Wissenschaftliche Studie, 2008
9 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1. Fragestellung
1.2. Relevanz
1.3. Ausblick
2. Theorie
2.1. Stand der Forschung
2.2. Hypothese
3. Datenerhebung
3.1. Variablen
3.2. Erhebungsmethode
3.3. Messung
3.4. Untersuchungsstandort
3.5. Pretest
3.6. Untersuchungsdesign
4. Ergebnis
5. Ergebnisinterpretation
6. Kritische Wertung
7. Quellenangabe
Die vorliegende Arbeit untersucht wissenschaftlich, ob der Konsum von Alkohol dazu führt, dass Personen des anderen Geschlechts als attraktiver wahrgenommen werden, und prüft in diesem Kontext, ob sich die Ansprüche an die Attraktivität verändern.
2.1 Stand der Forschung
Im März 2003 wurde eine Studie von Barry T. Jones, Andy P. Thomas und Jessica Piper von dem Department of Psychology der Universitiy of Glasgow, und Ben C. Jones von der School of Psychology der University of St. Andrews mit dem Titel „Alcohol consumption increases attractiveness ratings of opposite-sex faces: a possible third route to risky sex” veröffentlicht.
Ziel dieser Studie war es, den Einfluss mäßigen Alkoholkonsums auf die von Männern und Frauen durchgeführten Bewertungen der Attraktivität von fremden Männern und Frauen zu messen.
Ihr Ergebnis ist unter anderem, dass Alkoholkonsum zu einer signifikanten Verbesserung des Wertes bei der Bewertung der Attraktivität des anderen Geschlechts führt. Jedoch führt Alkoholkonsum nicht zu einer positiveren Bewertung im Allgemeinen. Diese Erkenntnis wurde gewonnen in dem sie die Testpersonen gleichgeschlechtliche Personen haben bewerten lassen und hier keine erhöhten Werte festgestellt haben.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Fragestellung ein, ob Alkoholeinfluss die Attraktivitätswahrnehmung von Personen des anderen Geschlechts beeinflusst, und begründet die wissenschaftliche Relevanz des Themas.
2. Theorie: Hier wird der aktuelle Stand der Forschung dargestellt und eine Hypothese aufgestellt, die besagt, dass alkoholisierte Personen das andere Geschlecht attraktiver wahrnehmen.
3. Datenerhebung: Das Kapitel beschreibt die methodische Vorgehensweise, die Variablen, die Erhebungsinstrumente, den Standort sowie das Untersuchungsdesign der durchgeführten Studie.
4. Ergebnis: Die erhobenen Daten werden präsentiert und zeigen eine statistische Abweichung der Attraktivitätsbewertung im alkoholisierten gegenüber dem nüchternen Zustand.
5. Ergebnisinterpretation: Die Ergebnisse werden interpretiert und bestätigen die aufgestellte Hypothese, dass Personen unter Alkoholeinfluss als attraktiver wahrgenommen werden.
6. Kritische Wertung: Abschließend erfolgt eine kritische Reflexion der Studie, bei der mögliche Fehlerquellen, wie etwa die Fragetechnik oder externe Einflüsse bei der postalischen Befragung, diskutiert werden.
7. Quellenangabe: Hier werden sämtliche verwendeten Literaturquellen und Studien aufgeführt, die zur Erstellung des Berichts herangezogen wurden.
Alkohol, Attraktivität, Schöntrinken, Befragung, Datenerhebung, Hypothese, Konsum, Wahrnehmung, Geschlechterforschung, Empirische Studie, Suchtfragen, Attraktivitätssteigerung, Forschungsbericht, Probanden, Sozialforschung
Die Arbeit untersucht das Phänomen, ob sich unter Alkoholeinfluss die Wahrnehmung der Attraktivität von Personen des anderen Geschlechts verändert.
Im Fokus stehen der Einfluss von Alkohol auf die zwischenmenschliche Wahrnehmung, der Hemmungsabbau und die psychologischen Effekte bei der Bewertung von potenziellen Partnern.
Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, ob Personen unter Alkoholeinfluss attraktiver wirken und ob dadurch der eigene Anspruch an die Attraktivität sinkt.
Es wurde eine schriftliche Befragung (geschlossener Fragebogen) mit einem Vergleich von nüchternem und alkoholisiertem Zustand bei denselben Probanden durchgeführt.
Der Hauptteil umfasst den theoretischen Stand der Forschung, die detaillierte Datenerhebung inklusive Design und Standort sowie die anschließende Ergebnisauswertung und Interpretation.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Alkohol, Attraktivität, Schöntrinken, Empirische Sozialforschung und Wahrnehmungspsychologie definieren.
Die Einteilung in die Kategorien "alkoholisiert" und "nüchtern" erfolgte rein subjektiv auf Basis der Einschätzung des Interviewers sowie der Selbstauskunft der Befragten.
Die postalische Befragung diente dazu, die Bewertung im nüchternen Zustand zu erfassen, um sie später mit dem im alkoholisierten Zustand ausgefüllten Fragebogen zu vergleichen.
Ja, die Auswertung ergab, dass 73 % der Befragten Personen des anderen Geschlechts unter Alkoholeinfluss attraktiver fanden als im nüchternen Zustand.
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