Bachelorarbeit, 2021
42 Seiten, Note: 1,7
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Fasten allgemein
3.2 Formen des Fasten
3.2.1 16/8-Methode
3.2.2 Buchinger Heilfasten
3.2.3 Ramadan
3.3 Blutwerte des Metabolismus
3.3.1 Blutzuckerspiegel
3.3.2 Insulin
3.4 Parameter für Körpergewicht und Körperzusammensetzung
3.4.1 Körperfettanteil
3.4.2 Muskulatur
4 METHODIK
4.1 Forschungsfrage
4.2 Recherchevorgang
5 ERGEBNISSE
5.1 Auswirkung von intermittierenden Fasten auf die Körperzusammensetzung
5.1.1 Trepanowski et al. (2017)
5.1.2 Moro et al. (2016)
5.1.3 Lowe et al. (2020)
5.1.4 Conley (2018)
5.1.5 Beaulieu et al. (2020)
5.1.6 Sundfør (2018)
5.2 Auswirkungen von intermittierendem Fasten auf den Blutzuckerspiegel/Insulinwert
5.2.1 Kunduraci (2020)
5.2.2 Mindigoklu et al. (2020)
5.2.3 Schroder et al. (2021)
5.2.4 Kalam et al. (2021)
5.2.5 Sutton et al. (2018)
5.2.6 Wilkinson et al. (2020)
5.3 Beantwortung der Forschungsfrage
6 DISKUSSION
6.1 Methodendiskussion
6.2 Ergebnisdiskussion
6.2.1 Einfluss von intermittierden Fasten auf das Körpergewicht
6.2.2 Einfluss von intermittierenden Fasten auf Blutzucker und Insulin
6.3 Ausblick
7 ZUSAMMENFASSUNG
8 LITERATURVERZEICHNIS
Die Arbeit untersucht mittels einer systematischen Literaturrecherche, welche physiologischen Auswirkungen intermittierendes Fasten auf den menschlichen Körper hat, insbesondere im Hinblick auf Körpergewicht, Blutzuckerspiegel und Insulinwerte, um dessen Eignung als langfristige und natürliche Ernährungsform zu bewerten.
1 Einleitung und Problemstellung
Intermittierendes Fasten ist eine spezielle Ernährungsform, bei der der Zeitraum der Nahrungsaufnahme begrenzt wird. Es handelt sich nicht um eine klassische Diät, sondern um eine bewusstere Form der Nahrungsaufnahme. Hierbei gibt es verschiedene Varianten, wie zum Beispiel die 16/8-Variante, bei der die Fastenzeit 16 Stunden beträgt und die Zeit der Nahrungsaufnahme acht Stunden (Seimon et al., 2015). Einige Studien geben Anzeichen, dass diese und andere Formen des intermittierenden Fasten positive Auswirkungen auf den Fettstoffwechsel (Heilbronn, Smith, Martin, Anton & Ravussin, 2005), die Ausschüttung von Wachstumshormonen (Ho et al., 1988) und das metabolische Alter (Horne, Muhlestein & Anderson, 2015) haben.
In Deutschland wird Studien zufolge von 94% der Gesellschaft gefrühstückt (Nestlé, 2014) und am Abend wird der größte Anteil der Nahrung aufgenommen (Wittig, Hummel, Wenzler & Heuer, 2017). Dies zeigt, dass sich die durchschnittliche Ernährungsweise unserer Gesellschaft, deutlich vom intermittierenden Fasten unterscheidet. Dadurch stellt sich die Frage, ob diese Ernährungsform vielleicht eine bessere Alternative darstellt. Dies wird im Laufe dieser Arbeit ausführlich analysiert und behandelt.
Laut dem statistischen Bundesamt, waren im Jahr 2017 knapp 53% der Erwachsenen im Übergewicht, wiesen also einen BMI über 25 kg/m^2 auf (statistisches Bundesamt, 2021). Übergewicht und Adipositas gelten als Hauptrisikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen (zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes Mellitus oder Fettstoffwechselstörungen) und stellen mittlerweile ein globales Problem dar (Hauer, 2013). Laut der WHO (2017) sterben schätzungsweise 2,8 Millionen Menschen pro Jahr an den Folgen von Übergewicht. Folglich sind Kalorienrestriktionen und daraus resultierende Körpergewichtsanpassungen unerlässlich, um gesundheitliche Risiken zu minimieren.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Definiert die Form des intermittierenden Fastens und stellt die Relevanz angesichts weit verbreiteter Übergewichts- und Gesundheitsprobleme dar.
2 ZIELSETZUNG: Formuliert das Ziel, die physiologischen Effekte des Fastens auf Gewicht und Blutwerte zu analysieren und die Alltagstauglichkeit zu prüfen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Bietet theoretische Grundlagen zu Fastenformen, Stoffwechselprozessen, Blutwerten sowie Parametern der Körperzusammensetzung.
4 METHODIK: Beschreibt den strukturierten Prozess der Literaturrecherche über die Datenbank PubMed basierend auf definierten Suchkriterien.
5 ERGEBNISSE: Präsentiert die gewonnenen Studiendaten zu den Auswirkungen auf Körperzusammensetzung, Blutzucker und Insulinwerte.
6 DISKUSSION: Reflektiert kritisch die Methodik der Recherche und bewertet die Studienergebnisse im Hinblick auf Körpergewicht und Blutwerte.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, dass intermittierendes Fasten positive gesundheitliche Effekte bietet, jedoch stark von der Kalorienbilanz abhängt.
Intermittierendes Fasten, Ernährung, Gewichtsreduktion, Blutzuckerspiegel, Insulin, Insulinresistenz, Körperfettanteil, Stoffwechsel, Adipositas, Metabolisches Syndrom, Kalorienrestriktion, Gesundheit, 16/8-Methode, 5:2-Diät, Körperzusammensetzung.
Die Arbeit untersucht das Konzept des intermittierenden Fastens und dessen physiologische Auswirkungen auf den menschlichen Körper im Vergleich zu herkömmlichen Diätformen.
Zentrale Themen sind die verschiedenen Fastenmethoden (z.B. 16/8-Fasten), die Veränderung des Körpergewichts, sowie der Einfluss auf metabolische Marker wie den Blutzuckerspiegel und das Insulin.
Das Hauptziel ist es, wissenschaftlich zu begründen, ob intermittierendes Fasten eine effektive, gesunde und langfristig umsetzbare Alternative zur westlichen Ernährungsweise und klassischen Diäten darstellt.
Der Autor führt ein systematisches Review durch, bei dem zwölf wissenschaftliche Studien über die Datenbank PubMed recherchiert, ausgewertet und analysiert wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die Stoffwechselmechanismen, die methodische Vorgehensweise der Literaturrecherche sowie die detaillierte Präsentation und Diskussion der Ergebnisse aus sechs Studien zum Körpergewicht und sechs Studien zu Blutzucker und Insulin.
Wichtige Begriffe sind intermittierendes Fasten, Körperzusammensetzung, Insulinresistenz, Stoffwechsel und Adipositastherapie.
Die Arbeit stellt fest, dass die Kalorienbilanz ein Primärfaktor bleibt; viele positive Effekte des Fastens resultieren aus einer unbewussten Kalorienrestriktion, was das Fasten zu einer effektiven, aber keinem anderen Ansatz überlegenen Methode zur Gewichtsabnahme macht.
Ja, in einer der untersuchten Studien konnte gezeigt werden, dass intermittierendes Fasten bei trainierenden Männern trotz identischer Kalorienzufuhr Vorteile für die Körperzusammensetzung, insbesondere beim Erhalt der fettfreien Masse, bot.
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