Diplomarbeit, 2015
71 Seiten, Note: 1,0
Einführung
1. Konfrontative Linguistik
2. Standardsprache und Fachsprache
2.1. Definitionen
2.2. Merkmale
3. Rechtssprache und juristische Fachsprache
3.1. Definitionen
3.2. Merkmale
4. Empirischer Teil
4.1. Ziele, Material und Methode
4.2. Ergebnisse und Auswertung
Schlusswort
Bibliographie
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Rechtssprache im Bereich der Grammatik zwischen dem Deutschen und dem Polnischen unter Anwendung einer konfrontativen Analyse darzustellen. Hierbei dienen ausgewählte Rechtstexte der Europäischen Union, speziell im Kontext der Menschenrechte, als Untersuchungsgrundlage, um Hilfestellungen für ausländische Lerner bei der Sprachproduktion zu entwickeln.
Die Fachsprache unterscheidet sich deutlich von der Standardsprache auch in dem Bereich der Syntax.
Die Passivkonstruktionen werden oft in den Fachtexten verwendet, weil dort ein hoher Grad der Anonymisierung und der Objektivität erfordert wird (vgl. Busse 1998: 26). Die Handlung und die Information, die die Texte vermitteln, sind wichtiger als die Person, die sie verfasst hat. Auch aus diesem Grund treten oft Sätze mit „man“ auf. Die Fachtexte sind deskriptiv. Sie sollen objektive und möglichst detaillierte Darstellung eines Sachverhaltes vermitteln und weitere Handlungsweise empfehlen. Die Verständlichkeit dieser Texte ist auf eine bestimmte Gruppe der Empfänger bezogen. Für andere Menschen können sie unverständlich oder schwierig zu entziffern sein.
Im Rechtswesen funktioniert, genauso wie in anderen Bereichen des menschlichen Lebens, eine Fachsprache – die Rechtssprache. Die Rechtssprache ist eine Sprache, in der die Rechtsvorschriften und -normen formuliert werden. Sie ist auch in allen Rechtstexten enthalten, in der Konstitution, in den Gesetzen und in den Verordnungen.
Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Dynamik der Fachsprachen in der modernen Welt und führt in die spezifische Rolle der Rechtssprache ein, die durch hohe Präzision und Anonymität gekennzeichnet ist.
1. Konfrontative Linguistik: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen der konfrontativen Linguistik als Methode zur Erforschung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen verschiedenen Sprachen.
2. Standardsprache und Fachsprache: Es werden die theoretischen Abgrenzungen zwischen allgemeiner Standardsprache und spezifischen Fachsprachen sowie deren konstitutive Merkmale analysiert.
3. Rechtssprache und juristische Fachsprache: Die Untersuchung befasst sich hier mit der differenzierten Betrachtung von Rechtssprache als Sprache der Normsetzung und der juristischen Fachsprache als Metasprache der Rechtsinterpretation.
4. Empirischer Teil: Der Hauptteil beinhaltet die konkrete Analyse und den Vergleich grammatikalischer Strukturen innerhalb der Charta der Grundrechte sowie die Auswertung der Ergebnisse.
Rechtssprache, juristische Fachsprache, konfrontative Linguistik, Grammatik, Charta der Grundrechte, Wortbildung, Komposition, Derivation, Konversion, Sprachvergleich, Europäische Union, Fachwortschatz, Menschenrechte, Syntax, Sprachäquivalenz
Die Arbeit analysiert die syntaktischen und grammatikalischen Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten der deutschen und polnischen Rechtssprache.
Die Themen umfassen die kontrastive Analyse, die Wortbildungslehre im juristischen Kontext und die linguistische Erforschung von Rechtstexten.
Das Ziel ist die Identifikation grammatikalischer Besonderheiten in den EU-Grundrechten, um Hilfsmittel für Lerner der jeweiligen Zielsprache zu schaffen.
Es wird die konfrontative Linguistik angewendet, ergänzt durch eine morphologische Analyse von Komposition, Derivation und Konversion in Rechtstexten.
Der Hauptteil widmet sich der Analyse von Wortbildungsmechanismen wie Komposita, Präfixen und Suffixen im Vergleich der deutsch- und polnischsprachigen Charta der Grundrechte.
Zentrale Begriffe sind Rechtssprache, linguistische Äquivalenz, Textsortenanalyse und EU-Rechtsvorschriften.
Sie dient als einheitlich veröffentlichtes Dokument in verschiedenen Amtssprachen, was einen direkten Vergleich von exakt denselben Inhalten ermöglicht.
Sie dienen als semantisch neutrale Basis, die über Sprachgrenzen hinweg Konsistenz gewährleistet, da sie keine negativen oder positiven Konnotationen tragen.
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