Masterarbeit, 2022
90 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Hinführung zum Thema und Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Forschungsfrage
1.4 Methodik der Arbeit
1.5 Aufbau der Arbeit
1.6 Forschungsstand und wissenschaftliche Einordnung der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Das Metaverse
2.1.1 Definition und Allgemeines
2.1.2 Die Blockchain als Marketing-Instrument
2.1.3 AR & VR als Zugangskomponenten
2.2 Zwischenfazit
3. Methodische Vorgehensweise
3.1 Forschungsdesign
3.2 Erhebung der Daten
3.2.1 Auswahl der Interviewpartner
3.2.2 Akquirierung und Feldzugang
3.2.3 Konstruktion des Interviewleitfadens
3.2.4 Durchführung der Interviews
3.3 Datenauswertung
4. Darstellung und Interpretation der Ergebnisse
4.1 Anwendungsfelder Vertrieb
4.1.1 Produktpräsentation und Verkauf
4.1.1.1 Vertrauen
4.1.1.2 Digitale Zwillinge
4.1.1.3 Virtuelle Vertriebstermine und Verkaufsprozess
4.1.1.4 Automatisierte Zahlungsabwicklung
4.1.2 Events
4.1.3 Personal
4.1.3.1 Zusammenarbeit intern
4.1.3.2 Bildung
4.2 Anwendungsfelder Marketing
4.2.1 Personal
4.2.2 Neukundengewinnung
4.2.3 Außenauftritt
4.3 Herausforderungen
4.3.1 Technologische Anforderungen
4.3.1.1 Blockchain als Metaverse Fundament
4.3.1.2 Reife Version des Metaverse
4.3.1.3 Eintrittstechnologien
4.3.1.4 Infrastruktur
4.3.1.5 Metaverse-Plattformen
4.3.1.6 Zukünftige Hardware
4.3.2 Gesellschaftliche und unternehmerische Hürden
4.3.2.1 Aufklärungsarbeit
4.3.2.2 Zugänglichkeit der Hardware
4.3.2.3 Benutzerfreundlichkeit der Hardware
4.3.2.4 Fehlende Use-Cases
4.3.3 Regulatorische Bedenken
4.3.3.1 Gesetzgebungsverfahren in Deutschland
4.3.3.2 Datenschutzbedingungen (DSGVO)
4.4 Interpretation und Handlungsempfehlung
5. Limitationen und zukünftige Forschung
6. Fazit
Diese Masterarbeit identifiziert und analysiert potenzielle Anwendungsfelder des Metaverses im Marketing und Vertrieb von B2B-Unternehmen, um den bisher unzureichend erforschten Nutzen dieser Technologie für Geschäftskontakte, Produktpräsentationen und interne Prozesse wissenschaftlich zu explorieren.
1.1 Hinführung zum Thema und Problemstellung
Mit der Umbenennung des Facebook Konzerns in Meta im Jahr 2021 verbreitet der CEO Mark Zuckerberg die Idee seines Metaverse (Vgl. Meta 2021). Populäre Medien und öffentlicher Meinungsaustausch erzeugten zuletzt weitreichendes Interesse, da besonders starke Emotionen aufgrund der futuristischen Technologie damit verknüpft sind und es werden Zukunftsversionen aufgestellt, wie das Metaverse aussehen wird.
Doch die Idee hierfür wurde nicht durch den US-Amerikanischen Konzern in die Welt gesetzt. Den Grundstein legte Neal Stephenson bereits 1992 mit seinem Science-Fiction Roman „Snow Crash“. In diesem beschreibt er eine virtuelle Welt, in die sich Menschen vor der Realität flüchten und durch Avatare miteinander agieren können. Zudem ist auch die Rede von Geld, welches keiner zentralisierten Verwaltung unterliegt, den heutigen Kryptowährungen. (Vgl. Joshua 2017, S. 17ff.). Im Jahr 2022 gaben knapp 40% der Befragten in Deutschland an, dass sie sich aktuell vorstellen können, das Metaverse zu nutzen. In der jüngeren Altersgruppe unter 50 Jahren gaben sogar über 50% an für das Metaverse offen zu sein. (Vgl. Deloitte Deutschland 2022, S.9) 27% von dieser befragten Personengruppe besitzen bereits ein Grundverständnis für die neue Technologie (Vgl. Deloitte Deutschland 2022, S.7).
