Bachelorarbeit, 2022
60 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Beschreibung der evolutionären Entwicklung des Menschen bezüglich körperlicher Aktivität
3.2 Begriffserklärung „körperliche Aktivität“
3.2.1 Messung von körperlicher Aktivität
3.3 Begriffserklärung „Gesundheit“
3.3.1 Darstellung geeigneter Theorien und Modelle
3.3.1.1 Biomedizinisches Krankheitsmodell
3.3.1.2 Biopsychosoziales Modell
3.3.1.3 Salutogenese Konzept nach Antonovsky
3.3.1.4 Kohärenzsinn
3.3.1.5 Generelle Widerstandsressourcen
3.4 Begriffserklärung „psychische Gesundheit“
3.4.1 Einflussfaktoren auf die psychische Gesundheit
3.4.2 Darstellung geeigneter Theorien und Modelle
3.4.2.1 Resilienz
3.4.2.2 Risiko- und Schutzfaktoren der psychischen Gesundheit
3.4.2.3 Selbstwirksamkeit
3.4.2.4 Vulnerabilitäts-Stress-Modell(e)
3.4.2.5 Stimulusorientierte Stresstheorien
4 BESCHREIBUNG DES ZUSAMMENHANGS VON KÖRPERLICHER AKTIVITÄT UND PSYCHISCHER GESUNDHEIT
4.1 Gesundheitliche Risiken von körperlicher Inaktivität
4.2 Positive gesundheitsbezogene Konsequenzen von körperlicher Aktivität
5 DARSTELLUNG DES GEGENWÄRTIGEN KENNTNISSTANDS IN DEUTSCHLAND/DER WELT – DATEN, ZAHLEN, FAKTEN
5.1 Deutschland
5.2 Weltweit
5.3 Beschreibung von Maßnahmen und Programmen zur Förderung körperlicher Aktivität und psychischer Gesundheit
5.4 Kritische Auseinandersetzung mit Darstellung der aktuellen Forschungslage
6 METHODIK
6.1 Zusammenfassende Darstellung der Literaturrecherche
6.2 Übersicht aller Studien
7 ERGEBNISSE
8 DISKUSSION
8.1 Fremdkritik
8.2 Eigenkritik
8.3 Fazit / Ausblick
9 ZUSAMMENFASSUNG
10 LITERATURVERZEICHNIS
11 ABBILDUNGS-, TABELLEN-, ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
11.1 Abbildungsverzeichnis
11.2 Tabellenverzeichnis
Diese Bachelor-Thesis zielt darauf ab, im Rahmen eines systematischen Reviews den aktuellen Forschungsstand zum Thema „Körperliche Aktivität und psychische Gesundheit“ zusammenzuführen, um die Forschungsfrage zu beantworten, inwiefern körperliche Aktivität die psychische Gesundheit beeinflusst.
1 Einleitung und Problemstellung
„Schon Ende der 1960er Jahre formulierten wir: Gäbe es ein Medikament, welches alle gesundheitlich positiven Wirkungen von körperlicher Bewegung in sich vereinigen würde – es würde das Medikament des Jahrhunderts genannt werden. Leider steht seiner praktischen Anwendung das physikalische Gesetz der Trägheit im Wege.“ (Banzer, 2017)
Nach der DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde) leiden etwa 459 Millionen Menschen weltweit unter psychischen und neurologischen Erkrankungen und ein Blick auf die Statistik der deutschen Rentenversicherung zeigt, dass Deutschland eine hohe Zahl an Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit aufgrund psychischer Störungen aufweist. Im Jahr 1993 waren noch 41.409 Frauen und Männer von psychischen Störungen betroffen und im Jahr 2020 sind es bereits 72.990 Frauen und Männer. Das ist ein extremer Anstieg von 76,2%. Aus der Statistik wird außerdem deutlich, dass Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Im Jahr 2021 waren es 12,4% der Männer und 20,4% der Frauen. Diese gestiegenen Zahlen sind mit den hohen gesellschaftlichen Anforderungen verbunden und liegen einem dadurch entstehenden hohen Stresspensum zugrunde (Deutsche Rentenversicherung, 2022, S.97ff).
