Masterarbeit, 2021
84 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Prüferwahl durch Unternehmen im Kontext der deutschen Gesetzgebung und den theoretischen Grundlagen. Sie analysiert die Einflussfaktoren, die bei der Entscheidung für einen Wirtschaftsprüfer eine Rolle spielen, und beleuchtet die aktuellen regulatorischen Entwicklungen im Bereich der Abschlussprüfung.
Die zentralen Begriffe der Arbeit umfassen die Prüferwahl, Abschlussprüfung, Prüfungsqualität, Prinzipal-Agenten-Theorie, Quasirentenmodell, Einflussfaktoren, regulatorische Reformen, EU-Reform, Gesetz zur Stärkung der Finanzmarktintegrität, Gemeinschaftsprüfungen und Prüfungsausschuss. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Interaktion zwischen Unternehmen und Wirtschaftsprüfern im Kontext der deutschen Gesetzgebung und der aktuellen Entwicklungen im Bereich der Abschlussprüfung.
Wesentliche Einflussfaktoren sind das Prüfungshonorar, die Eigentümerstruktur des Unternehmens, die Reputation des Prüfers sowie die Erbringung von Nichtprüfungsleistungen.
Die Prüferwahl stellt die Weichen für die Qualität der Abschlussprüfung. Regulatorische Maßnahmen sollen sicherstellen, dass die Wahl transparent erfolgt und die Unabhängigkeit des Prüfers gewahrt bleibt.
Sie beschreibt den Interessenkonflikt zwischen Eigentümern (Prinzipale) und Management (Agenten), wobei der Prüfer als Kontrollinstanz dient, um Informationsasymmetrien abzubauen.
Das Finanzmarktintegritätsstärkungsgesetz (FISG) verschärft die Regeln zur externen Rotation, begrenzt Nichtprüfungsleistungen und stärkt die Rolle des Prüfungsausschusses.
Die externe Rotationspflicht schreibt vor, dass Unternehmen nach einem festgelegten Zeitraum ihren Abschlussprüfer wechseln müssen, um eine zu große Nähe und damit Befangenheit zu vermeiden.
Die Marktkonzentration (insbesondere die Dominanz der "Big Four") resultiert aus Skaleneffekten, internationaler Vernetzung und den hohen Reputationsanforderungen global agierender Unternehmen.
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