Bachelorarbeit, 2021
78 Seiten, Note: 1,2
1. EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2. ZIELSETZUNG
3. GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Definitionen
3.1.1 Vegetarismus
3.1.2 Veganismus
3.2 Aktuelle Daten zu Veganer*innen in Deutschland
3.3 Beschreibung von Beweggründen für Veganismus
3.3.1 Ethische Gründe
3.3.2 Gesundheit
3.3.3 Umweltschutz
3.4 Gesundheitliche Auswirkungen von veganer Ernährung
3.4.1 Positive Auswirkungen der veganen Ernährung
3.4.2 Negative Auswirkungen der veganen Ernährung
3.5 Darstellung möglicher Nährstoffmängel mit deren Mangelerscheinungen
3.6 Definitionen der entscheidenden Nährstoffe
3.7 Darstellung der Ernährungsempfehlung für Veganer*innen
3.8 Darstellung möglicher Nahrungsergänzungsmittel für Veganer*innen
3.8.1 Vitamin B12 (Cobalamin)
3.8.2 Vitamin D3 (Calciferol)
3.8.3 Protein
3.8.4 Omega-3-Fettsäuren
3.9 Überleitung zur Problemstellung
4. METHODIK
4.1 Untersuchungssubjekte
4.2 Untersuchungsdurchführung
4.3 Datenerhebung
4.4 Datenauswertung
5. ERGEBNISSE
5.1 Darstellung der Ergebnisse
5.2 Vergleich der ermittelten Ergebnisse mit den Empfehlungen der Literatur in Bezug auf eine optimale Ernährungsweise für Veganer*innen
5.3 Ableitung von praktischen Handlungsempfehlungen zur Bedarfsdeckung
6. DISKUSSION
6.1 Kurze Zusammenfassung der Ausgangsfrage und der Hauptergebnisse
6.2 Kritischer Vergleich der Ergebnisse
6.3 Grenzen der eigenen Studie
6.4 Grenzen des Messinstruments
6.5 Interpretation der Ergebnisse im Hinblick auf sinnvolle Ernährungsbetreuungsangebote
6.6 Ausblick: Offene Fragen, Anregungen für zukünftige Forschungen
7. ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht das Ernährungsverhalten von Veganern im Hinblick auf eine optimale Nährstoffversorgung unter besonderer Berücksichtigung des Eiweißbedarfs. Ziel der Arbeit ist es, durch die Auswertung von Ernährungsprotokollen zu ermitteln, ob eine rein pflanzliche Ernährung den menschlichen Nährstoffbedarf decken kann.
1 Einleitung und Problemstellung
Eine vegane Ernährungsweise besteht ausschließlich aus pflanzlichen Nahrungsmitteln wie Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten, Nüssen, Samen und Getreideprodukten. Die Ablehnung tierischer Lebensmittel kann sich aus ethischen, religiösen, gesundheitlichen, weltanschaulichen und/oder ökologischen, ökonomischen sowie sozialen Gründen ergeben (Friedrich-Schiller-Universität, 2007).
Schon im Jahr 570 - 500 v. Chr. wurde die vegetarische Ernährungsform vom Philosophen Pythagoras herangezogen, da er an eine Seelenwanderung glaubte und auf Fleisch verzichtete. „Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück.“ (Pythagoras, 570 - 500 v. Chr.)
In Deutschland steigt mit zunehmender Tendenz die Zahl an Vegan*innen, wobei die Entwicklung vor allem in den letzten Jahren angestiegen ist (Veganz, 2020). Immer mehr wird hinterfragt, ob ein veganer Ernährungsstil die Gesundheit fördert oder sogar schädlich sein kann. Die Makro- und Mikronährstoffe sind ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Körpers, um die Funktionen der Organe aufrecht zu erhalten. Aufgrund des Verzichts auf einige Nährstoffe bei einer veganen Ernährungsweise stellt sich folgende Frage: Können mit veganer Ernährung alle vom Körper benötigten Nährstoffe ausreichend gedeckt werden? Kann vor allem der Proteinbedarf mit rein pflanzlichen Lebensmitteln gedeckt werden?
