Diplomarbeit, 2009
93 Seiten, Note: 1,6
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Motivation
1.3 Zielsetzung
1.4 Vorgehen
2 Entwicklung zum Online Retailing
2.1 Gesellschaftlicher Wandel
2.1.1 Zyklentheorie
2.1.2 Der fünfte Kondratieff Zyklus - das IT-Zeitalter
2.1.3 Reorganisationsprozesse der Gesellschaft
2.1.4 Ausblick auf den sechsten Kondratieff
2.2 Innovationen
2.2.1 Erfordernis von Innovationen
2.2.2 Arten von Innovationen
2.2.3 Innovationen im Wettbewerb
2.3 E-Business
2.4 Online Retailing
2.4.1 E-Shop Systeme
2.4.2 Open Source Shops
2.4.3 Kauf-Lösungen
2.4.4 Miet-Shops
2.4.5 Eigenentwicklung
2.5 Softwaresysteme
2.5.1 Magento
2.5.2 Xt:Commerce
2.5.3 OXID E-Shop
3 Vertrieb mit Online Shops
3.1 Die elektronische Wertschöpfungskette
3.2 Das 4 C Modell
3.2.1 Content
3.2.2 Commerce
3.2.3 Connection
3.2.4 Context
3.3 Produktpolitk
3.3.1 E-Commerce Eignung von Produkten
3.3.2 Steigende Chancen für digitale Produkte
3.4 Der Long Tail
3.4.1 Analyse des Long Tail
3.4.2 Der Long Tail im Online Retailing
3.4.3 Demokratisierung
3.5 Risikoverteilung bei E-Business Projekten
4 Grundlagen des Online-Marketings
4.1 Der Online Marketing Prozess
4.1.1 Situationsanalyse
4.1.2 Planung
4.1.3 Durchführung
4.1.4 Kontroll- und Rückkopplungsphase
4.2 E-Mail Marketing
4.2.1 Kostenvorteile mit E-Mail-Marketing
4.2.2 E-Mail die beliebteste Internet-Anwendung
4.2.3 Rechtliche Rahmenbedingungen E-Mail Marketing
4.2.4 E-Mail Marketing Systeme
4.3 Sitepromotion
4.3.1 Suchmaschinenoptimierung SEO
4.3.2 Suchmaschinenmarketing SEM
4.3.3 Kostenmanagement bei SEM
4.3.4 Linkmarketing
4.3.5 Saubere Programmierung
4.3.6 Anforderungen an den Content
4.3.7 Aktualität
4.4 Pressearbeit
5 Rechtliche Aspekte des Online Retailing
5.1 Die Rechtslage
5.1.1 Relevante Rechtsbereiche
5.1.2 Wichtige Gesetze für Neue Medien
5.1.2.1 Teledienstegesetz (TDG)
5.1.2.2 Teledienste-Datenschutzgesetz (TDDSG)
5.1.2.3 Mediendienstestaatsvertrag (MdStV)
5.2 Problematik der Einordnung
5.2.1 Impressumspflicht
5.2.2 Geschäftsmäßigkeit einer Webpräsenz
5.2.3 Geschäftsmäßige Teledienste
5.2.4 Erreichbarkeit des Impressums
5.2.5 Vorvertragliche Widerrufsbelehrung
5.2.6 Wortlautvorschlag
5.2.7 Allgemeine Geschäftsbedingungen
6 E-Payment
6.1 Erfordernis von E-Payment
6.2 Umsatztreiber E-Payment
6.3 E-Payment als Innovtion
7 Rotemahnung – Ein One-Product-Shop
7.1 Vorstellung der Firma EDV-Service Samirae
7.2 Entstehung der Idee
7.3 Entwicklung
7.3.1 Bedürfnisse der Kunden
7.3.2 Vorschriften zum Mahnverfahren
7.3.3 Produktinnovation
7.4 Konkurrenzanalyse
7.5 Kundennutzen
7.6 Projektdurchführung
7.6.1 Objekt Hosting
7.6.2 Objekt Programm
7.6.3 Objekt Design
7.6.4 Preismodell
7.7 Integriertes Marketing
7.7.1 SEO & SEM
7.7.2 Public Relations
7.7.3 E-Mail Marketing mit GSA E-Mail Spider
7.7.4 Dialogmarketing per Telefon und Fax
7.7.5 Viralmarketing
7.8 Qualitätssicherung und Kontrolle
7.9 Umsatzerwartung und Prognose
8 Fazit und Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel, theoretische Grundlagen und praktische Strategien für den Aufbau erfolgreicher E-Business-Systeme im Online-Retailing zu vermitteln. Dabei wird insbesondere untersucht, wie Unternehmen in einem dynamischen digitalen Marktumfeld bestehen und durch innovative Konzepte, wie Nischenstrategien, wettbewerbsfähig bleiben können.
3.4 Der Long Tail
Long Tail ist eine Theorie, die von Chefredakteur Chris Anderson (Wired Magazin) im Jahr 2004 aufgestellt wurde. Grundlage seiner Theorie ist die Aussage, dass ein Unternehmen im Internet mit einer großen Auswahl von Nischenprodukten erfolgreich sein kann. Anderson beschreibt eine grundlegende Veränderung der Wirtschaft. Die Internet-Technologie macht es möglich, dass Millionen Produkte effizient angeboten und vertrieben werden können, ohne dass es darauf ankommt, dass es Bestseller sind. Selbst Produkte, die nur einmal im Jahr verkauft werden, können im Internet lukrativ angeboten werden. So entstehen unzählige Nischen – die es nur zu besetzen gilt.
