Bachelorarbeit, 2020
49 Seiten, Note: 1,0
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Thematik der Inklusion im Anfängerschwimmen. Ziel ist es, die Möglichkeiten und Herausforderungen eines inklusiven Schwimmunterrichts für Schülerinnen und Schüler mit körperlich-motorischen Beeinträchtigungen aufzuzeigen. Die Arbeit beschäftigt sich insbesondere mit dem didaktischen Modell des Anfängerschwimmens und den Möglichkeiten, dieses Modell an die Bedürfnisse von Kindern mit Beeinträchtigungen anzupassen.
Die Einleitung führt in die Thematik der Inklusion im Bildungssystem ein und stellt die Bedeutung des inklusiven Sportunterrichts heraus. Kapitel 2 erläutert den Begriff der Inklusion und grenzt ihn von anderen Formen der Teilhabe, wie Integration, Exklusion und Segregation, ab. Es wird zudem die Bedeutung des Sportunterrichts als Setting für Inklusion hervorgehoben.
Kapitel 3 beschäftigt sich mit dem Themenfeld der Beeinträchtigungen, wobei insbesondere der Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung und die Infantile Zerebralparese beleuchtet werden. Kapitel 4 widmet sich dem Bewegungsfeld Wasser und seinen Besonderheiten für Kinder mit körperlich-motorischen Beeinträchtigungen. Es werden die Ziele des Lehrplans für Anfängerschwimmen sowie verschiedene didaktische Modelle, wie das 10 Punkte-Programm nach Halliwick, vorgestellt.
Kapitel 5 beleuchtet den inklusiven Schwimmunterricht und seine Vorteile. Es werden didaktisch-methodische Gestaltungsmöglichkeiten eines inklusiven Unterrichts, wie die Verwendung unterschiedlicher Aktivitätstypen und Lernsituationen, präsentiert. Zudem werden das 6+1 Modell eines adaptiven Sportunterrichts und das Handlungsmodell inklusiver Sportunterricht vorgestellt.
Kapitel 6 präsentiert eine exemplarische Unterrichtsstunde zum Thema Gleiten, die die im vorherigen Kapitel erarbeiteten Konzepte in die Praxis umsetzt.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Themenfeld der Inklusion im Anfängerschwimmen. Es werden Schlüsselbegriffe wie Behinderung, sonderpädagogischer Förderbedarf, körperlich-motorische Entwicklung, Infantile Zerebralparese, didaktisches Modell, adaptiver Sportunterricht, Inklusion und Exklusion behandelt.
Ziel ist das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung, wobei Heterogenität als Normalität wertgeschätzt wird.
Das 10-Punkte-Programm nach Halliwick ist ein didaktisches Modell, das speziell für das Schwimmenlernen von Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen entwickelt wurde.
KM steht für „Körperliche und motorische Entwicklung“. Er bezieht sich auf Schüler, die aufgrund körperlicher Beeinträchtigungen (z. B. ICP) spezielle Unterstützung benötigen.
Er fördert soziale Kompetenzen, baut Vorurteile ab und ermöglicht Kindern mit Behinderung die Teilhabe an einer lebenswichtigen Grundfertigkeit.
Es ist ein Modell zur Anpassung des Unterrichts, um verschiedene Lernvoraussetzungen durch Differenzierung der Aufgaben und Methoden zu berücksichtigen.
Schüler lernen die physikalischen Eigenschaften des Wassers (Auftrieb/Widerstand) zu nutzen, um sich ohne aktive Schwimmbewegungen im Wasser fortzubewegen.
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