Masterarbeit, 2022
126 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Einführung in die Thematik
1.2 Relevanz und Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Aktueller Forschungsstand
2.1 Virtual Reality
2.1.1 Begriffsdefinition
2.1.2 Entstehungsgeschichte
2.1.3 Wirkungsweise von Virtual Reality
2.1.4 Abgrenzung Augmented Reality und Virtual Reality
2.2 Virtual Reality im Marketing
2.2.1 Virtual Reality im B2C Marketing
2.2.2 Virtual Reality in B2B Marketing
2.2.3 Herausforderungen
2.3 Virtual Reality im B2B Finanzmarketing
3 Forschungsdesign
3.1 Forschungsziel
3.2 Auswahl und Begründung der Forschungsmethode
3.3 Vorgehensweise
3.3.1 Gestaltung des Interviewleitfadens
3.3.2 Auswahl der Interviewpartner
3.4 Durchführung und Auswertung der Experteninterviews
3.4.1 Durchführung
3.4.2 Transkription und Auswertung
3.4.3 Kategorienbildung
4 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse
4.1 Allgemeines zum Hintergrund
4.2 Kategorie Use Cases und Einsatzpotenziale im B2B Finanzmarketing
4.3 Kategorie aktueller Stellenwert im B2B Finanzmarketing
4.4 Kategorie Grenzen und Hürden im B2B Finanzmarketing
4.5 Zusammenfassung und Diskussion
5 Fazit und Ausblick
5.1 Handlungsempfehlungen
5.2 Limitation der eigenen Arbeit
5.3 Implikationen für die Wissenschaft
5.4 Implikationen für die Praxis
Die vorliegende Forschung untersucht, ob Virtual Reality (VR) im B2B-Finanzmarketing erfolgsversprechend eingesetzt werden kann und wie die konkreten Einsatzpotenziale sowie Herausforderungen in diesem spezifischen Sektor aussehen. Ziel der Arbeit ist es, auf Basis einer explorativen qualitativen Studie aufzuzeigen, wie Finanzinstitute durch den gezielten Einsatz von VR neue Wege in der Kundenberatung und Produktvisualisierung gehen können.
2.3 Virtual Reality im B2B Finanzmarketing
Aufbauend auf die in Kapitel 2.2.2 beschriebenen Anwendungsmöglichkeiten von Virtual Reality im B2B-Marketing, wird nun versucht, dies auch auf das B2B-Finanzmarketing zu übertragen. Der Finanzdienstleistungssektor hat in den letzten Jahren tiefgreifende Veränderungen erfahren, die auf die rasche Entwicklung und Umsetzung neuer digitaler Technologien zurückzuführen sind. Kryptowährungen, digitale Geldbörsen und mobile Zahlungsmittel sind nur einige von vielen Innovationen, die das Bankengeschäft revolutioniert und die Geschäftsmodelle verändert haben. Mit diesen neuen Technologien haben sich auch die Konsumgewohnheiten und Kundenbedürfnisse verändert und Dienstleistungsbedürfnisse weiterentwickelt.
Die Wirkung und das Ergebnis der digitalen Transformation verbessern nicht nur die Prozesse, sondern liefern auch neue und innovative Ideen zur Zielerreichung (Solis und Szymanski 2016, S. 7; Naimi-Sadigh et al. 2022, S. 1122f.; 1216). Die Nutzung der durch die Digitalisierung gebotenen Möglichkeiten ist in diesem Zusammenhang eine der wichtigsten Herausforderungen und Prioritäten der heutigen Finanzinstitute. Die Veränderungen von Geschäftsprozessen und der Einsatz neuer digitaler Technologien sind jedoch komplexe Themen, die alle Bereiche des Unternehmens betreffen und sowohl in der Theorie als auch in der Praxis in der Finanzbranche noch schwach ausgeprägt sind. Um dies zu ändern, müssen Finanzinstitute anfangen zu lernen mit ihren Kunden zu kommunizieren und deren Bedürfnisse zu erfüllen. Dies erfordert eine zunehmend kundenorientiertere Ausrichtung (Naimi-Sadigh et al. 2022, S. 1214f.; Loonam et al. 2018, S. 108).
1 Einleitung: Einführung in die Thematik von Virtual Reality (VR), Darstellung der Relevanz für die Finanzbranche und Definition der zentralen Forschungsfrage.
2 Aktueller Forschungsstand: Theoretische Grundlagen zu VR, deren Abgrenzung zur Augmented Reality sowie Analyse von Anwendungsbeispielen aus dem B2C- und B2B- Marketingbereich.
3 Forschungsdesign: Erläuterung der gewählten qualitativen Forschungsmethode (problemzentrierte Experteninterviews), der Vorgehensweise bei der Datenerhebung und der Entwicklung des Kategoriensystems.
4 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse: Detaillierte Analyse der Expertenmeinungen zu Einsatzpotenzialen, dem Stellenwert von VR im Finanzsektor sowie bestehenden Barrieren.
5 Fazit und Ausblick: Zusammenführung der Erkenntnisse mit praktischen Handlungsempfehlungen für Finanzinstitute sowie Diskussion der wissenschaftlichen und praktischen Implikationen.
Virtual Reality, B2B-Finanzmarketing, digitale Transformation, Kundenberatung, Produktvisualisierung, Innovationsmanagement, Customer Journey, Experteninterviews, qualitative Inhaltsanalyse, Use Cases, Immersion, Finanzdienstleistungen, Kundenerlebnis, Technologieakzeptanz, Nachhaltigkeit.
Die Arbeit untersucht die Einsatzmöglichkeiten und Potenziale von Virtual Reality (VR) speziell im B2B-Finanzmarketing und analysiert, wie diese Zukunftstechnologie von Finanzinstituten gewinnbringend genutzt werden kann.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Schnittstelle zwischen VR-Technologie und Finanzdienstleistungen, die Identifizierung konkreter Anwendungsbeispiele sowie die kulturellen, organisatorischen und technologischen Hürden bei der Implementierung.
Die zentrale Frage lautet: „Kann Virtual Reality im B2B Finanzmarketing erfolgsversprechend eingesetzt werden und wie sehen diese Einsatzpotenziale konkret aus?“
Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf problemzentrierten Experteninterviews basiert und die Ergebnisse mittels induktiver Kategorienbildung nach Philipp Mayring auswertet.
Der Hauptteil umfasst eine Literaturanalyse zum aktuellen Forschungsstand von VR, das Forschungsdesign sowie die fundierte Darstellung und Interpretation der empirischen Ergebnisse aus den Experteninterviews.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Virtual Reality, B2B-Finanzmarketing, digitale Transformation, Kundenberatung, Produktvisualisierung und Innovationsmanagement.
Die Generation Alpha wächst mit immersiven Technologien auf, weshalb sie künftig von Finanzinstituten fordern wird, ähnliche technologische Standards auch bei der Interaktion mit Bankprodukten anzubieten.
Neben hohen Entwicklungskosten und anfänglichen technologischen Herausforderungen nennen die Experten vor allem interne Prioritäten, mangelnde personelle Ressourcen sowie Sicherheits- und Datenschutzbedenken als Haupthindernisse.
Ja, in den Interviews wurde AR aufgrund der einfacheren Nutzbarkeit via Smartphone als potenzielle "schnellere" Eintrittslösung diskutiert, die technologisch leichter in die bestehende Infrastruktur zu integrieren ist.
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