Bachelorarbeit, 2014
55 Seiten, Note: 1,7
1. Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
1.1 Ausgangssituation und Konkretisierung der Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen zur entscheidungsorientierten Kostenrechnung
2.1 Definition der Kostenarten
2.2 Charakterisierung einer entscheidungsorientierten Kostenrechnung
2.3 Relevante und irrelevante Kosten als Entscheidungsvariable für die Kostenrechnung
2.3.1 Definition und Beispiele zu relevanten und irrelevanten Kosten
2.3.2 Opportunitätskosten als Spezialfall der relevanten Kosten
2.3.3 „Sunk costs“ als Spezialfall der irrelevanten Kosten
3. Entscheidungsrelevante Kosten in differenzierten Entscheidungssituationen
3.1 Relevante Kosten bei Engpässen
3.1.1 Bedeutung einer Engpasssituation
3.1.2 Relevante Kosten bei einer Engpassentscheidung
3.1.3 Beispielsrechnung für ein optimales Produktionsprogramms bei einer Engpasssituation
3.1.4 Relativer/absoluter Deckungsbeitrag als Entscheidungsgrundlage in einer Engpasssituation
3.2 Relevante Kosten beim Outsourcing/Make-or-Buy
3.2.1 Darstellung einer Outsourcig/Make-or-Buy-Entscheidung
3.2.2 Relevante Kosten bei einer Outsourcig/Make-or-Buy-Entscheidung
3.2.3 Ermittlung relevanter Kosten am Beispiel der Firma Schmid-Thermostate-GmbH in einer Make-or-Buy-Situation
3.2.4 Analyseverfahren zur Unterstützung einer Make-or-Buy-Entscheidung
3.3 Relevante Kosten bei einer Ersatzinvestition
3.3.1 Definition und Abgrenzung einer Engpasssituation
3.3.2 Relevante Kosten bei einer Ersatzinvestition
3.3.3 Stückkostenvergleichsrechnung als Entscheidungsunterstützung bei Ersatzinvestition mit Rechenbeispiel
4. Fazit und Grenzen der entscheidungsorientierten Kostenrechnung
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, einen fundierten Einstieg in die entscheidungsorientierte Kostenrechnung zu geben, um bei betrieblichen Fragestellungen eine korrekte Entscheidungsgrundlage zu schaffen. Die Arbeit analysiert gezielt, welche Kosten in spezifischen Entscheidungssituationen – wie bei Engpässen, Outsourcing-Entscheidungen oder Investitionen – als entscheidungsrelevant einzustufen sind, und entwickelt Hilfsmittel zur Kostenkalkulation.
3.1.1 Bedeutung einer Engpasssituation
Die „Theory of Constraints“ (wird auch als TOC oder Engpasstheorie bezeichnet) besagt, dass jedes Unternehmen zumindest einen oder eine kleine Anzahl an Engpässen hat. Wäre das nicht der Fall, könnte ein Unternehmen unendlich viel produzieren und würde unendlich viel Gewinn erwirtschaften.
Bei einem Engpass wird der Entscheidungsspielraum eines Unternehmens in einer bestimmten Situation durch entweder technische (z. B. begrenzte Produktionskapazität) oder marktbedingte Einflüsse (z. B. Absatz) eingeschränkt.
In guten Wirtschaftsjahren werden die Unternehmen oft mit Kapazitätsengpässen konfrontiert, wenn viele Auftragsanfragen eingehen aber nur begrenzte Produktionskapazität vorliegt. In solchen Situationen sollten die Produkte nach der Reihenfolge abnehmender relativer Deckungsbeiträge (siehe Kapitel 3.1.3) produziert werden, bis die Kapazitätsgrenze erreicht wurde.
Im „Normalfall“ hingegen bestehen Engpässe auf der Absatzseite. Die Produktionsmaschinen sind nicht ausgelastet. Man versucht entweder zu verkaufen/auszulagern oder durch weitere Zusatzaufträge eine effektivere Auslastung zu erreichen.
1. Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit: Diese Einleitung definiert die Problematik betrieblicher Entscheidungsfindungen und erläutert die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.
2. Theoretische Grundlagen zur entscheidungsorientierten Kostenrechnung: Das Kapitel führt in die Kostenartenrechnung ein und definiert die zentralen Begriffe rund um relevante und irrelevante Kosten.
3. Entscheidungsrelevante Kosten in differenzierten Entscheidungssituationen: Der Hauptteil analysiert detailliert die Anwendung entscheidungsorientierter Kostenrechnung in den Bereichen Engpassmanagement, Make-or-Buy-Entscheidungen sowie Ersatzinvestitionen.
4. Fazit und Grenzen der entscheidungsorientierten Kostenrechnung: Dieses abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert kritisch die Anwendungsgrenzen der behandelten Instrumente.
Entscheidungsorientierte Kostenrechnung, relevante Kosten, Engpasssituation, Deckungsbeitragsrechnung, Make-or-Buy, Outsourcing, Ersatzinvestition, Opportunitätskosten, Fixkosten, Variable Kosten, Theory of Constraints, Kostenvergleichsrechnung, Rentabilität, Gewinnmaximierung, Produktionsprogramm.
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch eine gezielte Kostenrechnung fundierte betriebliche Entscheidungen treffen können, indem sie relevante von irrelevanten Kosten unterscheiden.
Die zentralen Felder umfassen die Kostenartenrechnung, das Management von Produktionsengpässen, Make-or-Buy-Analysen sowie die Bewertung von Ersatzinvestitionen.
Das Ziel besteht darin, Entscheidungsträgern ein klares Verständnis für die Zuordnung relevanter Kosten in verschiedenen Situationen zu vermitteln, um die Wirtschaftlichkeit betrieblicher Entscheidungen zu steigern.
Es werden betriebswirtschaftliche Theorien erläutert und anhand von Fallbeispielen sowie Berechnungsmodellen – wie der Deckungsbeitragsrechnung – konkretisiert.
Der Hauptteil gliedert sich in drei Kategorien: Umgang mit Engpässen, strategische Make-or-Buy-Entscheidungen und die quantitative Bewertung von Ersatzinvestitionen.
Wichtige Begriffe sind insbesondere relevante Kosten, Engpasssituation, Deckungsbeitrag, Outsourcing und Sunk Costs.
Unternehmen sollten Produkte anhand der Reihenfolge abnehmender relativer Deckungsbeiträge priorisieren, um den Gewinn innerhalb der Kapazitätsgrenzen zu maximieren.
Sunk Costs sind in der Vergangenheit angefallene Kosten, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können und somit keinen Einfluss auf zukünftige Handlungsalternativen haben sollten.
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