Examensarbeit, 2009
54 Seiten
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der Analyse der Strukturen der Bildung und Förderung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in der Schweiz. Die Arbeit verfolgt das Ziel, die aktuelle Situation in der Schweiz zu beschreiben und die Veränderungen der letzten zehn Jahre aufzuzeigen. Dabei wird der Fokus auf die Besonderheiten des schweizerischen Bildungssystems und die Entwicklungen im Bereich der Integration gelegt.
Kapitel 2 legt die methodologische Grundlage der Arbeit dar, indem es den Ansatz der internationalen Heil- und Sonderpädagogik nach Alois Buerli erläutert. Dieser Ansatz dient als Basis für die deskriptive und komparative Analyse der Strukturen der Bildung und Förderung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in der Schweiz.
Kapitel 3 beleuchtet die Rahmenbedingungen der Sonderpädagogik in der Schweiz. Es werden grundlegende Informationen zur Schweiz und ausgewählte Kontextdimensionen vorgestellt, bevor das schweizerische Bildungswesen kurz dargestellt wird.
Kapitel 4 bildet das Herzstück der Arbeit. Es werden die geschichtlichen Aspekte der Schweizer Heilpädagogik beleuchtet, die rechtliche Situation von Menschen mit Behinderungen in der Schweiz betrachtet und die Integration von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf diskutiert. Abschließend werden Entwicklungsperspektiven der sonderpädagogischen Förderung in der Schweiz aufgezeigt.
Kapitel 5 widmet sich einem komparativen Vergleich der sonderpädagogischen Förderung in der Schweiz und in Deutschland. Es werden ausgewählte Vergleichsmerkmale herangezogen, um die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Systeme aufzuzeigen.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die sonderpädagogische Förderung, die Integration von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf, das schweizerische Bildungssystem, die internationale Heil- und Sonderpädagogik, die rechtlichen Grundlagen der sonderpädagogischen Förderung, die Geschichte der Schweizer Heilpädagogik, die Entwicklungsperspektiven der sonderpädagogischen Förderung und der Vergleich der sonderpädagogischen Förderung in der Schweiz und in Deutschland.
Das schweizerische System basiert auf einem 3-Säulen-Modell und befindet sich durch den Neuen Finanzausgleich (NFA) und interkantonale Vereinbarungen in einem starken Wandel.
WASA steht für „Wohnen und Arbeiten im Alter“ bzw. im Kontext der Sonderpädagogik für Projekte zur Neugestaltung der Strukturen und Abläufe in der Behindertenhilfe.
Die Arbeit untersucht die Konzepte der Integration und diskutiert, inwieweit das Modell der „Inclusive Education“ bereits flächendeckend in den Kantonen umgesetzt wird.
Buerli liefert den Ansatz für die internationale Heil- und Sonderpädagogik, der als Basis für den Vergleich zwischen den Systemen in der Schweiz und Deutschland dient.
Die IV war traditionell die wichtigste rechtliche und finanzielle Grundlage für die Förderung von Kindern mit Behinderungen in der Schweiz, bevor Kompetenzen an die Kantone übertragen wurden.
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