Masterarbeit, 2019
160 Seiten, Note: 1,6
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung und Fragestellungen
1.3. Struktur der Arbeit
2. Risiken in der Projektentwicklung
2.1. Übergeordnete Begriffsbestimmung
2.2. Untergliedernde Begriffsbestimmung
2.3. Herkunft von Risiken
2.4. Thematische Kategorisierung
2.5. Beispiele für Risiken
2.6. Prognostizierende Fortschreibung
2.7. Prozessualer Fortschritt
2.8. Risikomanagement
2.9. Zusammenfassung
3. Einführung in die Monte-Carlo-Simulation
3.1. Begriffsbestimmung
3.2. Historische Entwicklung
3.3. Methodische und mathematische Hintergründe
3.4. Anwendungen in der Projektentwicklung
3.5. Schematischer Ablauf
3.6. Gegenüberstellung Prognoseverfahren
3.7. Einbindung Risikomanagement
4. Elemente einer Monte-Carlo-Simulation
4.1. Modelle
4.2. Eingabewerte
4.2.1. Typisierung
4.2.2. Herleitung
4.2.3. Übersetzung der Eingabevariablen
4.2.4. Besonderheiten bei Eingabewerten
4.3. Simulation
4.3.1. Sampling
4.3.2. Pseudo-Zufallszahlen
4.3.3. Iterationen und Konvergenz
4.4. Ausgabewerte
4.4.1. Typen von Ausgabewerten
4.4.2. Lageparameter
4.4.3. Grafische Darstellung
4.5. Detaillierungsgrade
5. Beispielprojekt als Case-Study
5.1. Referenz aus der Literatur
5.2. Design
5.2.1. Definition Modelle
5.2.2. Definition der Sub-Units
5.3. Durchführung
5.3.1. Cost-Analysis
5.3.2. Schedule-Analysis
5.3.3. Cost-Schedule-Analysis
5.4. Ergebnisse
5.4.1. Ergebnisse Cost-Analysis
5.4.2. Ergebnis Schedule-Analysis
5.4.3. Ergebnis Cost-Schedule-Analysis
6. Diskussion
7. Ausblick für weitergehende Forschung
Die Arbeit untersucht, ob die Monte-Carlo-Simulation ein geeignetes und zielgerichtetes Verfahren zur quantitativen Erfassung und Bewertung von Risiken in der Immobilien-Projektentwicklung darstellt, um Entscheidungsgrundlagen unter Unsicherheit zu verbessern.
3.6. Gegenüberstellung Prognoseverfahren
Neben der Monte-Carlo-Methode sind noch weitere Verfahren, um die Parameter eines Projektes zu quantifizieren, vorhanden. Ausgehend vom deterministischen „Base-Case“ wird die Monte-Carlo-Simulation daher schrittweise als Weiterentwicklung der Szenario-Verfahren und anderer simulationsgestützter Methoden im Folgenden hergeleitet und gegenübergestellt.
Neben der allgemeinen Erläuterung der jeweiligen Methode wird diese auch anhand eines schematischen Beispiels veranschaulicht; dies beinhaltet jeweils drei Eingabevariablen, deren Werte entsprechend der Modelllogik des Verfahrens kombiniert werden.
Zum Abschluss des Kapitels soll auch bereits eine erste Aussage zur übergeordneten Verfahrensgüte der Monte-Carlo-Methode getroffen werden. Diesbezüglich soll jedoch vorangestellt werden, dass es keine ideale Abbildung der Wirklichkeit und der zukünftigen Ereignisse geben kann. So sind alle Prognosen unweigerlich nur Annäherungen an eine zu erwartende Wirklichkeit, bezogen auf die zum Zeitpunkt der Prognose zur Verfügung stehenden und absehbaren Informationen. Viel eher gilt es die Frage nach der valideren Prognose mittels der zur Verfügung stehenden Verfahren zu beantworten.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Risikoproblematik der Immobilien-Projektentwicklung ein und benennt die These, dass die Monte-Carlo-Simulation ein geeignetes Verfahren zur Risikobewertung darstellt.
2. Risiken in der Projektentwicklung: Hier werden Risiken theoretisch definiert, kategorisiert und ihre Relevanz für Projektentwickler im Kontext von Informationsdefiziten erörtert.
3. Einführung in die Monte-Carlo-Simulation: Dieses Kapitel erläutert die Funktionsweise der Methode, ihre mathematischen Grundlagen sowie ihre Bedeutung als statistisches Prognosewerkzeug.
4. Elemente einer Monte-Carlo-Simulation: Hier werden die technischen Bestandteile wie die Erstellung von Modellen, die Wahl von Eingabewerten sowie statistische Simulationsvariablen detailliert beschrieben.
5. Beispielprojekt als Case-Study: Dieses Kapitel ist der praktische Teil, in dem ein fiktives Immobilienprojekt zur Anwendung der Monte-Carlo-Simulation analysiert wird.
6. Diskussion: Hier folgt die kritische Reflexion und Evaluierung der Ergebnisse im Hinblick auf die anfangs aufgestellte These zur Anwendbarkeit der Monte-Carlo-Methode.
7. Ausblick für weitergehende Forschung: Das letzte Kapitel identifiziert offene Forschungsfelder, wie die quantitative Bewertung von Mitigation-Strategien oder der Einsatz von Probability-Branching.
Monte-Carlo-Simulation, Immobilien-Projektentwicklung, Risikomanagement, Quantitative Risikoanalyse, PERT-Verteilung, Renditekennziffern, Sensitivitätsanalyse, Projektrisiko, Wahrscheinlichkeitsverteilung, Stochastik, Cashflow-Modell, Terminplan, Korrelationen, Prognose, Investitionsentscheidung.
Die Arbeit untersucht die Eignung der Monte-Carlo-Simulation als ein zielgerichtetes, quantitatives Verfahren zur Risikobewertung in der Immobilien-Projektentwicklung.
Zu den Schwerpunkten gehören das allgemeine Risikomanagement, die mathematischen Grundlagen der Stochastik, Prognoseverfahren für Kosten und Termine sowie eine praxisnahe fallstudienbasierte Anwendung.
Ziel ist es zu belegen, dass die Monte-Carlo-Methode im Vergleich zu deterministischen Ansätzen (wie der bloßen Schätzung von Einzelwerten) fundiertere Entscheidungsgrundlagen liefert.
Die Arbeit nutzt Literaturanalysen zur theoretischen Fundierung und eine „Embedded Single-Case-Study“, in der ein realistisches Immobilienprojekt simuliert und ausgewertet wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Einführung der Simulation, die Definition von Modellelementen und Eingabewerten sowie die detaillierte Durchführung der Risikoanalysen in den Bereichen Kosten und Zeitmanagement.
Kernbegriffe sind Monte-Carlo-Simulation, Immobilien-Projektentwicklung, Risikomanagement, quantitative Risikoanalyse und stochastische Modellierung.
Das Gesetz besagt, dass sich das Ergebnis komplexer Zufallsexperimente bei einer hohen Anzahl von Iterationen dem theoretischen Wert annähert, was die statistische Validität der Monte-Carlo-Methode begründet.
Es bezeichnet einen Denkfehler, bei dem Durchschnittswerte zur Prognose genutzt werden, wodurch extreme Randrisiken (Tails) ignoriert werden; die Monte-Carlo-Analyse korrigiert dies durch die Berücksichtigung von Wahrscheinlichkeitsverteilungen.
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