Bachelorarbeit, 2019
60 Seiten, Note: 1,3
Die Arbeit befasst sich mit den Herausforderungen der Sozialen Arbeit im Strafvollzug, insbesondere mit der Gruppe der Migranten. Sie analysiert den deutschen Strafvollzug und die spezifischen Probleme, denen ausländische Inhaftierte gegenüberstehen. Die Arbeit will dabei ein Basisverständnis für den Strafvollzug und seine Prozesse in Deutschland schaffen, relevante statistische Daten auswerten und die Standards des Sozialen Dienstes in einer Justizvollzugsanstalt am Beispiel des Landes Rheinland Pfalz vorstellen.
Die Arbeit behandelt Themen wie Strafvollzug, Migration, Resozialisierung, interkulturelle Kompetenz, Sozialarbeit, Justizvollzug, Geflüchtete, Ausländer, Delinquenz, Haftanstalt, Gefangenensubkulturen, Aufenthaltsgesetz, Sprachbarrieren, Religionsausübung, Mentalität, Arbeit und Ausbildung, Freizeit, Erstgespräch, Behandlungsuntersuchung, individuelle Kontakte, familiäre Kontakte, Entlassungshilfe, Jugendstrafvollzug.
Zu den Problemen zählen Sprachbarrieren, Schwierigkeiten bei der Religionsausübung, kulturelle Unterschiede in Mentalität und Sitten sowie rechtliche Unsicherheiten durch das Aufenthaltsgesetz.
Das Aufenthaltsgesetz kann eine Barriere darstellen, da drohende Abschiebungen oder ein unsicherer Status die Motivation und die Möglichkeiten für Integrationsmaßnahmen während der Haft einschränken.
Sozialarbeiter unterstützen bei der Behandlungsuntersuchung, halten Kontakt zu Familien und bereiten die Entlassungshilfe vor, wobei interkulturelle Kompetenzen im Umgang mit Migranten essenziell sind.
Absolute Straftheorien sehen Strafe als Vergeltung für begangenes Unrecht. Relative Straftheorien verfolgen den Zweck der Prävention und die Besserung des Täters (Resozialisierung).
Dies sind inoffizielle soziale Strukturen und Normen innerhalb der Haftanstalt, die im Kontext der Migration durch ethnische oder nationale Zugehörigkeiten geprägt sein können.
Der geschlossene Vollzug ist durch strikte Überwachung und Mauern gekennzeichnet, während der offene Vollzug weniger Sicherheitsvorkehrungen hat und die Häftlinge zur Arbeit das Gefängnis verlassen dürfen, um die Resozialisierung zu fördern.
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