Bachelorarbeit, 2019
94 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Jugendliche und Adoleszenz
2.1 Begriff der Adoleszenz
2.2 Entwicklungstheorien Freud und Erikson
2.3 Charakteristika der Adoleszenz
2.3.1 Adoleszenz bei Freud und Erikson
2.3.2 Adoleszenz bei Keupp
2.3.3 Übersicht Entwicklungsaufgaben nach Havighurst
2.4 Phasen der Adoleszenz nach Blos
2.5 Zusammenfassung Adoleszenz
3. Psychoaktive Substanzen
3.1 Einleitung
3.2 Einzelne psychoaktive Substanzen
3.2.1 Alkohol
3.2.2 Tabak
3.2.3 Cannabis
3.2.4 MDMA/Ecstasy
3.2.5 Amphetamin und Methamphetamin
3.2.6 Kokain und Crack
3.2.7 Opiate und Opioide
3.2.8 Halluzinogene
3.2.9 Neue Psychoaktive Substanzen
3.2.10 Inhalantien
3.2.11 Benzodiazepine und Z-Drugs
3.2.12 GHB
3.3 Abhängigkeitserkrankungen als mögliche negative Folge des Konsums
3.4 Zusammenfassung Psychoaktive Substanzen
4. Epidemiologische Daten zum Konsum psychoaktiver Substanzen durch Jugendliche
4.1 Einleitung
4.2 Prävalenz Alkohol
4.3 Prävalenz Tabak
4.4 Prävalenz Illegale Drogen
4.5 Prävalenz Medikamente
4.6 Zusammenfassung Epidemiologische Daten zum Konsum psychoaktiver Substanzen durch Jugendliche
5. Gründe für jugendlichen Substanzkonsum
5.1 Einleitung
5.2 Substanzkonsum aus Sicht befragter Jugendlicher
5.3 Substanzkonsum als Risikoverhalten
5.4 Substanzkonsum aus psychoanalytischer Sicht
5.5 Substanzkonsum als Bewältigungsversuch
5.6 Substanzkonsum als abweichendes Verhalten
5.7 Zusammenfassung Gründe für jugendlichen Substanzkonsum
6. Zusammenfassung
7. Literaturverzeichnis
Diese Bachelor-Thesis untersucht die Bedeutung des Konsums psychoaktiver Substanzen für Jugendliche, indem sie die psychologischen, sozialen und biografischen Hintergründe analysiert. Ziel ist es, die zentralen Beweggründe für diesen Konsum zu identifizieren und in wissenschaftliche Erklärungsmodelle einzuordnen, um ein tieferes Verständnis für die Funktion des Substanzgebrauchs in dieser Lebensphase zu entwickeln.
1. Einleitung
Betrachtet man die 12-Monats-Prävalenz hinsichtlich des Konsums ausgewählter psychotroper Substanzen, und vergleicht die Werte der Erwachsenen mit denen von Jugendlichen im Alter von 15-24 Jahren, so fällt auf, dass die Prävalenz bei den Jugendlichen jeweils etwa doppelt so hoch liegt wie bei den Erwachsenen (vgl. Trabi; Müller 2019, S. 102).
Das heißt also, dass innerhalb des letzten Jahres vor der Befragung der Anteil an Jugendlichen, die bestimmte psychoaktive Substanzen konsumiert haben, doppelt so groß ist wie der Anteil bei älteren Menschen. Damit ist die Wahrscheinlichkeit jugendliche Personen solche Substanzen vor relativ kurzer Zeit selbst konsumiert haben oder anderweitig Kontakt, zum Beispiel durch FreundInnen, zu diesen Stoffen hatten, deutlich größer, als dies bei älteren oder mutmaßlich auch jüngeren Menschen der Fall ist.
Woran aber könnte es liegen, dass Jugendliche mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit kürzlich Kontakt zu psychoaktiven Substanzen hatten bzw. diese häufig konsumiert haben? Um sich der Beantwortung dieser Fragestellung zu nähern, gilt es also, herauszuarbeiten, worin die Bedeutung des Substanzkonsums für Jugendliche liegt, genauer, welche Gründe zum Konsum psychotroper Substanzen führen.
