Masterarbeit, 2022
141 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Forschungsfragen
1.4 Methode
1.5 Forschungsstand
1.6 Aufbau der Arbeit
2. Konzeptionelle Grundlagen
2.1 Natürliches Mineralwasser
2.1.1 Definition von natürlichem Mineralwasser
2.1.2 Absatzentwicklung von natürlichem Mineralwasser in Deutschland
2.1.3 Motive für das Konsumieren von Mineralwasser
2.1.4 Abgrenzung der Wasserarten
2.1.4.1 Quellwasser
2.1.4.2 Leitungswasser
2.1.4.3 Tafelwasser
2.1.5 Aktuelle Problematiken in Bezug auf Wasser
2.1.6 Vergleich der Wasserarten
2.2 Kaufbereitschaft
2.2.1 Definition von Kaufbereitschaft
2.2.2 Erhöhung der Kaufbereitschaft
2.3 Aufklärungsarbeit durch interaktive Vorträge
2.3.1 Definition Interaktion
2.3.2 Aufbau von Vorträgen und ihre Erfolgsfaktoren
2.3.3 Online geführte Vorträge
2.3.4 Vortrag als Aufklärungsarbeit
2.4 Erhöhung der Kaufbereitschaft von natürlichem Mineralwasser in Deutschland anhand gezielter Aufklärungsarbeit durch interaktive Vorträge
3. Empirische Studie
3.1 Festlegung des Forschungsdesigns
3.1.1 Empirische Erhebungsmethode
3.1.2 Sampling
3.1.3 Vorgehensweise
3.1.4 Interviewleitfaden
3.1.5 Pretest
3.1.6 Gütekriterien
3.2 Datenerfassung
3.2.1 Transkription
3.2.2 Transkriptionsregeln
3.2.3 Transkriptionskopf
3.3 Datenauswertung
3.3.1 Auswertungsmethode
3.3.2 Auswertungsergebnisse
3.4 Zwischenfazit
4. Fazit
4.1 Inhaltliches Fazit
4.2 Methodisches Fazit
4.3 Beantwortung der Forschungsfragen
4.4 Vergleich der Befunde mit anderen Studien
4.5 Limitationen
4.6 Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist es, zu ermitteln, ob eine Erhöhung der Kaufbereitschaft für natürliches Mineralwasser notwendig ist und ob dies durch eine gezielte Aufklärungsarbeit mittels interaktiver Vorträge erreicht werden kann. Dabei wird insbesondere das Bewusstsein der Konsumenten für die Unterschiede der verschiedenen Wasserarten untersucht.
2.1.1 Definition von natürlichem Mineralwasser
Natürliches Mineralwasser ist gekennzeichnet durch seinen Gehalt an Mineralien und seine ursprüngliche Reinheit, die beim Herstellungsverfahren, in seinen Eigenschaften bestimmenden Bestandteilen, nicht geändert werden darf. Chemische Verfahren sind nicht zulässig.
Lediglich das Abtrennen von Schwefel-, Eisen- und Manganverbindungen durch Filtration, Dekantieren oder Belüften ist zulässig, sowie das Entziehen oder Hinzugeben von Kohlensäure. Mit Ozon angereicherte Luft, darf zur Entfernung von Eisen-, Mangan-, Schwefelverbindungen und Arsen verwendet werden. Dieses Verfahren ist auf dem Etikett zu kennzeichnen. Natürliches Mineralwasser hat seinen Ursprung in unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen. Seine Zusammensetzung bleibt im Rahmen natürlicher Schwankungen konstant.
Als einziges Lebensmittel in Deutschland, muss Mineralwasser amtlich anerkannt werden, bevor es in den Verkauf gehen kann. Dazu wird ein Antrag an das Bundesland gestellt, in dem die Quelle verortet ist. Die Bundesländer sind für die Lebensmittelüberwachung zuständig. Seit 2001 gilt eine allgemeine Verwaltungsvorschrift über die Anerkennung und Nutzungsgenehmigung von Mineralwasser, in der unter anderem die geologische Prüfung der unterirdischen Wasservorkommen, Art und Lage der Quellnutzung, sowie sensorische und physikalische Prüfungen, begutachtet und gegebenenfalls durchgeführt werden.