Als gutes Beispiel zur Verdeutlichung des Long Tail dient ein einfacher Einzelhändler. Die angebotenen Waren in einem Ladengeschäft benötigen Platz, wodurch Kosten auf Anbieterseite entstehen, für die Bereitstellung der Ladenfläche. Eine logische Reaktion darauf ist, allen Kunden nur die wichtigsten und populärsten Produkte zur Verfügung zu stellen. Für die so genannten Ladenhüter bleibt kein Platz. Im Einzelhandel funktioniert dieses Prinzip sehr gut, jedoch nicht im Onlinehandel. Hier macht es keinen besonders großen Unterschied welche Waren angeboten werden, da bei der Verkaufsfläche keine Grenzen gesetzt sind. Hier können die soeben erwähnten Ladenhüter ohne Probleme angeboten werden.
Mit einzelnen Nischenprodukten kann zwar weniger Umsatz erzielt werden, aber mit vielen Nischenprodukten ist langfristig ein lukratives Geschäft möglich. Natürlich verkaufen sich die Produkte auch dann nicht wie von selbst. In erster Linie müssen diese Nischenprodukte dem Käufer zugänglich sein, die gute Auffindbarkeit dieser Produkte muss gegeben sein. Damit der Long Tail die Umsatzzahlen beflügeln kann, muss mit Hilfe des viralen Marketings nachgeholfen werden.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung einer ausgeklügelten Strategie in Zeiten der Digitalisierung dar und definiert die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.
2 Entwicklung zum Online Retailing: Dieses Kapitel beleuchtet den gesellschaftlichen Wandel und die ökonomischen Zyklen, die den E-Commerce prägen, und vergleicht diverse Shopsysteme hinsichtlich ihrer technologischen Eignung.
3 Vertrieb mit Online Shops: Hier werden die elektronische Wertschöpfungskette und das 4-C-Modell analysiert, ergänzt durch die Long-Tail-Theorie und die Risikoverteilung bei E-Business-Projekten.
4 Grundlagen des Online-Marketings: Dieses Kapitel erläutert den gesamten Online-Marketing-Prozess sowie spezifische Maßnahmen wie E-Mail-Marketing, SEO, SEM und die Bedeutung von Pressearbeit.
5 Rechtliche Aspekte des Online Retailing: Es werden die relevanten deutschen Gesetze für den Online-Handel, wie das Teledienstegesetz, und spezifische Anforderungen wie die Impressumspflicht detailliert dargelegt.
6 E-Payment: Dieses Kapitel unterstreicht die Notwendigkeit moderner Bezahlsysteme und analysiert Vor- sowie Nachteile verschiedener Verfahren im Hinblick auf den Kundennutzen.
7 Rotemahnung – Ein One-Product-Shop: In diesem Praxisteil wird die Entwicklung einer konkreten Webanwendung für arbeitsgerichtliche Mahnverfahren von der Idee über die technische Umsetzung bis hin zur Vermarktung beschrieben.
8 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Relevanz von Innovationsgeist und Nischenstrategien zusammen und gibt einen Ausblick auf die Zukunft des Online-Retailing.
E-Business, Online-Retailing, E-Commerce, Strategie, Long Tail, Online-Marketing, SEO, SEM, Shopsysteme, E-Payment, Rechtliche Rahmenbedingungen, Innovation, Nischenstrategie, Digitale Wirtschaft, Webanwendung
Die Diplomarbeit untersucht die strategischen Aspekte und technischen Anforderungen, die notwendig sind, um im modernen E-Business erfolgreich Online-Retailing-Systeme zu entwickeln und zu betreiben.
Die zentralen Felder umfassen digitale Geschäftsmodelle, die Auswahl geeigneter Software für Online-Shops, verschiedene Online-Marketing-Strategien, rechtliche Anforderungen im deutschen Internetrecht sowie das Projektmanagement für E-Business-Anwendungen.
Das Hauptziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen den digitalen Wandel nutzen können, um durch innovative Online-Strategien und die gezielte Vermarktung, beispielsweise von Nischenprodukten, wettbewerbsfähig zu bleiben.
Die Arbeit nutzt eine theoretische fundierte Analyse von betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Grundlagen, ergänzt durch einen Praxisteil, in dem die Entwicklung und Vermarktung eines realen One-Product-Shops analysiert wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die technologischen Entwicklungen des Online-Retailing, Strategien zur Kundengewinnung durch Marketing, rechtliche Pflichten sowie die praktische Projektdurchführung anhand des Fallbeispiels „Rotemahnung“.
Die wichtigsten Schlagworte sind E-Business, Online-Retailing, Long Tail, E-Payment, Suchmaschinenmarketing (SEM) und die rechtliche Einordnung von Webpräsenzen.
Das Beispiel dient als praxisnahe Anwendung, um den gesamten Prozess von der Identifikation eines Kundenbedürfnisses über die technische Entwicklung bis hin zur erfolgreichen Markteinführung und Qualitätssicherung zu verdeutlichen.
Rechtliche Aspekte wie die Impressumspflicht, der Datenschutz und die Widerrufsbelehrung sind kritische Erfolgsfaktoren; ihre Nichtbeachtung kann zu schwerwiegenden rechtlichen Konflikten und Wettbewerbsnachteilen führen.
Innovation wird als das größte Geheimnis für den Erfolg angesehen, da sie die Grundlage für Fortschritt bildet und Unternehmen ermöglicht, sich im globalen Wettbewerb durch frische Ideen von der Masse abzuheben.
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