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Problematik psychischer Erkrankungen und deren Anstieg in der Gesellschaft sowie die Rolle der körperlichen Aktivität als potenzielle Therapieform.
2 ZIELSETZUNG: Definition des Ziels der Arbeit, eine Zusammenfassung des Forschungsstands zum Thema körperliche Aktivität und psychische Gesundheit zu erstellen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Detaillierte Erläuterung theoretischer Begriffe wie körperliche Aktivität, Gesundheit, psychische Gesundheit sowie relevanter Modelle wie der Salutogenese und Resilienz.
4 BESCHREIBUNG DES ZUSAMMENHANGS VON KÖRPERLICHER AKTIVITÄT UND PSYCHISCHER GESUNDHEIT: Darstellung der negativen Folgen von Inaktivität und der positiven gesundheitlichen Konsequenzen durch regelmäßige sportliche Bewegung.
5 DARSTELLUNG DES GEGENWÄRTIGEN KENNTNISSTANDS IN DEUTSCHLAND/DER WELT – DATEN, ZAHLEN, FAKTEN: Übersicht über aktuelle Statistiken zur psychischen Belastung in Deutschland und weltweit sowie Maßnahmen zur Bewegungsförderung.
6 METHODIK: Beschreibung des Auswahlprozesses der untersuchten Studien durch systematische Literaturrecherche in elektronischen Datenbanken.
7 ERGEBNISSE: Präsentation der wichtigsten Erkenntnisse aus den 15 ausgewählten randomisierten kontrollierten Studien.
8 DISKUSSION: Synthese und kritische Reflexion der Studienergebnisse unter Einbeziehung methodischer Stärken und Schwächen sowie Ableitung eines Fazits.
9 ZUSAMMENFASSUNG: Kurze Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit.
Körperliche Aktivität, Psychische Gesundheit, Systematischer Review, Gesundheitsförderung, Prävention, Stress, Resilienz, Salutogenese, Intervention, Wohlbefinden, Lebensqualität, Bewegungsdrang, Sporttherapie, Bewegungsempfehlungen, Depressionsprävention.
Die Bachelor-Thesis befasst sich mit der Wirkung von körperlicher Aktivität auf die psychische Gesundheit und untersucht, inwiefern Bewegung zur Prävention oder Linderung psychischer Störungen beitragen kann.
Zu den zentralen Themen zählen die theoretischen Grundlagen von Gesundheit und psychischer Krankheit, die epidemiologische Datenlage in Deutschland und weltweit sowie eine systematische Auswertung aktueller Studien zu verschiedenen Bewegungsinterventionsformen.
Das Hauptziel ist die eigenständige Zusammenfassung des aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstands, um die Fragestellung zu beantworten, wie körperliche Aktivität die psychische Gesundheit beeinflusst und welche wissenschaftliche Evidenz hierfür vorliegt.
Die Arbeit basiert auf einem systematischen Review, bei dem 15 randomisierte kontrollierte Studien aus den Jahren 2019 bis 2022 aus der Datenbank PubMed ausgewählt und analysiert wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffs- und Modellklärung, eine Darstellung des Zusammenhangs von Inaktivität und Krankheit, eine umfassende Analyse der Studienlage sowie eine kritische Forschungsdiskussion.
Die Arbeit lässt sich primär mit Begriffen wie körperliche Aktivität, psychische Gesundheit, Systematischer Review, Gesundheitsförderung, Resilienz und Depressionsprävention charakterisieren.
Das Salutogenese-Modell nach Antonovsky dient als theoretisches Fundament zur Erklärung, wie der Kohärenzsinn und Widerstandsressourcen Menschen dabei unterstützen, trotz Stressoren gesund zu bleiben.
Die Autorin hebt hervor, dass die Studienlage zwar positive Hinweise liefert, jedoch aufgrund variierender Methodiken, Stichprobengrößen und der Art der Bewegungsinterventionen die Ableitung einer einheitlichen Dosis-Wirkungs-Beziehung erschwert wird.
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