Masterarbeit, 2022
294 Seiten, Note: 1.3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Herleitung der Forschungsfrage
1.3 Unternehmensvorstellung
1.4 Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen ERP und Industrie 4.0
2.1 Begriffsdefinition
2.1.1 Projekt
2.1.2 ERP
2.2 Grundlagen ERP-Systeme
2.2.1 Ziele und Gründe
2.2.2 Funktionen am Beispiel von SAP S/4 Hana
2.2.3 Technologien
2.3 Wirtschaft im Zeitalter der Industrie 4.0
2.3.1 Bedeutung für Unternehmen
2.3.2 Auswirkungen auf die Kundensicht
3. Charakteristika von ERP-Projekten
3.1 Bedeutung und Auswirkungen
3.1.1 Customer Journey Management
3.1.2 Usability und User Experience
3.2 Aufgaben während der Einführung
3.2.1 Projektplanung
3.2.2 Change Management
3.3 Erfolgsfaktoren und Risiken während der Einführung von ERP-Systemen
3.3.1 Zeit- & Budgetplanung
3.3.2 Projektmanagement
3.3.3 Ressourceneinsatz - Projektteam
3.3.4 Faktor Mensch
3.3.5 Projektspezifische Herausforderungen bei ERP-Projekten
4. Empirische Untersuchung
4.1 Methodisches Vorgehen
4.2 Aufbau der Interviews: Leitfragen
4.3 Auswahl der Interviewpartner: Stichprobenplan
4.4 Datenerhebung
4.4.1 Ablauf der Interviews inklusive Pretest
4.4.2 Transkription und Anonymisierung der Interviews
4.4.3 Zusammenfassende Aussagen der Interviews
4.5 Qualitative Inhaltsanalyse
4.5.1 Kategorienbildung
4.5.2 Kategorienzuordnung
5. Konsolidierung der Ergebnisse
5.1 Kategorien Einführung ERP
5.2 Kategorien Projektmanagement
5.3 Kategorien Projektmitarbeiter
5.4 Kategorien Herausforderungen und Risiken
5.5 Kategorien Change Management
6. Diskussion
6.1 Risiken während der Einführung eines ERP-Systems
6.2 Erfolgsfaktoren während der Einführung eines ERP-Systems
6.3 SAP S/4 Hana: Spezifische Herausforderungen während der Einführung
6.4 Handlungsempfehlungen für die Einführung von SAP S/4 Hana
7. Kritische Reflektion
8. Fazit
Die Arbeit analysiert die kritischen Erfolgsfaktoren und Risiken bei der Umstellung der Unternehmenssoftware auf SAP S/4 Hana in einem mittelständischen Unternehmen der Immobiliendienstleistungsbranche. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Komplexität solcher IT-Projekte zu entwickeln und Handlungsempfehlungen für eine reibungslose Implementierung abzuleiten.
1.1 Problemstellung
Die Wirtschaft befindet sich in einem stetigen und immer schneller voranschreitenden Veränderungsprozess. Die Unternehmen der Industrie stehen durch die Volatilität der Absatzmärkte, wachsende Kundenbedürfnisse und kürzere Produktlebenszyklen vor großen Herausforderungen. Weitere Hürden ergeben sich durch eine große Komplexität der Produkte und Produktionsprozesse. Der internationale Handel sorgt zudem für eine zunehmende Wettbewerbsintensität, welche sich auf die Verkaufspreise und somit die Margen der Unternehmen auswirkt. Die Kunden erwarten maßgeschneiderte Lösungen, die eine hohe Qualität, zu einem geringen Preis aufweisen. Um diesen Zielkonflikt zu bewältigen, müssen die Unternehmen ihre Produktions- und Logistikprozesse mit einem Höchstmaß an Effizienz und Flexibilität gestalten.
Die Gestaltung der Produktions- und Logistikprozesse kann mittels eines ERP-Systems erfolgen. ERP-Systeme sind ein erprobtes und vielfach verwendetes Mittel, um die Effizienz über alle Wertschöpfungsketten hinweg zu steigern. Die im Vorfeld genannten Anforderungen, denen Unternehmen heutzutage unterliegen, machen einen Einsatz von IT-gestützten Systemen unumgänglich.
