Masterarbeit, 2022
144 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Überblick Tourismus
2.1 Grundlagen und Begrifflichkeiten
2.2 Trends im Tourismus
2.3 Themenfeld der Nachhaltigkeit
2.3.1 Die historische Entwicklung der Nachhaltigkeit
2.3.2 Die Dimensionen der Nachhaltigkeit
2.4 Nachhaltiger Tourismus
2.4.1 Hintergründe und Entstehung des Nachhaltigkeitsgedanken im Tourismus
2.4.2 Konzept des nachhaltigen Tourismus
3. Formulierung der Problemstellung
3.1 Herausforderungen im Wintertourismus
3.1.1 Wertewandel
3.1.1.1 Herausforderungen für den Wintertourismus
3.1.1.2 Bisherige Ansätze
3.1.2 Klimawandel
3.2.2.1 Herausforderungen für den Wintertourismus
3.1.2.2 Bisherige Ansätze
3.1.2.2.1 Produktion von Kunstschnee
3.1.2.2.2 Erweiterungen der Skigebiete
3.1.3 Demographischer Wandel
3.1.3.1 Herausforderungen für den Wintertourismus
3.1.3.2 Bisherige Ansätze
3.2 Beschreibung der Forschungsfrage und Forschungsziele
4. Darstellung der Destinationen
4.1 Der Alpenraum
4.2 Auswahl der Destinationen
4.3 Interpretation der Ergebnisse
5. Entwicklung strategischer Ansätze
5.1 Nachhaltige Tourismuspolitik
5.1.1 Sustainable Development Goals
5.1.2 Alpenkonvention
5.2 Bestimmung wesentlicher Handlungsfelder
5.3 Beschreibung wesentlicher Handlungsrichtungen
5.4 Best Practices Beispiele im Alpenraum
5.5 Implikation von Handlungsempfehlungen
5.4.1 Destination A: Deutschland
5.4.2 Destination B: Österreich
5.4.3 Destination C: Schweiz
5.4.4 Vergleich und Bewertung der Destinationen
5.4.4.1 Interpretation der Ergebnisse
5.4.4.2 Abschließende Priorisierung
6. Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, strategische Ansätze zur Umsetzung eines nachhaltigeren Wintertourismus in ausgewählten Alpendestinationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu ermitteln. Die Forschungsfrage untersucht, wie diese Regionen unter Berücksichtigung spezifischer Herausforderungen nachhaltiger gestaltet werden können, um langfristig einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten.
3.1.2 Klimawandel
2015 wurde das Pariser Klimaabkommen verabschiedet, wodurch sich die Weltgemeinschaft dazu verpflichtete bis zum Ende dieses Jahrhunderts die globale Erderwärmung auf einem Niveau bis zu unter 1,5 °C zu begrenzen. Durch den intensiven menschlichen Eingriff in das Klimasystem liegt bereits heute die globale Mitteltemperatur bei 1°C über dem Niveau im 18. Jahrhundert. Die Ursache ist vor allem auf die enorme Verbrennung fossiler Brennstoffe und den dadurch freigesetzten Treibhausgasen, wie Kohlendioxid zurückzuführen. Besonders in den letzten 60 Jahren ist die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre rasant angestiegen und erreichte im März 2021 einen neuen Höchststand seit mindestens 800.000 Jahren.
Laut dem aktuellen Weltklimabericht ist bis zum Ende des 21. Jahrhunderts mit einem globalen Temperaturanstieg von 1,7-4,4°C zu rechnen. Neben der Erwärmung des Klimasystems sind die Folgen auch immer häufigere und intensivere Extremwetterereignisse, Steigung des Meeresspiegels, Auftauen von Permafrost bis hin zu Trockenheit und Dürren.
1. Einleitung: Diese Einleitung beschreibt die durch die Corona-Pandemie verursachte Krise im Tourismus sowie die fundamentalen, bereits zuvor bestehenden Herausforderungen, die ein Umdenken hin zur Nachhaltigkeit zwingend erforderlich machen.
2. Überblick Tourismus: Dieses Kapitel ordnet die Tourismusbranche systematisch ein, definiert Begriffe und diskutiert Megatrends sowie das Konzept der Nachhaltigkeit, um eine theoretische Grundlage für die nachfolgende Untersuchung zu schaffen.
3. Formulierung der Problemstellung: Hier werden die zentralen Herausforderungen des Wintertourismus – insbesondere der Wertewandel, der Klimawandel und der demographische Wandel – detailliert analysiert und deren Auswirkungen auf die Branche beschrieben.
4. Darstellung der Destinationen: Dieses Kapitel erläutert die Kriterien und die Bewertung für die Auswahl der untersuchten Skigebiete in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die als Modellregionen dienen.
5. Entwicklung strategischer Ansätze: Im Hauptteil werden auf Basis der Herausforderungen konkrete Handlungsfelder (HF) und Handlungsrichtungen (HR) bestimmt sowie strategische Empfehlungen für die ausgewählten Destinationen abgeleitet.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und verdeutlicht, dass jede Destination individuelle Stärken und Herausforderungen aufweist, wobei die Etablierung nachhaltiger Ansätze ein enormes Potenzial für die Zukunft der Branche birgt.
Nachhaltigkeit, Wintertourismus, Klimawandel, Alpendestinationen, Wertewandel, Demographischer Wandel, Skisport, Tourismuspolitik, Handlungsfelder, Strategische Ansätze, Nachhaltige Entwicklung, Garmisch-Classic, Ski Arlberg, Les 4 Vallées, Destination Management.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Notwendigkeit und den Möglichkeiten, den Wintertourismus in den Alpen nachhaltiger zu gestalten, um den Herausforderungen durch gesellschaftliche und ökologische Veränderungen zu begegnen.
Die zentralen Herausforderungen sind der gesellschaftliche Wertewandel, die Folgen des Klimawandels sowie der demographische Wandel und die damit einhergehende Veränderung der Gästearmut.
Das Ziel ist es, strategische Ansätze in Form von Handlungsempfehlungen für drei ausgewählte Destinationen zu entwickeln, damit diese den Herausforderungen des Wintertourismus nachhaltig entgegenwirken können.
Die Auswahl erfolgte durch eine systematische Bewertung anhand von fünf Kategorien wie Pistenkilometer, Höhenlage, Lifte, Abfahrtslänge und Besucherzahlen, um jeweils das am besten bewertete Skigebiet Deutschlands, Österreichs und der Schweiz zu identifizieren.
Im Hauptteil werden auf Basis der Herausforderungen neun spezifische Handlungsfelder bestimmt, diesen Handlungsrichtungen zugeordnet und für die drei ausgewählten Destinationen mittels einer Einflussmatrix priorisiert.
Zu den Schlüsselbegriffen zählen Nachhaltigkeit, Wintertourismus, Klimawandel, Alpenraum, Destinationsmanagement und Strategisches Management.
Lech wurde als nachhaltigste Destination identifiziert, da es bei der Bewertung am besten abschnitt und als Vorreiter bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien gilt, etwa durch den Einsatz von Biomasseheizwerken oder sanfter Mobilität.
Es dient als analytisches Modell, um die ökonomischen, ökologischen und sozialen Dimensionen der Nachhaltigkeit differenzierter zu betrachten und die komplexen Wechselwirkungen im Tourismus besser zu verstehen.
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