Zur Klärung der Bedeutung des Konsums psychoaktiver Substanzen für Jugendliche soll zunächst die Lebenssituation Jugendlicher betrachtet werden, aus deren Merkmalen sich mutmaßliche Konsumgründe ableiten lassen können.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des überproportionalen Substanzkonsums bei Jugendlichen ein und formuliert die Forschungsfrage nach den zugrunde liegenden Ursachen.
2. Jugendliche und Adoleszenz: Hier werden die psychosozialen und biologischen Entwicklungsprozesse der Jugendphase nach verschiedenen Theoretikern wie Freud, Erikson, Keupp, Havighurst und Blos detailliert beleuchtet.
3. Psychoaktive Substanzen: Dieses Kapitel definiert den Begriff der psychoaktiven Substanz und liefert einen Überblick über Wirkungsweisen, Konsumformen sowie medizinische und rechtliche Aspekte der gängigsten Drogen.
4. Epidemiologische Daten zum Konsum psychoaktiver Substanzen durch Jugendliche: Basierend auf Studien werden statistische Daten zur Lebenszeit- und 30-Tages-Prävalenz für legale und illegale Substanzen unter Berücksichtigung von Alter, Geschlecht und Bildungsstatus analysiert.
5. Gründe für jugendlichen Substanzkonsum: Es findet eine theoretische Einordnung der Konsumgründe statt, wobei Aspekte wie Risikoverhalten, psychoanalytische Motive, Bewältigungsversuche und abweichendes Verhalten diskutiert werden.
6. Zusammenfassung: Abschließend werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengeführt und die Bedeutung des Substanzkonsums als integraler, wenn auch gefährlicher Bestandteil der jugendlichen Identitätsarbeit diskutiert.
Adoleszenz, Psychoaktive Substanzen, Jugendlicher Substanzkonsum, Entwicklungsaufgaben, Prävalenz, Risikoverhalten, Suchtprävention, Identitätsentwicklung, Sozialisation, Bewältigungsstrategien, Drogenkonsum, Suchtforschung, Identitätsdiffusion, Psychoanalyse, Stress-Coping.
Die Arbeit analysiert, warum Jugendliche psychoaktive Substanzen konsumieren und welche Funktionen dieser Konsum im Rahmen ihrer persönlichen und sozialen Entwicklung erfüllt.
Die Schwerpunkte liegen auf den entwicklungstheoretischen Anforderungen der Adoleszenz, einer Übersicht der gängigen Substanzen und ihrer Wirkung sowie soziopsychologischen Erklärungsmodellen für den Konsum.
Das Hauptziel ist es, die Motive und Hintergründe des jugendlichen Substanzkonsums wissenschaftlich zu ergründen, um zu verstehen, warum junge Menschen trotz gesundheitlicher Risiken zu Rauschmitteln greifen.
Die Autorin stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse und die Auswertung bestehender epidemiologischer Studien, um die Lebenssituation Jugendlicher mit ihrem Konsumverhalten in Bezug zu setzen.
Der Hauptteil ist in vier Teile gegliedert: Eine entwicklungspsychologische Einordnung der Jugendphase, eine sachliche Darstellung psychoaktiver Substanzen, eine statistische Analyse des Konsumverhaltens und eine fundierte psychologische Interpretation der Konsummotive.
Wichtige Begriffe sind Adoleszenz, Prävalenz, Risikoverhalten, Identitätsarbeit, Bewältigungsstrategien und psychoanalytische Wirkungsweisen.
Ja, die Arbeit zeigt auf, dass Faktoren wie der Bildungsabschluss, die besuchte Schulform und ein eventueller Migrationshintergrund statistisch signifikante Unterschiede in der Konsumprävalenz von Alkohol, Tabak und illegalen Drogen bedingen.
Nicht zwingend. Während er einerseits als autoaggressiver Bewältigungsversuch oder Flucht vor Problemen dienen kann, wird er andererseits als funktionales Mittel zur sozialen Identitätsbildung oder als cooles Risikoverhalten im Kontext der Peergroup interpretiert.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