Der Vorläufer des Metaverse, die Plattform Second Life, gilt als eine der bekanntesten virtuellen Welten und wurde bereits im Jahr 2003 gegründet. In dem virtuellen Umfeld können Nutzer ihre Avatare steuern und fast alles machen, was auch in der physischen Welt möglich ist – von der Jobsuche - bis hin zur Hochzeit (Vgl. Virgilio 2022). Jedoch wird das Metaverse der Zukunft wesentlich umfangreicher sein und über eine virtuelle Welt hinausgehen (Vgl. Lee et al. 2021, S.5). Experten rechnen damit, dass es einen festen Bestandteil in unserem Leben einnehmen wird (Vgl. Gartner 2022). Heute ist noch schwer zu bestimmen, wie genau das Metaverse aussehen wird, welche Akteure daran beteiligt sein werden und welche Nutzungsvorteile sich ergeben.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung des Metaverses ein, definiert das Forschungsziel und erläutert die methodische Herangehensweise der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert den Begriff Metaverse, beleuchtet zentrale technische Komponenten wie Blockchain und NFTs und grenzt virtuelle Welten voneinander ab.
3. Methodische Vorgehensweise: Hier wird das qualitativ-empirische Forschungsdesign dargelegt, welches auf Experteninterviews und einer leitfadengestützten Inhaltsanalyse basiert.
4. Darstellung und Interpretation der Ergebnisse: Dieses Kapitel fasst die Daten aus den Experteninterviews zusammen und ordnet sie den Anwendungsfeldern im Bereich Vertrieb und Marketing sowie den Herausforderungen zu.
5. Limitationen und zukünftige Forschung: Hier werden die methodischen Grenzen der Studie reflektiert und mögliche Forschungsansätze für zukünftige Arbeiten aufgezeigt.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet das Potenzial von Metaverse-Anwendungen für B2B-Unternehmen unter Berücksichtigung der aktuellenHürden.
Metaverse, B2B-Marketing, Vertrieb, Blockchain, NFTs, Virtuelle Realität, AR, Digitale Transformation, Kundenbindung, Smart Contracts, Geschäftsprozesse, Experteninterviews, Technologische Herausforderungen, Regulatorik, Innovation.
Die Arbeit untersucht, welche Anwendungsmöglichkeiten das Metaverse für Unternehmen im Business-to-Business-Bereich bietet, insbesondere mit Fokus auf Marketing und Vertrieb.
Die zentralen Felder umfassen die technologischen Grundlagen (Blockchain, xReality), die Identifikation konkreter Use-Cases im Vertrieb und Marketing sowie die Analyse von Akzeptanzbarrieren und regulatorischen Rahmenbedingungen.
Das primäre Ziel ist es, durch eine qualitative Expertenbefragung neue Erkenntnisse über das nutzbringende Potenzial von Metaverse-Technologien für B2B-Unternehmen in Deutschland zu gewinnen.
Es wird eine qualitative Studie durchgeführt, die auf Experteninterviews und einer inhaltlich-strukturierenden Auswertung nach Kuckartz basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, das methodische Vorgehen sowie die detaillierte Darstellung und Interpretation der aus den Experteninterviews gewonnenen Ergebnisse.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Metaverse, B2B-Vertrieb, Blockchain, Digitale Zwillinge, technologische Infrastruktur und regulatorische Rahmenbedingungen charakterisiert.
Die Experten sehen NFTs im B2B-Bereich weniger als reines Marketing-Tool, sondern verstärkt als Mittel zum Nachweis von Eigentumsrechten, Patentrechten oder als Basis für exklusive Mitgliedschaften und Kundenbindungsprogramme.
Die Experten identifizieren eine unzureichende Netzgeschwindigkeit, fehlende flächendeckende Netzabdeckung und eine gewisse digitale Planlosigkeit als kritische Hürden, die eine flächendeckende Implementierung von Metaverse-Anwendungen derzeit erschweren.
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