Bachelorarbeit, 2022
59 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
2 THEORETISCHER HINTERGRUND
2.1 DEFINITION EXTREMPORT
2.2 RISIKO-BEGRIFF UND RISIKOSPORT
2.3 DAS EXTREMBERGSTEIGEN
2.3.1 Definition und Abgrenzung vom herkömmlichen Bergsteigen
2.3.2 Entwicklungsgeschichte des (extremen) Bergsteigens
2.3.3 Risikoeinschätzung des Extrembergsteigens
3 METHODIK
4 ANALYSE: DIE PERSÖNLICHKEIT VON EXTREMSPORTLERN AM BEISPIEL DES EXTREMBERGSTEIGENS
4.1 DIE MOTIVE UND BEWEGGRÜNDE ZUM EXTREMBERGSTEIGEN
4.1.1 Das Individualitätsbedürfnis
4.1.2 Die Sehnsucht nach Körperlichkeit
4.1.3 Selbstermächtigung
4.1.4 Das Bedürfnis nach Ungewissheit und Hochspannung
4.1.5 Die Sehnsucht nach Erfahrungen im Setting Natur
4.2 ZWISCHENFAZIT
4.3 DER UMGANG MIT ANGST
4.4 DIE RISIKOBEREITSCHAFT UND -WAHRNEHMUNG
5 FAZIT
Die vorliegende Arbeit untersucht die Persönlichkeit von Extrembergsteiger*innen durch die Verknüpfung soziologischer und psychologischer Ansätze, um ein umfassendes Persönlichkeitsprofil zu erstellen und Erklärungen für charakteristische Muster in Denken, Handeln und Fühlen zu finden.
Die Persönlichkeit von Extremsportlern am Beispiel des Extrembergsteigens
Voranschreitende Modernisierungsprozesse haben besonders in den letzten Jahrzehnten ein ausgeprägtes Verlangen nach Extrem- und Risikoerfahrungen vieler Individuen in der Natur oder in außergewöhnlichen Settings hervorgebracht (Bette, 2011, S. 87f.). Der Extremsport könnte demnach als eine Reaktion auf gesellschaftliche Defizite verstanden werden. Viele Menschen leiden unter der zunehmenden Bedeutungslosigkeit, Passivität und Risikominimierung, die sich in der Vergangenheit immer stärker ausgeprägt hat. Folglich versuchen sie, ihre verlorene Handlungsfähigkeit durch exzessive und extreme Sportpraktiken zurückzuerlangen. Abhanden gekommene „Abenteuerfelder“ (ebd., S. 88) sollen wieder neu entdeckt werden (ebd.).
Eine von vielen Extremsportarten stellt das Extrembergsteigen dar, welches sich auf außergewöhnliche Tätigkeiten in den Bergen fokussiert. Vielen ist diese Sportart durch berühmte Bergsteigende wie Reinhold Messner bekannt. Jedoch fällt auf, dass der Extremsport im ersten Moment oftmals mit den typischen Praxisfeldern wie dem Basejumping oder Wellenreiten assoziiert wird. Ein Blick in andere Bereiche des Extremsports - in diesem Fall das Extrembergsteigen – ist sinnvoll, um diese Art des exzessiven Sports ganzheitlich zu betrachten. Zudem charakterisiert sich diese Form des Bergsteigens als komplexes Paradoxon. So werden einerseits freiwillig bedrohliche Situationen in Kauf genommen und das eigene Leben in den Bergen riskiert. Andererseits stellt das Praktizieren einen Ausdruck der Lebensbejahung dar (Aufmuth, 1985, S. 100).
1 EINLEITUNG: Einführung in das Thema, Darlegung der Aktualität von Extrem- und Risikosportarten sowie Formulierung der Forschungsfragen.
2 THEORETISCHER HINTERGRUND: Definition des Extremsport-Begriffs, Einordnung des Risikos aus soziologischer Sicht sowie grundlegende Abgrenzung des Extrembergsteigens.
3 METHODIK: Darstellung der Vorgehensweise, insbesondere der Fachliteraturanalyse und der Heranziehung einschlägiger wissenschaftlicher Studien.
4 ANALYSE: DIE PERSÖNLICHKEIT VON EXTREMSPORTLERN AM BEISPIEL DES EXTREMBERGSTEIGENS: Detaillierte Untersuchung der Motive, psychologischen Aspekte, des Umgangs mit Angst und der Risikobereitschaft der Sporttreibenden.
5 FAZIT: Zusammenfassung der Ergebnisse und abschließende Beantwortung der Forschungsfrage im Hinblick auf das erarbeitete Persönlichkeitsprofil.
Extrembergsteigen, Persönlichkeit, Risikobereitschaft, Risikowahrnehmung, Soziologie, Psychologie, Flow-Erleben, Individualität, Abenteuer, Gesellschaft, Identitätsarbeit, Grenzziehung, Leistungsanspruch, Angstmanagement, Extremismus.
Die Arbeit analysiert die Persönlichkeit von Extrembergsteiger*innen, um zu verstehen, warum Menschen exzessive Risiken suchen und welche soziologischen und psychologischen Motive dahinterstehen.
Zentrale Themen sind die Motive zum Handeln, der Umgang mit Angst, die Risikowahrnehmung und wie gesellschaftliche Modernisierungsprozesse die Identitätsbildung dieser Sportler prägen.
Das primäre Ziel ist die Erstellung eines fundierten Persönlichkeitsprofils, das durch fachwissenschaftliche Literatur und Studien gestützt wird.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Analyse einschlägiger soziologischer und psychologischer Fachliteratur sowie ausgewählter wissenschaftlicher Studien basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse spezifischer Motive (z. B. Individualität, Körperlichkeit) sowie der Untersuchung von Angstwahrnehmung und Risikobereitschaft im Extrembergsteigen.
Extrembergsteigen, Persönlichkeit, Risikowahrnehmung, Identitätsarbeit und gesellschaftliche Modernisierung sind die tragenden Begriffe der Studie.
Laut der in der Arbeit zitierten Literatur ist es mehr als eine Flucht; es fungiert als sinnstiftendes Instrument, um verloren gegangene Handlungsautonomie und körperliche Lebendigkeit zurückzugewinnen.
Angst wird nicht bloß negativ bewertet, sondern als notwendiger Teil des Sports gesehen, der durch Training und Erfahrung konstruktiv für das eigene Wachstum und die Selbstentwicklung genutzt wird.
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