Bachelorarbeit, 2022
212 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Methodisches Vorgehen
2. Kaufverhalten und Kaufentscheidungsprozess
2.1 Begriffserklärung
2.2 Kaufverhalten anhand des SOR-Modells
2.3 Einflussfaktoren auf das Kaufverhalten
2.3.1 Kulturelle Faktoren
2.3.2 Soziale Faktoren
2.3.3 Persönlichen Faktoren
2.3.4 Psychologische Faktoren
2.4 Kaufentscheidungsprozesse
2.4.1 Extensiver Kaufentscheidungsprozess
2.4.2 Habitueller Kaufentscheidungsprozess
2.4.3 Limitiertes Kaufentscheidungsprozess
2.4.4 Impulsiver Kaufentscheidungsprozess
2.5 Kaufverhalten der Generation Y
3. Kaufverhalten in der Modebranche
3.1 Beschreibung und Bedeutung der Modebranche
3.2 Impulskäufe als wesentliches Kaufverhalten in der Modebranche
4. Online-Targeting
4.1 Definition, Grundlegende Begrifflichkeiten
4.2 Entwicklung des Online-Targeting
4.3 Online-Targeting-Methoden
4.3.1 Sprachbasiertes Targeting
4.3.2 Technikbasiertes Targeting
4.3.3 Soziodemografisches Targeting
4.3.4 Verhaltensbasiertes Targeting
4.4 Anwendung des SOR-Models beim Online-Targeting in der Modebranche
5. Empirische Forschung zum Einfluss von Online-Targeting auf das Kaufverhalten der Generation Y in der Modebranche
5.1 Zielsetzung
5.2 Methode
5.3 Durchführung
5.4 Ergebnisse/Analyse
6. Limitationen und weitere Forschungsfelder
7. Ausblick/Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht den Einfluss verschiedener Online-Targeting-Methoden auf das Kaufverhalten der Generation Y in der Modebranche. Das primäre Ziel ist es, unter Anwendung des SOR-Modells zu eruieren, wie gezielte Online-Marketing-Maßnahmen diese Zielgruppe beeinflussen können und daraus fundierte Handlungsempfehlungen für Unternehmen abzuleiten.
2.4.4 Impulsiver Kaufentscheidungsprozess
Der Impulsive Kaufentscheidungsprozess ist gekennzeichnet durch eine schwache kognitive Kontrolle und ein hohes emotionales Involvement. Es handelt sich meist um ungeplante Käufe, welche kognitiv kaum bis gar nicht kontrolliert werden. Diese Kaufentscheidungen werden häufig in intensiven Reizsituationen getroffen, sind somit reizgesteuert und reaktiv. Es ist meist ein hastiger Kauf, ohne vorherige Kaufabsicht, welcher oft von Gefühlen der Aufregung, Freude und/oder einem starken und anhaltenden Kaufdrang begleitet wird. Impulsives Kaufverhalten ist ein plötzliches, zwingendes und hedonistisches Kaufverhalten, bei dem die Schnelligkeit eines Impulsentscheidungsprozesses eine durchdachte und bewusste Abwägung alternativer Informationen und Wahlmöglichkeiten verhindert.
Im Allgemeinen wird der Impulskauf als ein plötzlicher und starker Drang des Konsumenten definiert, sofort zu kaufen. Dieser Drang tritt auf, wenn das Verlangen nach einem Produkt oder einer Marke größer ist als die eigene Willenskraft, dem zu widerstehen. Impulskäufe können als ein Verhalten betrachtet werden, das fast physiologisch mit der menschlichen Natur verbunden ist.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Reizüberflutung der Verbraucher durch digitale Angebote und die daraus resultierende Notwendigkeit für Unternehmen, Online-Targeting zur effizienteren Mediaplanung einzusetzen.
2. Kaufverhalten und Kaufentscheidungsprozess: Dieses Kapitel erläutert theoretische Grundlagen des Konsumentenverhaltens, insbesondere das SOR-Modell, Einflussfaktoren und verschiedene Typen von Kaufentscheidungsprozessen.
3. Kaufverhalten in der Modebranche: Hier wird die Bedeutung der Modebranche als emotionales Marktumfeld analysiert, in dem insbesondere Impulskäufe eine tragende Rolle spielen.
4. Online-Targeting: Das Kapitel definiert den Begriff Online-Targeting, skizziert dessen historische Entwicklung und erläutert detailliert die verschiedenen Methoden wie sprach-, technik-, soziodemografisch- und verhaltensbasiertes Targeting.
5. Empirische Forschung zum Einfluss von Online-Targeting auf das Kaufverhalten der Generation Y in der Modebranche: Dieser Teil dokumentiert eine quantitative Online-Umfrage, die das Verhalten und die Reaktionen der Generation Y auf unterschiedliche Targeting-Szenarien untersucht.
6. Limitationen und weitere Forschungsfelder: Dieser Abschnitt reflektiert die methodischen Grenzen der Arbeit und zeigt Möglichkeiten für zukünftige wissenschaftliche Untersuchungen auf.
7. Ausblick/Fazit: Das Fazit fasst die Kernergebnisse zusammen und gibt abschließende Handlungsempfehlungen für die Gestaltung zielgruppengerechter Werbestrategien in der Modebranche.
Online-Targeting, Generation Y, Kaufverhalten, Modebranche, SOR-Modell, Impulskauf, E-Commerce, Digital Natives, Behavioral-Targeting, Retargeting, Konsumentenpsychologie, Werbeeffizienz, Online-Marketing, Zielgruppenansprache, Kaufentscheidungsprozess.
Die Arbeit analysiert, wie Online-Targeting-Methoden gezielt eingesetzt werden können, um das Kaufverhalten der Generation Y, speziell beim Erwerb von Modeprodukten, positiv zu beeinflussen.
Die Untersuchung umfasst die psychologischen und sozialen Einflussfaktoren auf Kaufentscheidungen, die Spezifika des Konsums in der Modebranche sowie die Funktionsweise moderner digitaler Werbetechnologien.
Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie wirksam verschiedene Online-Targeting-Ansätze sind, um bei der Generation Y in der Modebranche den Kaufimpuls auszulösen und diesen in einen tatsächlichen Kaufakt zu überführen.
Neben einer umfassenden Literaturrecherche zur theoretischen Fundierung führt die Verfasserin eine quantitative empirische Untersuchung mittels Online-Befragung durch, um die Hypothesen an der Zielgruppe der Generation Y zu prüfen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des SOR-Modells und der verschiedenen Targeting-Methoden (kontextuell, technisches, soziodemografisches und verhaltensbasiertes Targeting), um danach das spezifische Kaufverhalten in der Modebranche einzuordnen.
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Generation Y, Online-Targeting, Impulskauf, Modemarkt und Konsumentenaktivierung beschreiben.
Die Resonanz ist altersabhängig: Während jüngere Mitglieder der Generation Y eher auf personalisierte Anzeigen reagieren, neigen Ältere dazu, Anzeigen bei ausbleibendem Mehrwert oder bei wahrgenommener Verletzung der Privatsphäre zu ignorieren oder als störend zu empfinden.
On-Site-Targeting erzielt die positivsten Ergebnisse, da es den Kunden in einer aktiven Kaufsituation direkt mit relevanten Zusatzangeboten anspricht, was von Konsumenten seltener als störende Überwachung wahrgenommen wird.
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