welchen Stromnetzknoten es Handlungsbedarf wie z.B. einen Netzausbau für höhere Leistungen gibt. In diesem Kontext gibt es bereits unterschiedliche Studien, die Studie vom Fraunhofer-Institut ISI hat die eigenen Ergebnisse mit weiteren verglichen. Alle kommen zu einem ähnlichen Ergebnis. Das Stromnetz ist nicht unbedingt gefährdet durch die zusätzlichen Lasten von E-Autos, jedoch prägen dabei unterschiedliche Voraussetzungen je Studie die Ergebnisse. Eine Studie hat die Option untersucht, den Stromnetzausbau durch ein intelligentes Lastmanagement zu verringern. Dementsprechend wäre damit ein Netzausbau in gewisser Weise vermeidbar und das nur durch die intelligente Steuerung der E-Autos.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Klimaziele der Bundesregierung für 2030 ein und formuliert die Forschungsfrage zur förderlichen Stromnetzintegration von Elektroautos.
2 Grundlagen: Das Kapitel beschreibt technisch fundiert die Komponenten des Elektroautos, die Ladevorgänge sowie die allgemeine Struktur und Funktionsweise des Stromnetzes.
3 Elektromobilität heute und in Zukunft: Es wird der aktuelle Status quo der E-Mobilität analysiert und Prognosen für den Bestand im Jahr 2030 aus verschiedenen Studien verglichen.
4 Möglichkeiten zur Einbindung von Elektromobilität ins Stromnetz: Das Kapitel erörtert das Ladeverhalten, die netztheoretischen Auswirkungen durch E-Autos und stellt theoretische Steuerungskonzepte vor.
5 Analyse der Stromnetzintegration von E-Autos im Jahr 2030: Dieser Hauptteil berechnet anhand von Mobilitäts- und Verbrauchsdaten des Jahres 2019 die Auswirkungen auf das Stromnetz 2030 und simuliert den Effekt eines einfachen Lademanagements.
6 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Diskussion des weiteren Forschungsbedarfs hinsichtlich der technischen und regulatorischen Umsetzung.
Stromnetzintegration, Elektroautos, Lademanagement, Netzbelastung, Gleichzeitigkeit, Netzdienlichkeit, Smart Grid, Lastverschiebung, Klimaziele 2030, bidirektionales Laden, Ladeinfrastruktur, Lastprofil, Stromverbrauch, Energiewende, Lastspitzen.
Die Thesis analysiert die Auswirkungen, die eine große Anzahl an Elektroautos auf das deutsche Stromnetz im Jahr 2030 haben wird, und wie diese Herausforderungen bewältigt werden können.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Stromnetzintegration, das Ladeverhalten, Strategien für ein intelligentes Lademanagement und die Vermeidung von Netzengpässen.
Das Hauptziel ist es, einzuschätzen, wie im Jahr 2030 eine netzdienliche Integration von Elektroautos technisch erreicht werden kann, um Netzbelastungen zu minimieren.
Die Studie nutzt eine quantitative Szenarioanalyse, bei der auf Datengrundlagen aus Studien zur E-Mobilität und Lastprofilen von 2019 aufgebaut und diese auf ein 2030-Szenario skaliert werden.
Der Hauptteil befasst sich mit der Datengrundlage zur Modellierung des Stromverbrauchs und simuliert die Effekte von ungesteuerten versus gesteuerten Ladevorgängen an verschiedenen Ladepunkten.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Stromnetzintegration, intelligentes Laden, Lastspitzen, bidirektionales Laden und Netzdienlichkeit.
Das bidirektionale Laden stellt eine Schlüsseltechnologie dar, um Elektroautos aktiv als kurzfristige Energiespeicher zur Stabilisierung des Netzes einzusetzen.
Dieses Jahr markiert einen wichtigen Meilenstein der Klimaziele der Bundesregierung, für den ein signifikanter Anstieg des Elektroauto-Bestands prognostiziert wird.
Die Gleichzeitigkeit beschreibt die kritische Problematik, dass viele Fahrzeuge zur selben Zeit laden, was zu Spitzenlasten führt, die das Stromnetz überlasten können.
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