Masterarbeit, 2022
166 Seiten, Note: 1,4
Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit
1 Einleitung
1.1 Relevanz der Thematik
1.2 Zielsetzung und Methodik
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretischer Hintergrund und Forschungsstand
2.1 Homeoffice
2.1.1 Abgrenzung virtuelles Arbeiten und Präsenzarbeit
2.1.2 Abgrenzung des Homeoffice von Telearbeit und mobilem Arbeiten
2.1.3 Chancen von Homeoffice
2.1.4 Risiken von Homeoffice
2.2 Führung
2.2.1 Begriffsdefinition
2.2.2 Führungsarten
2.2.2.1 Autoritärer Führungsstil
2.2.2.2 Kooperativer Führungsstil
2.2.2.3 Laissez-Fairer Führungsstil
2.2.2.4 Charismatischer Führungsstil
2.2.2.5 Bürokratischer Führungsstil
2.2.2.6 Agiler Führungsstil
2.3 Motivation und ihre Grundlagen
2.3.1 Begriffsbestimmung Motivation
2.3.2 Entstehung der Motivation
2.3.3 Intrinsische und extrinsische Motivation
2.3.4 Arbeitsmotivation
2.4 Inhaltstheorien der Arbeitsmotivation
2.4.1 Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg
2.4.2 Bedürfnispyramide nach Maslow
2.4.3 Need for Achievement Theory nach McClelland
2.4.4 ERG-Theorie nach Alderfer
2.4.5 Job-Demands-Resources-Modell nach Demerouti et al.
2.4.6 Self-Determination Theory nach Deci & Ryan
2.4.7 VIST-Modell nach Hertel
2.5 Deduktiv ermittelte Einflussfaktoren auf die Arbeitsmotivation
3 Empirischer Teil
3.1 Zielsetzung und Forschungsfrage
3.2 Methodisches Vorgehen
3.2.1 Forschungsdesign
3.2.2 Gütekriterien der Studie
3.3 Qualitative Studie
3.3.1 Erhebungsinstrument
3.3.2 Stichprobe
3.3.3 Durchführung der Studie
3.3.4 Vorgehensweise bei der Auswertung
3.3.5 Darstellung der Ergebnisse
3.4 Quantitative Studie
3.4.1 Erhebungsinstrument
3.4.2 Stichprobe
3.4.3 Durchführung der Studie
3.4.4 Vorgehensweise bei der Auswertung
3.4.5 Darstellung der Ergebnisse
3.5 Diskussion
3.5.1 Theoretische Einbettung der Ergebnisse
3.5.2 Bedeutung der Forschungsergebnisse in der Praxis
3.5.3 Reflexion des Forschungsvorgehens
4 Fazit/Ausblick
Die Masterarbeit untersucht die Einflussfaktoren auf die Arbeitsmotivation von Beschäftigten im Homeoffice im Vergleich zur Arbeit im Büro und analysiert, ob sich die Führungspraxis aufgrund etwaiger Unterschiede anpassen muss.
2.4.1 Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg
Das von Herzberg (1965, S. 370) entwickelte Zwei-Faktoren-Modell der Motivation basierte auf einer Untersuchung der Ursache von Arbeitszufriedenheit und -unzufriedenheit von Buchhaltern und Ingenieuren. Diese wurden gefragt, was sie an ihrem Arbeitsplatz besonders gut oder besonders schlecht fühlen lässt. Die Ergebnisse zeigen, dass Erlebnisse, die als angenehm oder unangenehm empfunden werden durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst werden (vgl. Abbildung 4):
Herzberg (1965, S. 369) folgerte aus dieser Untersuchung, dass es zwei Faktoren respektive Grundbedürfnisse gibt, die die Gefühle der Zufriedenheit oder Unzufriedenheit im Arbeitskontext beeinflussen: Diese nennt er Motivatoren („Satisfiers“) und Hygienefaktoren („Dissatisfiers“).