Die Abkürzung ERP steht für Enterprise Resource Planning und bedeutet Unternehmensressourcenplanung. Der Begriff, inklusive der Übersetzung, beschreibt allerdings unzureichend den Umfang und die Bedeutung von ERP-Systemen. Neben der Planung von Ressourcen ermöglichen ERP-Systeme ebenfalls die Verwaltung und Steuerung dieser. ERP ist nicht nur eine Software, sondern ein organisatorisches Konzept, welches auf Geschäftsprozessen aufbaut und diese verarbeitet.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung eines ERP-Wechsels ein, leitet die Forschungsfrage ab und stellt das untersuchte Unternehmen sowie den Aufbau der Arbeit vor.
2. Theoretische Grundlagen ERP und Industrie 4.0: Hier werden zentrale Begriffe wie ERP und Projektdefinitionen erläutert sowie der Einfluss der Digitalisierung und Industrie 4.0 auf moderne Unternehmen beleuchtet.
3. Charakteristika von ERP-Projekten: Das Kapitel betrachtet die spezifischen Anforderungen an ERP-Projekte, inklusive Customer Journey Management, Usability, Projektplanung und Change Management sowie Erfolgsfaktoren und Risiken.
4. Empirische Untersuchung: Dieser Abschnitt beschreibt das methodische Vorgehen, den Aufbau der Experteninterviews und die qualitative Inhaltsanalyse mit dem Stichprobenplan.
5. Konsolidierung der Ergebnisse: Die Ergebnisse aus den Interviews werden hier in Themenkategorien zusammengefasst und die Häufigkeit der Nennungen analysiert.
6. Diskussion: Das Kapitel führt eine finale Einordnung und Interpretation der Ergebnisse durch, diskutiert Risiken und Erfolgsfaktoren und leitet Handlungsempfehlungen ab.
7. Kritische Reflektion: Abschließend erfolgt eine methodische Einordnung der Ergebnisse unter Rückgriff auf Gütekriterien für qualitative Forschung.
8. Fazit: Das Fazit stellt die erarbeiteten Erkenntnisse noch einmal komprimiert dar und rundet die Arbeit ab.
SAP S/4 Hana, ERP-Systeme, Projektmanagement, Digitale Transformation, Industrie 4.0, Erfolgsfaktoren, Risikomanagement, Change Management, Datenmigration, Prozessoptimierung, Unternehmenssoftware, Immobiliendienstleistung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Herausforderung, die Unternehmenssoftware auf das ERP-System SAP S/4 Hana umzustellen. Dabei wird analysiert, welche Erfolgsfaktoren für das Projekt kritisch sind und welche Risiken während der Einführung entstehen.
Die wichtigsten Themenfelder sind die technologischen Grundlagen von SAP, die Wahl der Projektmethodik (klassisch vs. agil), der Faktor Mensch bei ERP-Projekten sowie die operative Bewältigung von Herausforderungen wie der Datenmigration.
Die Forschungsfrage lautet, welche Erfolgsfaktoren und Risiken bei der Einführung von SAP S/4 Hana bestehen und wie spezifische Hürden, die während dieses Prozesses auftreten, effektiv überwunden werden können.
Es handelt sich um eine empirische Untersuchung im Rahmen einer Fallstudie. Der Autor nutzt qualitative Experteninterviews, die nach der Methode der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu ERP-Systemen und Industrie 4.0 sowie eine praktische Untersuchung. Im Mittelpunkt stehen die Analyse von Projektcharakteristika, Planungsmethoden und die Auswertung der Experteninterviews.
Schlüsselbegriffe sind SAP S/4 Hana, ERP-Implementierung, Projektmanagement, Change Management, Datenmigration, Prozessstandardisierung und die Digitalisierung von Dienstleistungen.
Laut den Ergebnissen resultiert die hohe Komplexität vor allem aus dem enormen Datenumfang, der Notwendigkeit einer sauberen Vorbereitung der Stammdaten (Datenmigration) und der Einbindung zahlreicher Stakeholder über verschiedene Standorte hinweg.
Viele der befragten Experten sehen den "Big Bang" (die gleichzeitige Umstellung beider Häuser) als zusätzliche Quelle für Zeitdruck und technische Risiken, betonen jedoch, dass dies oft durch regulatorische oder strategische Vorgaben erzwungen wird.
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