Bachelorarbeit, 2017
69 Seiten, Note: 2,0
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Methodik
2 GRUNDLAGEN DER DIVIDENDENPOLITIK
2.1 Arten von Dividenden
2.1.1 Dividenden
2.1.2 Sonderdividende
2.2 Gründe für die Zahlung einer Dividende
2.2.1 Dividendenpolitik vor dem Hintergrund der Agency Theorie
2.2.2 Dividendenpolitik vor dem Hintergrund der Signaltheorie
2.2.3 Dividendenpolitik vor dem Hintergrund des Share- und Stakeholderansatzes
3 EINFLUSSFAKTOREN AUF DIE DIVIDENDENPOLITIK
3.1 Einfluss der wirtschaftlichen Lage auf die Dividendenpolitik
3.1.1 Einfluss der wirtschaftlichen Lage innerhalb des Unternehmens auf die Ausschüttungspolitik
3.1.2 Einfluss der wirtschaftlichen Lage des Umfelds auf die Ausschüttungspolitik
3.2 Einfluss der Eigentümerstruktur auf die Dividendenpolitik
3.2.1 Einfluss von Großaktionären auf die Dividendenpolitik
3.2.2 Konflikt zwischen Groß- und Kleinaktionären
3.3 Auswirkungen von Branchen- und Sektorenzugehörigkeit
3.3.1 Beschreibung der Branchen und Sektoren an der Börse
3.3.2 Theoretische Begründung der divergierenden Ausschüttungspolitik zwischen den Branchen und Sektoren
4 THEORETISCHE CONCLUSIO
4.1 Welchen Einfluss hat die wirtschaftliche Entwicklung in Österreich bzw. Europa auf die Dividendenpolitik österreichischer Unternehmen?
4.2 Gibt es einen nachweisbaren Einfluss der Aktionärsstruktur und der Dividendenpolitik eines Unternehmens?
4.3 Gibt es Branchen bzw. Sektoren, welche höhere oder niedrigere Dividendenzahlungen leisten als der österreichische bzw. europäische Gesamtmarkt?
5 GRUNDLAGEN DER EMPIRISCHEN UNTERSUCHUNG
5.1 Untersuchungsdesign
5.2 Datengrundlagen
5.3 Definition der im empirischen Teil angewandten Methoden
5.3.1 Rangkorrelation nach Spearman
5.3.2 Nichtparametrischer Test
6 EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG
6.1 Einfluss der wirtschaftlichen Lage auf die Dividendenpolitik
6.2 Einfluss der Eigentümerstruktur auf die Dividendenpolitik
6.2.1 Einfluss des Streubesitzanteils auf die Dividendenpolitik
6.2.2 Einfluss von Großaktionären auf die Dividendenpolitik
6.2.3 Einfluss von Staatsbeteiligungen auf die Dividendenpolitik
6.3 Einfluss der Branche auf die Dividendenpolitik
7 DISIKUSSION DER ERGEBNISSE
8 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
8.1 Handlungsempfehlungen für österreichische Unternehmen
8.2 Handlungsempfehlungen für Investoren am österreichischen Aktienmarkt
9 CONCLUSIO
9.1 Empirische Conclusio
9.2 Conclusio des theoretischen und empirischen Ergebnisses
9.2.1 Welchen Einfluss hat die wirtschaftliche Entwicklung in Österreich bzw. Europa auf die Dividendenpolitik österreichischer Unternehmen?
9.2.2 Gibt es einen nachweisbaren Einfluss der Aktionärsstruktur und der Dividendenpolitik eines Unternehmens?
9.2.3 Gibt es Branchen bzw. Sektoren, welche höhere oder niedrigere Dividendenzahlungen leisten als der österreichische Gesamtmarkt?
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der wirtschaftlichen Lage, der Branche sowie der Eigentümerstruktur auf die Dividendenpolitik von an der Wiener Börse notierten Unternehmen, um durch eine empirische Datenanalyse mögliche bestehende Zusammenhänge zu verifizieren oder zu falsifizieren und daraus Handlungsempfehlungen für Unternehmen und Investoren abzuleiten.
2.2.1 Dividendenpolitik vor dem Hintergrund der Agency Theorie
Mit Hilfe der Agency Theorie werden die Beziehungen zwischen den Aktionären (Eigenkapitalgeber), den Fremdkapitalgebern und der Unternehmensführung analysiert. Die Kernaussage der Theorie bzw. deren Quintessenz ist, dass die divergierenden Interessen aller Beteiligten Kosten für das Unternehmen verursachen, welche den Marktwert des gesamten Unternehmens mindern. Diese Kosten werden als Agency-Kosten bezeichnet (Topalov 2011, 26).
