Masterarbeit, 2022
160 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Rechnungswesen
3.1.1 Aufgaben des Rechnungswesens
3.1.2 Teilgebiete des Rechnungswesens
3.1.2.1 Kosten- und Leistungsrechnung
3.1.2.2 Controlling als Teil des internen Rechnungswesens
3.1.2.3 Fakturierung
3.2 Automatisierung, Digitalisierung und digitale Transformation
3.3 Entwicklung der Digitalisierung
3.4 Big Data
3.5 Digitale Technologien
3.5.1 Blockchain
3.5.2 Business Intelligence und Business Analytics
3.5.3 Cloud Computing
3.5.4 Enterprise Resource Planning System
3.5.5 Künstliche Intelligenz und Künstlich neuronale Netze
3.5.6 Optical Character Recognition
3.5.7 Process Mining
3.5.8 Robotic Process Automation
3.6 Komplexität als Resultat der Digitalisierung
3.6.1 Systemtheorie
3.6.2 Kybernetik
3.6.3 Bremermann-Grenze
3.7 Rolle und Identität
4 METHODIK
4.1 Forschungsfragen
4.2 Methodik der systematischen Literaturanalyse
4.2.1 Auswahl der Datenbanken und Suchstrategien
4.2.2 Ein- und Ausschlusskriterien
4.2.3 Suchvorgänge
4.3 Methodik der Experteninterviews
4.3.1 Forschungsdesign
4.3.2 Stichprobe
4.3.3 Datenerhebung
4.3.4 Datenauswertung
5 ERGEBNISSE
5.1 Ergebnisse der systematischen Literaturanalyse
5.1.1 Einsatz von digitalen Technologien im Rechnungswesen
5.1.2 Auswirkungen auf bestehende Instrumente
5.1.3 Auswirkungen auf das Berufsbild
5.1.3.1 Auswirkungen auf die Rolle des Controllers/Management Accountants
5.1.3.2 Auswirkungen auf die Rolle des CFOs
5.2 Ergebnisse der Experteninterviews
5.2.1 Digitalisierung in den Unternehmen
5.2.1.1 Status Quo und Entwicklung der Digitalisierung
5.2.1.2 Verwendete Technologien und Systeme
5.2.1.3 Zukünftige Entwicklungen
5.2.1.4 Veränderungen bei den Kundenanforderungen/der Mandantschaft
5.2.2 Berufsbild
5.2.2.1 Veränderte Aufgaben
5.2.2.2 Erwartete Kompetenzen und Anforderungen
5.2.3 Chancen und Herausforderungen
5.2.3.1 Chancen der Digitalisierung im Rechnungswesen
5.2.3.2 Herausforderungen der Digitalisierung im Rechnungswesen
6 DISKUSSION
6.1 Interpretation der Ergebnisse
6.2 Diskussion der Ergebnisse
6.3 Limitation der Arbeit
6.4 Schlussfolgerung und Ausblick
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die Arbeit untersucht umfassend die Auswirkungen der zunehmenden Digitalisierung auf das Rechnungswesen in Unternehmen. Sie zielt darauf ab, den aktuellen Implementierungsstand digitaler Werkzeuge zu erfassen, die daraus resultierenden Veränderungen für die betroffenen Berufsbilder aufzuzeigen sowie die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen kritisch zu beleuchten.
3.2 Automatisierung, Digitalisierung und digitale Transformation
Bei der Automatisierung, im Zusammenhang mit der Digitalisierung, handelt es sich um die Durchführung von Prozessfunktionen und -abläufen mithilfe von technischen Systemen (Lexa, 2021, S. 7). Dadurch werden beispielsweise Arbeits- und Verwaltungsprozesse, Bestellvorgänge oder Auftragsdurchläufe nicht mehr vom Menschen durchgeführt, sondern von entsprechenden Technologien übernommen (Scheerhorn, 2019, S. 46).
Für den Begriff der Digitalisierung gibt es unterschiedlichste Definitionen. Traditionell kann Digitalisierung zum einen technisch interpretiert werden, womit die Übertragung von Informationen von einer analogen in eine digitale Speicherform gemeint ist. Zum anderen kann der Begriff aber auch mit der Übertragung von Aufgaben auf den Computer, welche bisher von Menschen übernommen wurden, gleichgesetzt werden (Hess, 2019). Im englischsprachigen Raum wird zwischen „digitization“ und „digitalization“ unterschieden. Bei „digitization“ handelt es sich demnach um den Prozess, etwas Analoges in Digitales umzuwandeln, wie beispielsweise beim Einscannen eines Dokuments. „Digitalization“ meint hingegen den Gebrauch von digitalen Technologien, um ein Geschäftsmodell zu verändern und neue Umsatz- und Wertschöpfungsmöglichkeiten zu schaffen. Es gibt jedoch für beide Begriffe keine einheitlichen Definitionen (Bloomberg, 2018). Im Deutschen gibt es diese Unterscheidung nicht. Heutzutage wird der Digitalisierungsbegriff weiter gefasst, indem er mit der Einführung digitaler Technologien und Treiber der digitalen Transformation identifiziert wird (Hess, 2019). Die Folgen sind Veränderungen in allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen (Schütze-Kreilkamp, 2017, S. 22).