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Thematik der veganen Ernährung und Formulierung der zentralen Forschungsfrage bezüglich der Nährstoffdeckung.
2 ZIELSETZUNG: Darlegung der Absicht, durch eine empirische Erhebung mittels Probanden und Ernährungsprotokollen den Nährstoffbedarf, insbesondere den Proteinhaushalt, zu analysieren.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Theoretische Fundierung durch Definitionen von Vegetarismus und Veganismus sowie wissenschaftlicher Überblick über Beweggründe und Nährstoffthemen.
4 METHODIK: Beschreibung des Forschungsdesigns, der Auswahl der Untersuchungssubjekte und des Ablaufs der Datenerhebung mittels Online-Umfrage und Ernährungsprotokollen.
5 ERGEBNISSE: Präsentation der erhobenen Daten und Gegenüberstellung mit den Referenzwerten der DGE.
6 DISKUSSION: Kritische Reflexion der Studienresultate, Darstellung der Grenzen der eigenen Untersuchung sowie Ausblick auf zukünftige Forschungsfragen.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Komprimierte Darstellung der wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit.
Veganismus, Nährstoffversorgung, Proteinbedarf, Ernährungsprotokoll, Vegetarismus, Mikronährstoffe, Vitamin B12, Gesundheitsmanagement, Ernährungspraxis, pflanzliche Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel, Adipositas, Körpermassenindex, Proteinqualität, essentielle Aminosäuren
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Nährstoffversorgung von Menschen, die sich rein pflanzlich (vegan) ernähren, wobei ein besonderer inhaltlicher Schwerpunkt auf der Deckung des Proteinbedarfs liegt.
Die Arbeit deckt gesundheitliche Auswirkungen, ethische sowie ökologische Beweggründe, potenzielle Mangelerscheinungen und die wissenschaftlich empfohlenen Referenzwerte für eine vegane Ernährung ab.
Das Ziel der Arbeit ist es zu beantworten, ob eine vegane Ernährungsweise dazu in der Lage ist, den vollen Nährstoffbedarf des menschlichen Körpers zu decken und welche Rolle dabei Proteinquellen spielen.
Es wurde eine empirische Studie durchgeführt, bei der Probanden ihre Nahrungsaufnahme über drei Tage mittels spezieller Ernährungsprotokolle dokumentierten, die anschließend ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Literaturrecherche zum aktuellen Forschungsstand, die methodische Vorgehensweise, die detaillierte Präsentation der Studienergebnisse und deren kritische Diskussion.
Zentrale Begriffe sind Veganismus, Proteinbedarf, Nährstoffversorgung, Ernährungsprotokoll, Aminosäuren und Mikronährstoffe.
Der Bedarf wurde basierend auf den von den Teilnehmern gelieferten Ernährungsdaten berechnet und mit den vorgegebenen Referenzwerten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für die jeweilige Altersgruppe in Vergleich gesetzt.
Diese Unterscheidung ist für Veganer entscheidend, da essenzielle Aminosäuren zwingend über die Nahrung aufgenommen werden müssen und bei einer rein pflanzlichen Zufuhr eine bewusste Auswahl der Lebensmittel erforderlich ist, um eine Unterversorgung zu vermeiden.
Aufgrund des nahezu vollständigen Fehlens von Vitamin B12 in pflanzlichen Lebensmitteln wird eine Supplementierung für alle vegan lebenden Menschen zur Prävention therapeutisch empfohlen.
Die Autorin weist darauf hin, dass die vergleichsweise kleine Stichprobengröße (n=31) und der hohe Zeitaufwand für die Teilnehmer als limitierende Faktoren für die Repräsentativität und die Ausführlichkeit der Ernährungsprotokolle zu betrachten sind.
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