Bachelorarbeit, 2022
52 Seiten, Note: 1,8
1. Einleitung und Problemstellung
2. Zielsetzung
3. Gegenwärtiger Kenntnisstand
3.1 Begriffserklärung
3.1.1 Soziale Medien
3.1.2 Jugendliche/junge Erwachsene
3.1.3 Influencer
3.1.4 Ernährungsverhalten
3.1.5 „Gesunde“ Ernährung
3.2 Soziale Medien
3.2.1 Häufigkeit der Nutzung/Nutzungsdauer von sozialen Medien in Deutschland
3.2.2 Höhe der Werbeeinnahmen der jeweiligen sozialen Medien in Deutschland
3.2.3 Marktanteile der jeweiligen sozialen Medien in Deutschland
3.2.4 Prävalenz der Nutzer von sozialen Medien in Deutschland
3.3 Ernährungsverhalten und Biometrische Daten
3.3.1 Ernährungsverhalten Jugendlicher/junger Erwachsener in Deutschland
3.3.2 Prävalenz verschiedener biometrischer Daten von Jugendlichen/jungen Erwachsenen
3.4 Überleitung zur Problemstellung
4. Methodik
4.1 Forschungsfragen
4.2 Untersuchungsobjekte
4.3 Datenerhebung
4.4 Auswertung der Literaturquellen
5. Ergebnisse
5.1 Studienanalyse
6. Diskussion
6.1 Zusammenfassung der Ergebnisse bezogen auf die Zielsetzung
6.1.1 Beeinflussung durch soziale Medien im Alltag in Bezug auf die Lebensqualität
6.1.2 Beeinflussung durch heutige Trends oder Werbungen
6.1.3 Zusammenhang zwischen soziale Medien und dem Ernährungsverhalten
6.1.4 Zusammenhang zwischen der eigenen Körperwahrnehmung und der Identifizierung durch soziale Medien
6.2 Kritischer Vergleich der Ergebnisse
6.3 Methodenkritik
6.4 Schlussfolgerung
7. Zusammenfassung
Das primäre Ziel dieser Arbeit besteht darin, im Rahmen eines narrativen Reviews den aktuellen Forschungsstand zum Einfluss sozialer Medien auf das Ernährungsverhalten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu analysieren und zusammenzufassen, um mögliche Zusammenhänge zwischen Online-Nutzung, Körperwahrnehmung und Essgewohnheiten aufzudecken.
1. Einleitung und Problemstellung
In der aktuellen Lage durch COVID-19 und dem kontinuierlichen Wachstum der Internetnutzer (Rabe, 2021, Statista), wird die Relevanz und Wichtigkeit „Online“ zu sein immer größer. Die heutige Popularität sich und andere zu Vergleichen, wie es in zahlreichen Sozialen Medien getan wird, verursachen negative Assoziationen mit dem eigenen Selbstwertgefühl. (Kim, Schlicht, Schardt, Florack, 2021, PLoS One.) Nun stellt sich die Frage: Wirkt sich dies auf die Ernährung im Allgemeinen aus und kann man mit Folgen gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen rechnen?
In den letzten Jahren stiegen Nutzung und Dauer von Sozialen Medien Weltweit stätig an. Im Jahr 2015 waren es 2,08 Milliarden Nutzer die Seiten wie Instagram, Facebook und Co. verwendeten. 2019 stiegen die Zahlen schon auf 3,46 Milliarden Menschen und im vergangenen Jahr wurden 3,71 Milliarden Menschen gezählt (Statista Research Department, 2021, Statista). Die Top Anbieter hier sind Facebook mit 2,72 Milliarden aktiven Nutzern, Youtube mit 2,3 Milliarden Nutzern und auf Platz drei war der Messaging-Dienst What´s App mit 2,0 Milliarden Besucher (Statista Research Department, 2021, Statista).