Unterschiedliche Informations-, Risiko- und Interessensverteilungen zwischen dem Agenten und dem Prinzipal bilden die Grundlage für die Agency Theorie (Jensen, Meckling 1976, 10-13). Die Auftraggeber (Prinzipal) geben dem Auftragnehmer (Agent) einen Auftrag für die Ausführung von gewissen Tätigkeiten. Der Agent ist jedoch nur bedingt dazu bereit die Aufträge der Auftraggeber zu erfüllen und wird versuchen, den für sich am bestmöglichen Status herbeizuführen. Dies ist ihm aufgrund der asymmetrischen Informationsverteilung (Wissensvorsprung) möglich. Die Kosten für die Überwachung des Agenten und die Durchsetzung der Aufträge durch die Prinzipale nennt man Agency Kosten (Eulerich, Welge 2014, 14).
Besonders relevant erscheinen, aufgrund der oben genannten Ausführungen, die Interessenskonflikte zwischen den Aktionären und den Fremdkapitalgebern, sowie zwischen den Aktionären und der Unternehmensführung.
1 EINLEITUNG: Das Kapitel führt in die Problemstellung der unterschiedlichen Dividendenpolitik österreichischer Unternehmen ein und definiert die zentralen Forschungsfragen sowie die methodische Vorgehensweise.
2 GRUNDLAGEN DER DIVIDENDENPOLITIK: Es werden die theoretischen Ansätze, insbesondere die Agency- und Signaltheorie, sowie die verschiedenen Arten von Dividenden (Bardividende, Sonderdividende) erarbeitet.
3 EINFLUSSFAKTOREN AUF DIE DIVIDENDENPOLITIK: Hier werden die theoretischen Zusammenhänge zwischen wirtschaftlicher Gesamtlage, Eigentümerstruktur, Branchenzugehörigkeit und dem Ausschüttungsverhalten beleuchtet.
4 THEORETISCHE CONCLUSIO: Eine Zusammenfassung der theoretischen Erkenntnisse dient als Basis, um konkrete Hypothesen für die empirische Untersuchung abzuleiten.
5 GRUNDLAGEN DER EMPIRISCHEN UNTERSUCHUNG: Definition des Untersuchungsdesigns, der Datengrundlage (Wiener Börse 2006-2015) und der verwendeten statistischen Methoden zur Überprüfung der Hypothesen.
6 EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG: Präsentation der Ergebnisse der statistischen Analyse zu den Einflüssen der wirtschaftlichen Lage, der Eigentümerstruktur und der Branche auf die Dividendenpolitik.
7 DISIKUSSION DER ERGEBNISSE: Kritische Würdigung der erzielten empirischen Ergebnisse im Vergleich zu den zuvor aufgestellten Hypothesen und der Literatur.
8 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN: Ableitung konkreter Strategien für Unternehmen zur Dividendenpolitik sowie Ratschläge für Investoren am österreichischen Kapitalmarkt.
9 CONCLUSIO: Abschließende Zusammenfassung der Arbeit und Beantwortung der Forschungsfragen sowie Reflexion der empirischen Ergebnisse.
Dividendenpolitik, Ausschüttungsquote, Österreichische Unternehmen, Wiener Börse, Agency Theorie, Signaltheorie, Großaktionäre, Streubesitz, Staatsbeteiligungen, Branchenzugehörigkeit, Empirische Untersuchung, Investitionsverhalten, Unternehmenskennzahlen, Aktionärsstruktur, Kapitalmarkt
Die Arbeit analysiert die Dividendenpolitik österreichischer, an der Wiener Börse notierter Unternehmen und untersucht dabei die Zusammenhänge mit unternehmensinternen und makroökonomischen Faktoren.
Die Schwerpunkte liegen auf der wirtschaftlichen Lage, der Aktionärsstruktur (Eigentümerstruktur) und der Auswirkungen einer Branchenzugehörigkeit auf die Dividendenzahlungen.
Es wird untersucht, ob ein nachweisbarer Einfluss der wirtschaftlichen Lage, der Eigentümerstruktur und der Branche auf die Dividendenpolitik österreichischer Unternehmen besteht.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche zur Theoriebildung und einer quantitativen empirischen Analyse von Daten österreichischer Unternehmen im Zeitraum 2006-2015 mittels Rangkorrelation nach Spearman und dem Kruskal-Wallis-Test.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Definition der empirischen Methoden und die eigentliche Durchführung dieser empirischen Untersuchung anhand der erhobenen Unternehmensdaten.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Dividendenpolitik, Ausschüttungsquote, Agency Theorie, Signaltheorie und Eigentümerstruktur beschreiben.
Die Untersuchung zeigt einen überwiegend negativen Zusammenhang zwischen dem Anteil von Großinvestoren und der Ausschüttungsquote; bei extrem hohen Anteilen über 80% kehrt sich dieser jedoch ins Positive.
Es wurde ein signifikant positiver Zusammenhang zwischen der Höhe der Staatsbeteiligung bei einem Unternehmen und dessen Tendenz zu höheren Ausschüttungsquoten nachgewiesen.
Die empirische Analyse lieferte kein eindeutiges Ergebnis, das eine spezifische Branchenabhängigkeit der Dividendenpolitik in Österreich belegen würde; beobachtete Unterschiede lassen sich oft auf andere Strukturen, wie Staatsanteile, zurückführen.
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