Diese fundamentalen Veränderungen des Alltagslebens, der Wirtschaft und der Gesellschaft durch den Einsatz und die Auswirkungen digitaler Technologien und Techniken wird als digitale Transformation bezeichnet (Pousttchi, 2019). Häufig werden die Begriffe „Digitalisierung“ und „digitale Transformation“ jedoch auch synonym verwendet. In der vorliegenden Masterarbeit wird ebenfalls von einem synonymen Verständnis ausgegangen, da aus einigen Publikationen die Interpretation der Begriffe nicht eindeutig hervorgeht. Aus diesem Grund wurden auch Veröffentlichungen mit beiden Begrifflichkeiten einbezogen.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung der Digitalisierung im Rechnungswesen und die daraus resultierende Notwendigkeit, Geschäftsmodelle und Prozesse an neue technologische Anforderungen anzupassen.
2 ZIELSETZUNG: Das Kapitel definiert den Zweck der Masterarbeit, die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Rechnungswesen sowohl durch systematische Literaturanalyse als auch durch Expertenbefragungen zu erforschen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Es erfolgt eine detaillierte theoretische Einordnung des Rechnungswesens, relevanter digitaler Technologien (wie Cloud, KI, Blockchain) und Konzepte wie Komplexität und Rollenidentität.
4 METHODIK: Dieser Abschnitt beschreibt transparent das methodische Vorgehen bestehend aus einer systematischen Literaturanalyse und qualitativen Experteninterviews sowie deren methodische Auswertung.
5 ERGEBNISSE: Hier werden die Ergebnisse aus der Literatur und den Experteninterviews präsentiert, wobei der Fokus auf dem technologischen Einsatz, dem Wandel des Berufsbildes sowie den Chancen und Herausforderungen liegt.
6 DISKUSSION: Die Ergebnisse werden interpretiert, mit aktueller Fachliteratur abgeglichen sowie kritisch reflektiert, um daraus Limitationen abzuleiten und Handlungsempfehlungen für die Praxis zu geben.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Dieses Kapitel liefert einen finalen Überblick über die gewonnenen Erkenntnisse zur Transformation des Rechnungswesens durch digitale Technologien und die erforderlichen organisationalen Anpassungsprozesse.
Digitalisierung, Rechnungswesen, Digitale Transformation, Automatisierung, Künstliche Intelligenz, Robotic Process Automation, Controlling, Finanzfunktion, Prozessdenken, Prozesskostenrechnung, Business Partner, Cloud Computing, Big Data, IT-Kompetenzen, Change Management
Die Arbeit untersucht, wie digitale Technologien die Prozesse, Rollenbilder und Anforderungen im modernen Rechnungswesen verändern.
Die Schwerpunkte liegen auf der Digitalisierung von Geschäftsprozessen, dem Einsatz spezifischer Technologien (KI, RPA, BI-Tools) sowie den Auswirkungen auf die Arbeit von Controllern und CFOs.
Ziel ist es, Auswirkungen der Digitalisierung auf das Rechnungswesen zu beleuchten, aktuelle Entwicklungen in der Praxis aufzuzeigen und einen Ausblick auf notwendige Kompetenzanpassungen zu geben.
Die Forschungsarbeit kombiniert eine systematische Literaturanalyse mit der Durchführung von Experteninterviews, die qualitativ inhaltsanalytisch ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung des Kenntnisstandes sowie eine umfassende Darstellung und Diskussion der empirischen Ergebnisse aus Literatur und Praxisbefragungen.
Schlüsselbegriffe sind insb. Digitalisierung, Rechnungswesen, Automatisierung, Robotic Process Automation, Künstliche Intelligenz, Controlling und Rollenwandel.
Die Bremermann-Grenze wird als theoretisches Konzept herangezogen, um physikalische Grenzen der Datenverarbeitungsgeschwindigkeit in komplexen Systemen und damit verbundene Beschränkungen von KI-Prognosen im Controlling aufzuzeigen.
Während "Digitization" primär die analoge in digitale Speicherform (z.B. Einscannen) beschreibt, bezieht sich "Digitalization" auf den umfassenden Gebrauch digitaler Technologien zur Veränderung von Geschäftsmodellen.
Das Dokument verdeutlicht, dass verstärkt Fachkräfte mit prozessorientiertem IT-Verständnis, Problemlösungsfähigkeiten und analytischer Affinität benötigt werden, während rein repetitive Buchhaltungstätigkeiten abnehmen werden.
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