Masterarbeit, 2020
76 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 RELEVANZ
1.2 ABGRENZUNG
1.3 AUFGABENSTELLUNG UND ZIELSETZUNG
1.4 AUFBAU DER ARBEIT
2. Projektablauf im Schiffbau
2.1 GRUNDSÄTZLICHES VORGEHEN
2.2 ERFOLGSFAKTOREN
2.3 BESONDERHEITEN DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS
2.3.1 Öffentliches Beschaffungswesen
2.3.2 Herausforderungen und Schwierigkeiten
2.3.3 Zukünftige Anforderungen an den Schiffbau
3. Normen und Standards
3.1 PROJEKTMANAGEMENT
3.1.1 DIN 69901 Projektmanagement, -systeme
3.1.2 DIN 69909 Multiprojektmanagement
3.1.3 ISO 21500 Guidance on project management
3.2 BESONDERE STANDARDS FÜR DEFENCE-PROJEKTE
3.2.1 AQAP-Richtlinien
3.2.2 VG Normen
3.2.3 Customer Product Management
4. Vorgehensmodelle
4.1 BEGRIFFSBESTIMMUNG
4.2 VORGEHENSMODELLE IM ÜBERBLICK
4.2.1 Wasserfall
4.2.2 Spiralmodell
4.2.3 V-Model XT
4.2.4 Agiles Projektmanagement
4.2.5 Feature-driven development
4.2.6 CMMI
5. Entwicklung des Vorgehensmodells
5.1 RANDBEDINGUNGEN UND ANNAHMEN
5.2 BEREITSCHAFT DER BRANCHE ZUM WANDEL
5.3 VORGEHENSMODELL
5.3.1 Grundgedanken bei der Entwicklung
5.3.2 Das Modell
6. Bewertung des Modells
6.1 FALLSTUDIE: NEUBAU VON FREGATTEN
6.2 POTENZIAL BEI NUTZUNG DES MODELLS
6.3 (WEITER-)ENTWICKLUNGSPOTENZIAL
7. Zusammenfassung
8. Abschlussbetrachtung und Ausblick
Die Masterarbeit hat zum Ziel, ein spezifisches Vorgehensmodell für den militärischen Schiffbau zu entwickeln, das zukünftige Anforderungen öffentlicher Auftraggeber integriert, um Projektverzögerungen und -störungen zu vermeiden. Dabei wird eine Synthese aus bewährten, etablierten Vorgehensmodellen wie dem V-Modell XT und modernen, agilen Managementmethoden geschaffen, um die Effizienz und Planungssicherheit bei komplexen Großprojekten zu steigern.
5.3.2 Das Modell
Durch die obige Maxime wurde für die Erstellung des Vorgehensmodells das etablierte und bewährte V-Modell zugrunde gelegt. Dieses Modell soll mit den Vorgaben des CPM erweitert und angepasst werden um die Vergabeverfahren der Bundeswehr zu berücksichtigen. Damit sich die Beteiligten aus der Schiffbaubranche in dem Modell wieder finden, soll ebenfalls auf Verknüpfungen zum traditionellen Projektmanagement gemäß DIN 69001 geachtet werden. Und abschließend sollen die neueren Entwicklungen aus dem Bereich der Softwareentwicklung durch Elemente des agilen Projektmanagements erkennbar sein, soweit dies in dem Zusammenhang zielführend ist.
Die integrierte Planung stellt den Beginn des Vorgehensmodells dar. Hier wird entsprechend des Vorgehens des CPM die Planung und der Bedarf durch den Auftraggeber entwickelt. Das Ergebnis dieses Schrittes ist die Fähigkeitslücke und funktionale Forderung (FFF) in der beschrieben wird, welcher Funktionen benötigt werden um den aktuellen oder zukünftigen Bedarf zu befriedigen. Zusätzlich beinhaltet die FFF eine Abschätzung des Zeit- und Kostenrahmens, jedoch keine Vorgaben für die technische Lösung (BMVg A I 1 2018, S. 15). Dieser Schritt wird vom V-Modell noch nicht erfasst, auch wenn der nachfolgende Schritt dies implizieren könnte. Denn die Erstellung der FFF ist gemäß CPM nicht mit der Genehmigung des Projektes gleich zu setzen. Daher ist es für ein umfängliches Modell notwendig diesen Schritt hier aufzunehmen.