Natürliches Mineralwasser darf nur nach amtlicher Anerkennung gewerbsmäßig in den Verkehr gebracht werden. Die amtliche Anerkennung wird von der zuständigen Behörde, nach Prüfung durch wissenschaftlich anerkannte Verfahren, über eine Dauer von fünf Jahren, erteilt. Die Quellen müssen in dieser Zeit laufend kontrolliert werden. Mineralwasser darf nur am Quellort und nur in bestimmten Fertigpackungen mit einem Verschluss, der vor Verunreinigungen geschützt, in den Verkehr gebracht werden mit. Somit ist beispielweise das Ausschenken von Mineralwasser in der Gastronomie nur in der entsprechenden Verpackung erlaubt. Wird das Getränk im offenen Glas serviert, darf es nicht mehr als Mineralwasser bezeichnet werden.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik des rückläufigen Mineralwasserabsatzes ein, definiert das Ziel der Arbeit, leitet die Forschungsfragen ab und erläutert die gewählte Methodik sowie den Forschungsstand.
2. Konzeptionelle Grundlagen: Hier werden die theoretischen Grundlagen zu natürlichem Mineralwasser, den Unterschieden zu anderen Wasserarten, dem Konzept der Kaufbereitschaft und dem Einsatz von interaktiven Vorträgen als Aufklärungsmaßnahme dargelegt.
3. Empirische Studie: In diesem Kapitel wird das Forschungsdesign der qualitativen Experteninterviews vorgestellt, die Datenerfassung und Auswertungsmethode nach Mayring erläutert und die gewonnenen Ergebnisse zusammengefasst.
4. Fazit: Das abschließende Kapitel führt die Ergebnisse aus Theorie und Empirie zusammen, beantwortet die Forschungsfragen, diskutiert Limitationen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten sowie Handlungsempfehlungen.
Natürliches Mineralwasser, Kaufbereitschaft, Absatzentwicklung, Interaktive Vorträge, Aufklärungsarbeit, Differenzierung, Lebensmittelqualität, Experteninterviews, Qualitativer Forschungsmethode, Unternehmenskommunikation, Sensorisches Marketing, Trinkwasserverordnung, Mineralbrunnenindustrie, Konsumverhalten, Markenbindung.
Die Arbeit befasst sich mit dem stetigen Absatzrückgang von natürlichem Mineralwasser in Deutschland und untersucht, wie durch gezielte Aufklärungsarbeit – speziell mittels interaktiver Vorträge – die Kaufbereitschaft der Konsumenten wieder gesteigert werden kann.
Die Schwerpunkte liegen auf der Differenzierung zwischen verschiedenen Wasserarten (Mineral-, Quell-, Tafel- und Leitungswasser), der Analyse psychologischer Kaufentscheidungsprozesse und der Untersuchung interaktiver Kommunikationsformate wie Fachvorträgen oder Verkostungen.
Das Hauptziel ist es, festzustellen, ob ein Mangel an Wissen über die Produktunterschiede bei den Konsumenten existiert und ob interaktive Aufklärungsmaßnahmen effektiv dazu beitragen können, das Markenvertrauen und die Kaufbereitschaft für Mineralwasser nachhaltig zu erhöhen.
Die Autorin/der Autor kombiniert eine fundierte Literaturrecherche mit einer qualitativen empirischen Forschung, welche fünf Experteninterviews umfasst, die mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Unterschiede der Wasserarten und der psychologischen Hintergründe der Kaufbereitschaft sowie eine empirische Untersuchung, die Praxiseinblicke von Branchenexperten liefert.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Mineralwasserabsatz, Kaufbereitschaft, interaktive Aufklärung, Differenzierung, Markenvertrauen und Expertenforschung beschreiben.
Der Autor argumentiert, dass interaktive "Selbsttun"-Formate wie Verkostungen die menschlichen Sinne stärker ansprechen, Emotionen wecken und Informationen dadurch tiefgreifender und nachhaltiger im Langzeitgedächtnis verankern, als dies durch passive Informationsaufnahme geschieht.
Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass bei einem Großteil der Endverbraucher kein klares Bewusstsein für die qualitativen und ernährungsphysiologischen Unterschiede von Mineralwasser gegenüber Leitungswasser oder anderen Substitutionsprodukten besteht, was zu reinem Preis-Entscheidungsverhalten führt.
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