Masterarbeit, 2022
70 Seiten
1 Einführung in die Problemstellung und Ziel der Arbeit
2 Grundlagen zur Unternehmensnachfolge
2.1 Begriff der Unternehmensnachfolge
2.2 Formen der Unternehmensnachfolge
2.2.1 Vererbung
2.2.2 Schenkung
2.2.3 Stiftung
2.2.4 Verkauf
3 Phasen der Unternehmensnachfolge bei einem Verkauf
3.1 Überblick
3.2 Zielsetzung des Eigentümers
3.3 Entscheidung für die Nachfolge
3.4 Wahl der Nachfolgeform
3.5 Nachfolgegestaltung
3.6 Grundlagen der Unternehmensbewertung
4 Nachfolgeplanung als schlechtstrukturiertes Problem
4.1 Strukturdefekte der Unternehmensnachfolge
4.2 Basisstrategien der Unternehmensnachfolge
4.3 Kombinativstrategien der Unternehmensnachfolge
5 Zusammenfassung und Fazit
Das primäre Ziel dieser Masterarbeit ist die Entwicklung einer theoretisch fundierten Struktur für die Unternehmensnachfolge, speziell mit Fokus auf den Unternehmensverkauf, um Unternehmern eine praktische Orientierungshilfe zur bewussten Planung ihres Nachfolgeprozesses zu bieten.
3 Phasen der Unternehmensnachfolge bei einem Verkauf
Bei der Analyse der Unternehmensnachfolge wird im Nachfolgenden das Prozessmodell von Olbrich mit seinen vier Phasen des Nachfolgeablaufs zugrunde gelegt. Im Gegensatz zu den bisherigen Ansätzen in der Literatur versucht Olbrich in seinem Prozessmodell einen allgemeingültigeren Ansatz umzusetzen. Damit lässt sich dieser Ansatz bei unterschiedlichen Unternehmen mit unterschiedlichen Gegebenheiten anwenden.
In der ersten Phase des Nachfolgeablaufs wird die Zielsetzung des Unternehmenseigners identifiziert. Damit wird der weitere Ablauf der Nachfolge bestimmt und zum Schluss lässt sich an dieser Zielsetzung auch messen, inwieweit die Übertragung erfolgreich war. Die darauffolgende Phase beschreibt die Ausgangslage für die Entscheidung des Eigners, die Nachfolge in Gang zu bringen, um die bereits herausgearbeitete Zielsetzung zu realisieren. In der darauffolgenden dritten Phase wird die Entscheidung für eine Form der Nachfolge getroffen. Hierbei hat der Eigner die Wahl zwischen den bereits erläuterten Nachfolgeformen Vererbung, Schenkung, Stiftung und Verkauf. Primär wird im Nachfolgenden der Unternehmensverkauf als Nachfolgeweg zugrunde gelegt. Nach der getroffenen Wahl der Nachfolgeform folgt im letzten Schritt die Gestaltung der Nachfolge, in deren Rahmen die Maßnahmen zur Verwirklichung der angestrebten Nachfolgeform beschlossen und vollzogen wird, um eine gezielte Unternehmensübertragung sicherzustellen. Schließlich ist die Bewertung des Unternehmens ebenfalls ein integraler Bestandteil der Unternehmensnachfolge, insbesondere ist sie für die Bestimmung eines angemessenen Verkaufspreises von Bedeutung.
1 Einführung in die Problemstellung und Ziel der Arbeit: Diese Einführung verdeutlicht die Relevanz der Unternehmensnachfolge für die deutsche Wirtschaftsstruktur und definiert das Ziel der Arbeit, eine praktisch hilfreiche Struktur für den Verkaufsprozess zu schaffen.
2 Grundlagen zur Unternehmensnachfolge: Das Kapitel definiert den Begriff der Nachfolge, grenzt ihn konzeptionell ab und stellt die verschiedenen Übertragungsformen wie Vererbung, Schenkung, Stiftung und Verkauf dar.
3 Phasen der Unternehmensnachfolge bei einem Verkauf: Hier wird das Vier-Phasen-Modell erläutert, das von der Zielsetzung des Eigentümers über die Entscheidung und Formenwahl bis hin zur konkreten Gestaltung und Bewertung des Unternehmens reicht.
4 Nachfolgeplanung als schlechtstrukturiertes Problem: Dieses Kapitel identifiziert Strukturdefekte wie Wirkungs- und Bewertungsdefekte und leitet eine heuristische Planungsmethode zur Zerlegung des Gesamtproblems in lösbare Teilstrategien her.
5 Zusammenfassung und Fazit: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Bedeutung einer individuellen, strategisch strukturierten Nachfolgeplanung als Orientierungshilfe für Unternehmer.
Unternehmensnachfolge, Unternehmensverkauf, Nachfolgeplanung, Zielsetzung, Gewinnmaximierung, Unternehmensbewertung, Entscheidungsfunktion, Basisstrategien, Kombinativstrategien, Heuristik, Strukturdefekte, Eigentumsübergang, Leitungsmacht, Prozessmodell, Komplexitätsreduktion
Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Strukturierung des Prozesses der Unternehmensnachfolge, wobei der Schwerpunkt explizit auf der Nachfolgeform des Verkaufs liegt, um Unternehmern bei der Planung zu unterstützen.
Zentral sind die Phasen der Nachfolgeplanung, die verschiedenen rechtlichen und strategischen Nachfolgeformen, Methoden der Unternehmensbewertung sowie die Herausforderung der Nachfolgeplanung als schlechtstrukturiertes Problem.
Das Ziel ist es, eine systematisierte Struktur für den Verkaufsprozess zu etablieren, die Unternehmern hilft, die Planung ihrer Nachfolge bewusst und erfolgreich zu gestalten.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und ordnet den Nachfolgeprozess in ein Vier-Phasen-Modell ein, wobei heuristische Verfahren genutzt werden, um komplexe Probleme in handhabbare Teilbereiche zu zerlegen.
Der Hauptteil analysiert die Phasen von der Zielsetzung über die Entscheidung bis zur Gestaltung, diskutiert Bewertungsverfahren im Kontext von Konfliktsituationen beim Verkauf und entwickelt spezifische Strategien zur Nachfolge.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Unternehmensnachfolge, Unternehmensverkauf, Zielsetzung, Entscheidungsfunktion, Basisstrategien und Heuristik.
Sie hilft zu differenzieren, ob eine Bewertung der Lösung interpersoneller Konflikte bei Eigentumswechseln dient (Hauptfunktion) oder anderen Zwecken wie steuerlichen oder handelsrechtlichen Anforderungen untergeordnet ist.
Beim intrapersonellen Muster erfolgt die Veräußerung an einzelne Käufer parallel über Anteile sukzessive, während beim interpersonellen Muster die Käufer ihre Unternehmensteile zwar komplett erhalten, die Übertragung der Anteile an die verschiedenen Käufer jedoch zeitlich versetzt stattfindet.
Die Unternehmenskultur beeinflusst die Effektivität betrieblicher Abläufe und die Marktpräsenz; ihre Einflüsse sind für einen gewinnmaximierenden Verkäufer essenziell, da sie sich direkt auf den erzielbaren Unternehmenswert auswirken können.
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