Masterarbeit, 2022
84 Seiten, Note: 1,4
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)
3.1.1 Definition und Grundlagen
3.1.2 Handlungsansätze
3.1.3 Strategien und Ablauf
3.1.4 Analyse und Interventionen
3.1.5 Digitales BGM
3.2 Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)
3.3 Arbeitsschutz
3.4 Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)
3.5 Demografischer Wandel
3.5.1 Aktueller Forschungsstand
3.5.2 Auswirkung des demografischen Wandels auf den Arbeitsmarkt
3.6 Aktueller Forschungsstand zu Gesundheit und Alter
3.7 Arbeit- und Beschäftigungsfähigkeit
3.8 Leitlinien und Programme 50plus
4 METHODIK
4.1 Forschungsfrage
4.2 Untersuchungsobjekte
4.3 Datenerhebung
4.4 Auswertung der Literaturquellen
5 ERGEBNISSE
6 DISKUSSION
6.1 Vergleich der Ergebnisse mit der aktuellen Studienlage
6.2 Kritische Reflexion der Methodik und Ergebnisse
6.3 Schlussfolgerung und Ausblick
7 ZUSAMMENFASSUNG
8 LITERATURVERZEICHNIS
Diese Masterarbeit untersucht mittels einer systematischen Literaturrecherche, welchen Beitrag ein betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) zur Bewältigung der Herausforderungen des demografischen Wandels und zur Erhaltung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer ab 50 Jahren leisten kann.
3.1.1 Definition und Grundlagen
„Betriebliches Gesundheitsmanagement beinhaltet die systematische sowie nachhaltige Schaffung und Gestaltung von gesundheitsförderlichen Strukturen und Prozessen einschließlich der Befähigung der Organisationsmitglieder zu einem eigenverantwortlichen, gesundheitsbewussten Verhalten“, so beschreibt die DIN SPEC 91020 (S. 7) das BGM. Diese Definition macht deutlich, dass ein BGM mehr als nur das Anbieten von präventiven und gesundheitsfördernden Maßnahmen ist (Kaminski, 2013). Es ist eine Managementaufgabe, bei der es wichtig ist, die Gesundheit der Angestellten als strategischen Faktor in das Leitbild, die Kultur, die Struktur und Prozesse des Unternehmens zu verankern (Wienemann, 2002). Das bedeutet, dass alle Maßnahmen zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit in ein BGM integriert werden müssen. Daher sind essenzielle Bestandteile eines BGMs der Arbeitsschutz, die betriebliche Gesundheitsförderung, das betriebliche Eingliederungsmanagement sowie medizinische Leistungen zur Prävention (Abb. 1).
Die DIN SPEC 91020 definiert die drei Säulen des BGMs wie folgt:
„Arbeitsschutz umfasst die Abwehr von Unfallgefahren und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren zum Schutz vor arbeitsbedingten Verletzungen (Arbeitsunfällen) und arbeitsbedingten Erkrankungen (Berufskrankheiten und andere arbeitsbedingte Erkrankungen) sowie zugleich eine solche menschengerechte Gestaltung und ständige Verbesserung der Arbeit, dass diese insgesamt den körperlichen und geistigen Leistungsvoraussetzungen des Organisationsmitgliedes entspricht und auf Bewahrung von Leben und Gesundheit in Verbindung mit der Berufsarbeit abzielt“ (DIN SPEC 91020, S. 6).
„Betriebliche Gesundheitsförderung umfasst Maßnahmen des Betriebes unter Beteiligung der Organisationsmitglieder zur Stärkung ihrer Gesundheitskompetenzen sowie Maßnahmen zur Gestaltung gesundheitsförderlicher Bedingungen (Verhalten und Verhältnisse), zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden im Betrieb sowie zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit“ (DIN SPEC 91020, S. 7).
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Die Einleitung beleuchtet den demografischen Wandel in Deutschland und die daraus resultierenden Herausforderungen für Unternehmen, wie den Fachkräftemangel und die steigende Fehlzeitenquote älterer Arbeitnehmer.
2 ZIELSETZUNG: Hier wird definiert, dass die Arbeit auf Basis einer systematischen Literaturrecherche die Bedeutung eines integrierten BGMs für die Erhaltung der Arbeitsfähigkeit der Generation 50plus herausarbeitet.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Dieses Kapitel liefert die theoretischen Grundlagen zu BGM, BGF, Arbeitsschutz, BEM sowie zu demografischen Entwicklungen und dem Forschungsstand zur Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit.
4 METHODIK: Das Kapitel erläutert die Auswahl eines Literaturreviews zur Beantwortung der Forschungsfrage sowie die Kriterien zur Identifikation und Auswertung der 16 untersuchten Fachquellen.
5 ERGEBNISSE: Hier werden die 16 identifizierten Studien und Artikel einzeln vorgestellt und ihre jeweiligen Beiträge zur Fragestellung analysiert und kategorisiert.
6 DISKUSSION: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse der Literaturrecherche reflektiert, kritisch hinterfragt und mit der aktuellen Studienlage korreliert, um Schlussfolgerungen für die Praxis abzuleiten.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Dieses Kapitel resümiert die gewonnenen Erkenntnisse und unterstreicht die Notwendigkeit eines professionell integrierten BGM zur langfristigen Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer.
Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Demografischer Wandel, Arbeitsfähigkeit, Beschäftigungsfähigkeit, Arbeitnehmer 50plus, Betriebliche Gesundheitsförderung, Arbeitsschutz, BEM, Altersmanagement, Fehlzeiten, Gesundheitsressourcen, Prävention, Produktivität, Altern
Die Arbeit analysiert die strategische Rolle des betrieblichen Gesundheitsmanagements bei der Bewältigung des demografischen Wandels und der Erhaltung der Leistungsfähigkeit älterer Erwerbstätiger.
Zu den zentralen Themen zählen die gesundheitliche Prävention, die Analyse demografischer Daten, rechtliche Rahmenbedingungen wie das Arbeitsschutzgesetz sowie Strategien zur Wissenssicherung und Motivationssteigerung.
Das Ziel ist es, nachzuweisen, dass ein erfolgreich integriertes BGM maßgeblich dazu beiträgt, Beschäftigte ab 50 Jahren gesund und leistungsfähig im Unternehmen zu halten.
Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturanalyse, bei der 16 ausgewählte Studien, Artikel und Reviews qualitativ und quantitativ evaluiert wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des BGM, die Darstellung der demografischen Veränderungen sowie eine methodische Aufarbeitung und Diskussion aktueller Forschungsergebnisse.
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie betriebliches Gesundheitsmanagement, demografischer Wandel, Beschäftigungsfähigkeit und Altern sowie gesundheitliche Prävention im Arbeitskontext geprägt.
Da die Bevölkerung schrumpft und der Anteil älterer Mitarbeiter steigt, gefährdet ein hoher Krankenstand oder Leistungsabfall bei dieser Gruppe die Produktivität und Rentabilität des Unternehmens.
Es dient als Modell, um zu veranschaulichen, dass Arbeitsfähigkeit auf einem Fundament aus Gesundheit und Kompetenzen basiert, welches durch Umfeld, Führung und Arbeitsgestaltung beeinflusst wird.
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