Hygienefaktoren beziehen sich auf die Aspekte der Arbeit, die im Wesentlichen das Umfeld oder die Umgebung beschreiben, in der jemand seine Arbeitsaufgaben ausführt. Zu den bekannteren Umgebungsfaktoren, die häufig zu Unzufriedenheit führen, gehören die Unternehmenspolitik und Verwaltungspraktiken, die Aufsicht, die zwischenmenschlichen Beziehungen zu Vorgesetzten, Kolleginnen/Kollegen und untergestellten Beschäftigten, die Arbeitsbedingungen, der Status und das Gehalt. Hygiene wird in der medizinischen Verwendung des Begriffs verwendet, das heißt präventiv und umweltbezogen. Für sich genommen sind Hygienefaktoren weder zufriedenstellend noch motivierend und dienen in erster Linie dazu, Unzufriedenheit am Arbeitsplatz zu verhindern, während sie sich nur geringfügig auf eine positive Arbeitseinstellung auswirken. (Herzberg, 1965, S. 369)
Demgegenüber sind die Elemente der Arbeit, die zur Arbeitszufriedenheit beitragen, diejenigen, die im Wesentlichen die Beziehung des/der Arbeitnehmenden zu dem, was er/sie tut, seine Aufgabe oder den Arbeitsinhalt im Gegensatz zum Arbeitskontext beschreiben. Diese sind die Motivatoren. Motivierende Faktoren beziehen sich also auf den Arbeitsinhalt und bestehen aus dem Bedürfnis nach Leistung, Anerkennung der Leistung, dem Interesse an der Arbeit, Verantwortung und berufliches Wachstum und Aufstiegsmöglichkeiten. Diese Bedürfnisse können als intrinsischen Motivatoren verstanden werden und als "Motivation durch die Arbeit selbst" zusammengefasst werden. (Herzberg, 1965, S. 369)
1 Einleitung: Dieses Kapitel motiviert das Thema vor dem Hintergrund der durch die Pandemie gestiegenen Homeoffice-Nutzung und leitet die Forschungsfrage sowie die methodische Vorgehensweise ab.
2 Theoretischer Hintergrund und Forschungsstand: Hier werden zentrale Begriffe definiert und etablierte Motivationstheorien wie Maslow, Herzberg und das JDR-Modell dargestellt, um den theoretischen Rahmen für die empirische Analyse zu bilden.
3 Empirischer Teil: Die Arbeit präsentiert die Durchführung einer qualitativen Vorstudie sowie einer anschließenden quantitativen Online-Umfrage, um Einflussfaktoren auf die Arbeitsmotivation datengestützt zu identifizieren und zu diskutieren.
4 Fazit/Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, bewertet die Hypothesen und gibt praxisorientierte Handlungsempfehlungen für eine moderne Führung.
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Die Arbeit untersucht, welche Faktoren die Arbeitsmotivation von Beschäftigten im Homeoffice beeinflussen und ob es Unterschiede zur Arbeit im traditionellen Büro gibt.
Die Schwerpunkte liegen auf theoretischen Grundlagen der Motivation, verschiedenen Führungsstilen sowie den Vor- und Nachteilen des Arbeitens in virtuellen Umgebungen bzw. im Homeoffice.
Die Kernfrage lautet: Gibt es Unterschiede zwischen Präsenz- und Homeoffice-Beschäftigten hinsichtlich ihrer Motivationsfaktoren und muss sich daraus resultierend die Führung ändern?
Es wurde ein Mixed-Methods-Ansatz gewählt, bestehend aus einer Literaturrecherche, einer qualitativen Interviewstudie sowie einer quantitativen Online-Befragung.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Motivationsfaktoren und eine empirische Analyse, in der diese Faktoren in einem beruflichen Kontext validiert und diskutiert werden.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Konzepte wie Arbeitsmotivation, Führung im virtuellen Raum, Einflussfaktoren und organisationale Herausforderungen im Homeoffice geprägt.
Die Studie nutzt einen Vergleich der Einflussfaktoren (z.B. Autonomie vs. soziale Anwesenheit), um herauszuarbeiten, ob spezifische Rahmenbedingungen zu einer unterschiedlich wahrgenommenen Arbeitsmotivation führen.
Die Arbeit reflektiert, wie unterschiedliche Führungsmodelle – von autoritär bis agil – die wahrgenommenen Motivationsfaktoren unterstützen oder behindern können, und gibt Empfehlungen zur Anpassung der Führung.
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