Bachelorarbeit
43 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Wagniskapital
2.1.1 Grundlagen und Abgrenzung
2.1.2 Investitionsphasen
2.2 Business Angel
2.2.1 Definition und Abgrenzung
2.2.2 Investmentprozess
2.3 Venture-Capital-Gesellschaften
2.3.1 Definition und Abgrenzung
2.3.2 Investmentprozess
2.4 Unterschiede und Zusammenarbeit von VCG und Business Angels
3 Erstellung der Hypothesen
3.1 Hypothese 1
3.2 Hypothese 2
3.3 Methodisches Vorgehen zur Zielerreichung
4 Empirische Analyse
4.1 Datensätze
4.1.1 Datensatz 1
4.1.2 Datensatz 2
4.2 Quantitative Ergebnisse
5 Diskussion
5.1 Diskussion der Ergebnisse
5.2 Limitation und Ausblick
6 Fazit
Diese Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, einen detaillierten Vergleich der Investmentprozesse zwischen Business Angels und Venture-Capital-Gesellschaften (VCG) zu erstellen und anschließend die Auswirkungen dieser Investitionen auf den Unternehmenserfolg der Portfoliounternehmen durch eine empirische Datenanalyse zu identifizieren.
2.2.1 Definition und Abgrenzung
Business Angel (Angel-Investoren oder Unternehmensengel) sind Privatpersonen, die sich durch Investitionen an einem Unternehmen beteiligen (T. Hellmann & Puri, 2002). Sie tragen zur Innovation in der Wirtschaft bei, indem sie in den frühesten Stadien des Lebenszyklus eines Unternehmens investieren, lange bevor typische Investoren Interesse zeigen würden (Tenca et al., 2018). Der Ausdruck ‚Angel‘ beruht darauf, dass sich die Leistungen eines Business Angels in zwei Bereiche, also zwei ‚Flügel‘, aufteilen lassen (Weitnauer, 2019). Zum einen stellen sie Kapital zur Verfügung, zum anderen unterstützen sie das Unternehmen informell durch ihr Knowhow (Brettel et al., 2005b).
Das Knowhow und den damit verbundenen Mehrwert für die investierten Unternehmen können Business Angel meist aufgrund ihrer beruflichen Laufbahn bieten. Daher sind sie im Stande, mit ihrem Erfahrungsschatz und ihren Netzwerken dem Management persönlich zu helfen und Geschäftsbeziehungen zu Kunden oder Kooperationspartnern anzubahnen (Weitnauer, 2019). Das Kapital, welches Business-Angels zur Verfügung stellen, wird daher auch als ‚intelligentes Geld‘ bezeichnet (Tenca et al., 2018). Im Durchschnitt investieren Business Angel 290 Tsd. Euro in ein Unternehmen, wobei die Investitionen ein Volumen von 2,5 Millionen Euro erreichen können (Berger et al., 2020). Sie investieren ihr privates Vermögen und sind daher persönlich am Unternehmenserfolg beteiligt. Außerdem können sie schneller handeln als typische Investierende, da sie nicht von den Entscheidungen eines Investmentgremiums abhängig sind (Weitnauer, 2019).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Wagniskapitalmarktes ein und definiert die zentrale Forschungsfrage nach den Auswirkungen von Business Angel und VCG Investments.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Funktionsweise von Wagniskapital, Business Angels und VCGs inklusive ihrer spezifischen Investmentprozesse.
3 Erstellung der Hypothesen: Hier werden auf Basis der Literatur Hypothesen zum Einfluss der Investorenart auf den Unternehmenserfolg abgeleitet.
4 Empirische Analyse: Dieses Kapitel beschreibt die Erstellung der Datensätze aus Crunchbase und wertet die Ergebnisse quantitativ aus.
5 Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert, kritisch gewertet und mit Limitationen sowie einem Ausblick für die Forschung versehen.
6 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zur Zusammenarbeit und den Prozessunterschieden der Kapitalgeber zusammen.
Venture Capital, Business Angel, Wagniskapital, Investmentprozess, Unternehmenserfolg, Investitionsphasen, Start-up, Risikokapital, Exit, Finanzierungsrunden, Investorenart, Screening, Due Diligence, Monitoring.
Die Arbeit untersucht die unterschiedlichen Investmentansätze von Business Angels und Venture-Capital-Gesellschaften und deren spezifische Auswirkungen auf den Erfolg junger Unternehmen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Wagniskapital, den Investmentprozessen (Screening, Due Diligence, Monitoring, Exit) und der Gegenüberstellung von privaten Business Angels und institutionellen Kapitalgebern.
Die Forschungsfrage lautet: „Inwiefern wirken sich Investments von Business Angels und Venture-Capital-Gesellschaften auf Unternehmen aus, in die sie investieren?“
Die Autorin kombiniert eine Literaturrecherche mit einer quantitativen empirischen Datenanalyse, basierend auf Datensätzen des Datenbankanbieters Crunchbase.
Neben den theoretischen Grundlagen der Akteure werden Hypothesen zum Einfluss der Investoren auf Mitarbeiterwachstum, Exit-Wahrscheinlichkeiten und den Unternehmenserfolg geprüft.
Die Arbeit fokussiert sich fundamental auf Begriffe wie Wagniskapital, Venture Capital, Business Angel, Investitionsphasen und den strukturierten Investmentprozess.
Während VCGs hochprofessionell und renditeorientiert agieren sowie größere Kapitalvolumina verwalten, zeichnen sich Business Angels durch persönliche Investitionen, früheres Einsteigen und ein informelles, netzwerkbasiertes Engagement aus.
Entgegen der ursprünglichen Vermutung konnten die Daten zeigen, dass Business Angels ihre Portfoliounternehmen in der untersuchten Stichprobe sogar etwas häufiger zu einem Exit führen als die professionellen Venture-Capital-Gesellschaften.
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