Bachelorarbeit, 2022
77 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Theoretischer Vorbau
2.1 Soziale Ungleichheit
2.2 Homeoffice
2.3 Kurzarbeit
2.4 Weiterbildungen
3 Analyse
3.1 Homeoffice
3.2 Kurzarbeit
3.3 Weiterbildungen
4 Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht, inwieweit die Corona-Pandemie die soziale Ungleichheit in Deutschland verstärkt hat, indem sie die Auswirkungen auf die Bereiche Homeoffice, Kurzarbeit und Weiterbildungen analysiert.
2.2 Homeoffice
Eine Maßnahme, die im Zuge der Pandemie in vielen Bereichen genutzt wurde, ist das Homeoffice. Das Instrument, das als „Flaggschiff der Bewegung“ (Väth 2016, S.211) gilt, wenn es um die räumliche und zeitliche Flexibilisierung der Arbeitsleistung im Zuge der New-Work Konzepte geht, gewann in den letzten Jahren an Bekanntheit und Beliebtheit (vgl. Bergmann/Schumacher 2020, S.7) Doch ist das Prinzip, die Erwerbstätigkeit ganz oder teilweise in den eigenen Wohnbereich zu verlagern, keineswegs neu.
Der in diesem Zusammenhang bekannteste und doch etwas ungenaue Begriff ‚Telearbeit‘, also Arbeit, die, wie ihr griechisches Präfix ‚Tele‘ (zu deutsch: fern oder weit) vermuten lässt, nicht an der Betriebsstätte ausgeführt wird und seit dem Aufkommen dieser Technik durch informations- und kommunikationstechnischer Möglichkeiten ausgeführt werden kann, wird häufig als Synonym für Arbeit mit diesen technologischen Mitteln genutzt wird (vgl. Kleemann 2003, S.61f.). Telearbeit hat sich schon früh als Begriff etabliert. Dennoch lässt sich keine einheitliche Definition vornehmen, da sie ebenso das Mobile-Office oder Personen beinhaltet, die aufgrund ihrer Berufs ohnehin außerhalb der Betriebsstätte arbeiten, wie z. B. Kundenberater (vgl. ebd. 2003, S.62).
Die leichte Abwandlung ‚Teleheimarbeit‘ ist zwar spezifischer, hat sich aber wahrscheinlich aufgrund der begrifflichen Nähe zum Heimarbeitsgesetz nicht durchgesetzt (vgl. Aumann 2019, S. 144).
1 Einleitung: Die Einleitung etabliert den Kontext der Corona-Pandemie, die damit verbundenen staatlichen Maßnahmen wie Kontaktverbote und Lockdowns sowie die Forschungsfrage zur sozialen Ungleichheit.
2 Theoretischer Vorbau: Dieses Kapitel definiert soziale Ungleichheit und beleuchtet die historische Entwicklung sowie die pandemiebedingte Relevanz der Instrumente Homeoffice, Kurzarbeit und Weiterbildungen.
3 Analyse: Die Analyse untersucht differenziert die tatsächliche Nutzung und die Auswirkungen von Homeoffice, Kurzarbeit und Weiterbildungen während der Pandemiejahre 2020 und 2021 unter Berücksichtigung sozialer Differenzen.
4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass die Pandemie soziale Ungleichheiten in diesen Bereichen tendenziell verschärft hat, wobei insbesondere Bessergestellte profitierten.
Corona-Pandemie, soziale Ungleichheit, Homeoffice, Kurzarbeit, berufliche Weiterbildung, Arbeitswelt, Digitalisierung, Intersektionalität, Beschäftigungssicherung, Gender-Care-Gap, prekäre Arbeitsverhältnisse, New Work, Krisenmanagement, Sozialschutz, Qualifizierung.
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die soziale Ungleichheit in Deutschland mit Fokus auf die drei zentralen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen Homeoffice, Kurzarbeit und Weiterbildungen.
Die zentralen Themen sind die Entwicklung und geschlechterspezifische bzw. bildungsabhängige Nutzung von Homeoffice, das krisenbewährte Instrument der Kurzarbeit und der Wandel sowie die Hürden bei beruflichen Weiterbildungen während der Krise.
Die Arbeit geht der Forschungsfrage nach: „Inwieweit hat die Corona-Pandemie sich auf die soziale Ungleichheit in Deutschland ausgewirkt?“ Ziel ist es, mittels Studien zu belegen, ob sich die Ungleichheit in den betrachteten Bereichen zu- oder abgenommen hat.
Die Arbeit nutzt eine Literatur- und Studienanalyse, indem sie unterschiedliche Befragungen und Datenberichte zusammenträgt und kritisch auswertet.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Rahmen, der Begriffe und Maßnahmen vor der Pandemie definiert, sowie eine Analyse, die Daten zur Nutzung und den Erfahrungen der Betroffenen während der Krisenjahre 2020 und 2021 gegenüberstellt.
Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie soziale Ungleichheit, Pandemiefolgen, Arbeitsmarktpolitik, Homeoffice-Nutzung, Kurzarbeit und berufliche Weiterbildung beschreiben.
Die Arbeit stellt fest, dass Homeoffice oft von Bessergestellten genutzt wurde, die sich dadurch besser vor Ansteckungen und Arbeitsplatzverlust schützen konnten, während andere Berufsgruppen diese Möglichkeit nicht hatten.
Ja, die Arbeit zeigt, dass vor allem Hochqualifizierte an Weiterbildungen teilnehmen konnten, während Geringqualifizierte und Arbeitslose häufiger von Programmabsagen betroffen waren oder ihnen die digitale Infrastruktur fehlte.
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