Bachelorarbeit, 2017
57 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Methodik und Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Begriffsbestimmung Testimonial
2.2 Begriffsbestimmung Werbung
2.2.1 Begriffsbestimmung Testimonialwerbung
2.3 Internet und soziale Medien
2.3.1 Besonderheiten der sozialen Medien
2.4 Hintergrund Testimonialwerbung
2.4.1 Arten von Testimonials
2.4.2 Testimonials aus dem Show-Business
2.4.3 Testimonials aus der Sportbranche
2.5 Auswahlkriterien für Testimonials
2.5.1 Das Image des Testimonials
2.5.2 Die Glaubwürdigkeit eines Testimonials
2.5.3 Zielgruppenaffinität
2.5.4 Sympathie
2.5.5 Der Bekanntheitsgrad des Testimonials
2.6 Chancen und Risiken im Testimonial-Marketing
2.6.1 Chancen im Testimonial-Marketing
2.6.2 Risiken im Testimonial-Marketing
2.7 Chancen und Risiken durch „Social Media Marketing“
2.7.1 Chancen durch das Social Media Marketing
2.7.2 Risiken durch das Social Media Marketing
3 Empirische Untersuchung
3.1 Zielsetzung und Vorgehensweise
3.2 Untersuchungsdesign
3.3 Vorstellung der Forschungshypothesen
3.4 Auswertung der Untersuchungsergebnisse
3.4.1 Geschlechtsspezifischer Einfluss der Testimonialwerbung auf das Kaufverhalten
3.4.2 Sympathie- und Glaubwürdigkeitsvergleich zwischen Testimonials
3.4.3 Differenzierung verschiedener Sporttestimonials
3.4.4 Geschlechterspezifische Eignung von Sporttestimnoials
3.4.5 Gewichtung der Eigenschaften von Sporttestimonials
3.4.6 Wiedererkennungswert von Testimonials und Marke
3.5 Resultate der Hypothesentests
4 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Wirkung von Werbekampagnen mit Sporttestimonials zu analysieren und Kriterien für deren Erfolg bei der Zielgruppe zu identifizieren, insbesondere unter Berücksichtigung der Mechanismen in sozialen Medien.
2.4.3 Testimonials aus der Sportbranche
Im Verlauf der letzten fünf Jahre ist eine eindeutig steigende Tendenz im Anteil der aktiven Sportler als Testimonials zu verzeichnen. Eine Umfrage des online Statistik Portals „statista.com“, bezüglich der Glaubwürdigkeit von Imageträgern, aus dem Jahr 2012 hat ergeben, dass 53% der Befragten aktiven Sportlern die höchste Glaubwürdigkeit zugesprochen haben. Comediens und Radio- sowie TV-Moderatoren haben in der Umfrage den zweiten Platz, mit einem Ergebnis von 48%, belegt. Die Umfrage besagt ebenfalls, dass der gesteigerte Einsatz von aktiven Sportlern als Testimonials zum Teil durch die allgemeine Glaubwürdigkeit der Branche in der Bevölkerung zu begründen ist. Ein weiterer Grund liegt in der Vermittlung der positiven Eigenschaft der Branche. Sportler werden mit Eigenschaften wie Disziplin, Erfolg, Leistung, Risikofreude und Schlagkraft in Verbindung gebracht. Darüber hinaus sind Spitzensportler dazu in der Lage, ein größeres Spektrum an Produktkategorien abzudecken als beispielsweise Comediens oder TV-Moderatoren.
Nun ist es interessant herauszufinden, warum Profisportler neben der sportinternen Produktwerbung auch bevorzugt in anderen Produktkategorien eingesetzt werden. Nach Awada N. (2003) ist der sportliche Erfolg, den ein Sportler verkörpert, für viele Menschen äußerst begehrenswert und attraktiv. Aufgrund der sportlichen Leistungen und dem hohen Bekanntheitsgrad werden prominente Spitzensportler oft zu Idolen und Leitbildern in der Gesellschaft. Darüber hinaus besitzen Sportler ein sehr hohes Identifikationspotential. Sowohl bei nationalen Wettkämpfen, aber auch besonders bei internationalen Veranstaltung erreichen es Spitzensportler, ihre Fans auf einem ganz anderen Level an sich zu binden, als es beispielsweise Schauspieler mit der Rolle in einem Film schaffen. Der Grund hierfür liegt in den Emotionen und der Gemeinschaft, welche Sportfans sowohl miteinander, als auch mit ihren Idolen verbindet.
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz des Testimonial-Marketings und formuliert die zentrale Forschungsfrage zur Wirkung von Sporttestimonials auf Konsumenten.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe definiert und wesentliche Konzepte wie Imagetransfer, Auswahlkriterien, sowie Chancen und Risiken von Testimonial- und Social Media Marketing theoretisch hergeleitet.
3 Empirische Untersuchung: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Design der Online-Befragung sowie die Auswertung der Hypothesentests zur Wirksamkeit von Sporttestimonials.
4 Fazit und Ausblick: Die Arbeit fasst hier die wesentlichen Ergebnisse zusammen und leitet Handlungsempfehlungen für Unternehmen zur Auswahl und zum Einsatz von Sporttestimonials ab.
Testimonial, Sportmarketing, Imagetransfer, Glaubwürdigkeit, Kaufverhalten, Social Media Marketing, Markenführung, Sportler, Prominente, Wettbewerbsvorteil, Zielgruppenaffinität, Wiedererkennungswert, Konsumentenpsychologie, Werbewirkung.
Die Arbeit analysiert kritisch den Einsatz von Profisportlern als Werbeträger (Testimonials) und deren Auswirkung auf die wahrgenommene Markenbindung und den Kaufreiz bei Konsumenten.
Die Arbeit beleuchtet theoretische Konzepte der Werbung, spezifische Vor- und Nachteile von Testimonials aus dem Sport und Show-Business sowie die strategische Bedeutung von sozialen Medien im Kommunikations-Mix.
Das Hauptziel ist es, die Wirkungsweise von Werbekampagnen mit Sporttestimonials zu erklären und Kriterien zu definieren, die den langfristigen Erfolg einer solchen Kooperation sicherstellen.
Der Autor stützt sich auf eine Kombination aus theoretischer Literaturanalyse und einer empirischen Online-Umfrage, bei der durch ein spezielles Untersuchungsdesign und Hypothesentests Daten erhoben wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Begriffsdefinition, die Analyse von Auswahlkriterien, Chancen und Risiken (wie z.B. der Vampier-Effekt) sowie die detaillierte Auswertung der erhobenen Umfragedaten zu Sporttestimonials.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Testimonial, Imagetransfer, Sportmarketing, Glaubwürdigkeit, Markenbindung und Social Media Marketing definiert.
Die Untersuchung zeigt, dass Konsumenten höhere Sympathie und Vertrauen empfinden, wenn sie sich mit den Charaktereigenschaften des Athleten identifizieren können, während bloße Leistung oder physische Attraktivität teils negative Emotionen wie Neid provozieren können.
Soziale Medien wirken als Multiplikatoren, die eine Gigantische Reichweite und direkte Kundenansprache ermöglichen, bergen jedoch bei Fehlern in der Krisenkommunikation hohe Risiken für den Ruf der Marke.
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