1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Relevanz der Arbeit angesichts komplexer Schiffbauprojekte für die deutsche Marine und definiert die Forschungsziele sowie den groben Aufbau der Arbeit.
2. Projektablauf im Schiffbau: Kapitel 2 analysiert das Projektmanagement innerhalb von Werft-Strukturen, identifiziert zentrale Erfolgsfaktoren und erörtert die spezifischen Rahmenbedingungen, die ein öffentlicher Auftraggeber mit sich bringt.
3. Normen und Standards: Hierbei werden einschlägige Normen wie die DIN 69901 sowie Standards wie das Customer Product Management hinsichtlich ihrer Eignung für das zu entwickelnde Vorgehensmodell kritisch bewertet.
4. Vorgehensmodelle: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über etablierte Vorgehensmodelle, von klassischen Ansätzen wie dem Wasserfallmodell bis hin zu agilen Methoden wie Scrum und Kanban.
5. Entwicklung des Vorgehensmodells: Der Hauptteil der Arbeit beschreibt die methodische Konstruktion des neuen Vorgehensmodells, ausgehend von festgelegten Rahmenbedingungen bis hin zur detaillierten Prozessdarstellung.
6. Bewertung des Modells: Kapitel 6 testet das entwickelte Vorgehensmodell in Form einer Fallstudie am Beispiel des Neubaus von Fregatten, um Anwendbarkeit und Potenziale aufzuzeigen.
7. Zusammenfassung: Diese Zusammenfassung rekapituliert den gesamten Arbeitsprozess sowie die wesentlichen Ergebnisse der Modellentwicklung und Validierung.
8. Abschlussbetrachtung und Ausblick: Das letzte Kapitel reflektiert kritisch die Methodik, die Zielerreichung und diskutiert mögliche zukünftige Evolutionsstufen des Modells.
Vorgehensmodell, Schiffbau, Öffentlicher Auftraggeber, Marine, V-Modell XT, Customer Product Management, Projektmanagement, Agile Methoden, Scrum, Systemspezifikation, Fregatte, Beschaffungswesen, Risikomanagement, Design Freeze, Prozessoptimierung.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines strukturierten, effektiven Vorgehensmodells für den Bau von militärischen Schiffen, um bei komplexen, langjährigen Projekten für öffentliche Auftraggeber die Einhaltung von Zeit-, Budget- und Qualitätsvorgaben zu verbessern.
Zentrale Schwerpunkte sind die Analyse bestehender Projektmanagementprozesse im Schiffbau, die Einbindung gesetzlicher und normativer Vorgaben öffentlicher Auftraggeber sowie die Integration moderner agiler Vorgehensweisen in klassische Projektstrukturen.
Das Hauptziel ist die Entwerfung eines abstrakten, aber hinreichend konkreten Vorgehensmodells, das bisherige, teils ineffiziente Abläufe in Schiffbauprojekten durch eine methodische Neukonzeption unter Verwendung von V-Modell XT und Scrum-Elementen modernisiert.
Neben einer umfassenden Literaturanalyse und der Untersuchung relevanter Normen und Standards umfasst die Arbeit die praktische Entwicklung eines Modells, das im Sinne einer "Proof of Concept"-Validierung anhand einer Fallstudie (Neubau von Fregatten) geprüft wurde.
Der Hauptteil widmet sich intensiv der Konstruktion des Vorgehensmodells, der Definition der einzelnen Phasen und der Begründung, warum bestimmte Elemente (wie etwa der "Design Freeze") essenziell für den Erfolg der Projektabwicklung sind.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Vorgehensmodell, militärischer Schiffbau, Customer Product Management (CPM), V-Modell XT, agile Projektsteuerung und Systemspezifikation aus.
Das V-Modell XT adressiert zwar viele Projektphasen, bietet aber im Bereich der spezifischen Anforderungen für den militärischen Schiffbau der Bundeswehr (z.B. Integration des CPM und Anforderungen des öffentlichen Auftraggebers) zu wenig direkte Unterstützung, weshalb eine Anpassung notwendig war.
Der "Design Freeze" dient dazu, den Anforderungen und den definierten Nachweisen nach einer detaillierten Komponenten-Spezifikationsphase einen stabilen Stand zu geben. Dies verhindert riskante, kostspielige Änderungen in späten Fertigungsphasen und erhöht die Planbarkeit für die Werft massiv.
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