Hierbei sind die Personen im Alter von 14-29 Jahren diejenigen, die am meisten dort vertreten sind. Instagram ist mit 73% mit Abstand das meistgenutzte soziale Netzwerk. Dort gaben drei Viertel aller Nutzer in diesem Alter an, mindestens einmal pro Woche die App zu benutzen. Danach kommen die Sozialen Netzwerke Snapchat mit 44% und Facebook mit 35%. Dort sind im Schnitt die Gruppe der Erwachsenen deutlich mehr unterwegs. Tiktok benutzen 32%, gefolgt von Twitch mit 19% (ARD/ZDF, 2021, ZDF-heute). Aus diesem Grund werden gerade Jugendliche in ihrem Verhalten stark durch die Nutzung sozialer Medien geprägt. Nun kommt es nicht selten vor, dass man dort auch zum Thema Ernährung viele Informationen erlangen kann, was seine Vor- und Nachteile mit sich bringt.
1. Einleitung und Problemstellung: Einführung in die Relevanz digitaler Medien und die zentrale Fragestellung bezüglich der Auswirkungen auf das Ernährungsverhalten.
2. Zielsetzung: Festlegung des Ziels, mittels eines narrativen Reviews den Forschungsstand zu den Auswirkungen digitaler Medien auf Ernährung, Lebensqualität und Körperbild bei Jugendlichen aufzuarbeiten.
3. Gegenwärtiger Kenntnisstand: Definition relevanter Fachbegriffe sowie detaillierte statistische Darstellung von Medinnutzung, Marktdaten und biometrischen Parametern.
4. Methodik: Darlegung des systematischen Vorgehens bei der Literaturrecherche, einschließlich der Suchstrategien, Schlüsselwörter sowie Ein- und Ausschlusskriterien.
5. Ergebnisse: Systematische Aufarbeitung und tabellarische Zusammenfassung der zehn ausgewählten Studien, unterteilt in verschiedene thematische Schwerpunkte.
6. Diskussion: Kritische Analyse und Synthese der Studienergebnisse im Kontext der Forschungsfragen, ergänzt durch eine methodische Reflexion.
7. Zusammenfassung: Zentrale Erkenntnisse über den negativen Einfluss sozialer Medien auf Körperwahrnehmung und Ernährungsentscheidungen bei jungen Menschen.
Soziale Medien, Ernährungsverhalten, Jugendliche, Junge Erwachsene, Influencer, Fitspiration, Körperwahrnehmung, Body-Mass-Index, Essstörungen, Lebensmittelwerbung, Digitalisierung, Online-Marketing, Körperbild, Selbstwertgefühl, Gesundheit.
Die Arbeit untersucht den Einfluss, den soziale Medien auf das Ernährungsverhalten und die Körperwahrnehmung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ausüben.
Zentrale Themen sind die Auswirkungen von sozialen Plattformen auf die Lebensqualität, der Einfluss von Online-Trends wie "Fitspiration", die Rolle von Werbung sowie die psychologischen Faktoren bei der Selbstdarstellung.
Das Ziel ist es, durch eine systematische Literaturanalyse den Zusammenhang zwischen der Nutzung sozialer Medien und einer möglichen Störung des Ernährungsverhaltens bei jungen Menschen zu identifizieren.
Die Arbeit basiert auf einem narrativen Review, bei dem einschlägige theoretische und empirische Forschungsliteratur gesichtet und ausgewertet wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Begriffsdefinition, die statistische Erhebung von Nutzungsdaten und Körpermaßen sowie die detaillierte Analyse spezifischer Studien zum Thema.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie soziale Medien, Ernährungsverhalten, Körperwahrnehmung, Influencer und Fitspiration charakterisiert.
Die Arbeit zeigt, dass Influencer durch hohe Reichweite enorme Überzeugungskraft besitzen; ihre beworbenen Produkte fördern teils ein risikoreiches Essverhalten durch die Vermittlung ungesunder Schönheitsideale.
Fitspiration soll zwar zu einem gesünderen Lebensstil motivieren, führt jedoch laut den Ergebnissen der Arbeit häufig zu unrealistischen Körperbildern und psychischem Druck bei den Nutzern.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass soziale Medien als bedeutender Risikofaktor fungieren können, da sie durch ständigen Vergleich und das Bewerben unrealistischer Ideale ein gestörtes Körperbild begünstigen.
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