Bachelorarbeit, 2021
77 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Der Wasserstoffantrieb
2.1. Die Besonderheit von Wasserstoff als Treibstoff
2.1.1. Der Energieträger Wasserstoff
2.1.2. Physikalische und chemische Eigenschaften von Wasserstoff
2.1.3. Herstellung von Wasserstoff
2.2. Die Brennstoffzelle als Energiewandler
2.2.1. Das Brennstoffzellensystem im Betrieb mit Wasserstoff
2.2.2. Kenngrößen und Wirkungsgrade von Brennstoffzellen
2.2.3. Lebensdauer von Brennstoffzellen im Vergleich
2.2.4. Vergleich der H2-Brennstoffzelle mit anderen Antriebsformen
2.2.4.1. Vergleich mit Verbrennungsmotoren
2.2.4.2. Vergleich mit batteriebetriebenen Elektromotoren
3. Wasserstoffantrieb in Kraftfahrzeugen
3.1. Wasserstoffantrieb für Pkw – Potenzial & Umsetzung
3.2. Wasserstoffantrieb für Busse – Potential & Umsetzung
3.3. Wasserstoffantrieb für Lkw – Potential & Umsetzung
4. Chancen und Herausforderungen des Wasserstoff-antriebs in Deutschland
4.1. Chancen von Wasserstoff als Antriebsform
4.1.1. Ökologische Chancen von Wasserstoff
4.1.1.1. Grüner Wasserstoff aus regenerativer Energie
4.1.1.2. CO2 Emission von Wasserstoff in der Herstellung
4.1.1.3. CO2 Emission von Wasserstoffantrieben im Straßenverkehr
4.1.1.4. Rohstoffverfügbarkeit von Wasserstoff
4.1.2. Ökonomische Chancen von grünem Wasserstoff
4.1.2.1. Förderungen von Wasserstofftechnologien durch den Staat
4.1.2.2. Sinkende Kosten in der Herstellung von Wasserstoffantrieben
4.1.2.3. Sinkende Kosten in der Herstellung von Wasserstoff
4.2. Herausforderungen der Implementierung von Wasserstoff
4.2.1. Speicherung und Transport von Wasserstoff
4.2.1.1. Wasserstoff im Gasförmigen Zustand
4.2.1.2. Wasserstoff im kalten flüssigen Zustand
4.2.1.3. Wasserstoff in chemischen oder physikalischen Verbindungen
4.2.2. Sicherheit und Handhabung von Wasserstoff
4.2.3. Tankstellennetz für Wasserstoff
4.2.4. Meinung von Bevölkerung und Politik
5. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Potenziale und Herausforderungen von Wasserstoffantrieben in Deutschland im Kontext des Straßenverkehrs. Dabei steht vor allem die Anwendung per Brennstoffzelle für Pkw, Busse und Lkw im Fokus, um aufzuzeigen, wie diese Technologie einen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten kann.
2.2.1. Das Brennstoffzellensystem im Betrieb mit Wasserstoff
Bereits im Jahre 1838 hat Christian Friedrich Schönbeck das Funktionsprinzip der Brennstoffzelle entdeckt. Jedoch nahm die Weiterentwicklung der Brennstoffzelle für den stationären und mobilen Gebrauch erst in den letzten Jahrzehnten wieder Fahrt auf. Die Brennstoffzelle bietet relativ hohe Wirkungsgrade bei der Umwandlung von chemisch gebundener Energie in elektrische Energie. Sie erzeugt mit Wasserstoff als Treibstoff keine CO2- und Lärmemissionen und arbeitet im Vergleich zu Verbrennungsmotoren ohne bewegliche Bauteile, was die Komplexität und die Anzahl der Verschleißteile verringert. (vgl. Eichlseder & Klell, 2012: 219)
Die Brennstoffzelle selbst dient der reinen Energieumwandlung von Wasserstoff und Sauerstoff in elektrische und Wärmeenergie. Hierbei handelt es ich um den Umkehrprozess der Elektrolyse. (vgl. Rudolph & Wagner, 2008: 265)
Bei der Herstellung von Wasserstoff wird Wasser mittels Elektrolyse unter Gleichstrom in die Grundstoffe Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. In der Brennstoffzelle kann dieser Prozess umgekehrt werden und durch die Rekombination von Wasserstoff (H2) und Sauerstoff (O2) wird wiederrum Wasser, Abwärme und Strom erzeugt. (vgl. Adolf et al., 2017: 48)
Da mit einer einzelnen Brennstoffzelle nur geringe Spannungen um 1 Volt erreicht werden können, werden mehrere Brennstoffzellen für mobile und technische Anwendungen gestapelt. Hierfür werden mehrere Einzelzellen in einer Serienschaltung zu Zellstapeln (Stacks) verbunden. Somit können die Stacks mit einer kompakten und platzsparenden Bauweise höhere Spannungen bereitstellen. (vgl. Eichlseder & Klell, 2012: 226)
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Wasserstoff als Energieträger der Zukunft ein, begründet durch Klimaziele und die Verknappung fossiler Rohstoffe, und definiert das Ziel der Arbeit sowie die untersuchten Fahrzeugtypen.
2. Der Wasserstoffantrieb: Das Kapitel bietet einen technischen Überblick zu den Eigenschaften von Wasserstoff, dessen Herstellung sowie dem Funktionsprinzip und den Kenngrößen von Brennstoffzellen.
3. Wasserstoffantrieb in Kraftfahrzeugen: Hier wird der aktuelle Stand und das Zukunftspotenzial des Wasserstoffantriebs für Pkw, Busse und Lkw analysiert, wobei technische Reife und Marktprognosen gegenübergestellt werden.
4. Chancen und Herausforderungen des Wasserstoff-antriebs in Deutschland: Dieser Abschnitt beleuchtet detailliert sowohl die ökologischen und ökonomischen Chancen als auch die Hürden bei Speicher, Transport, Sicherheit und Infrastruktur sowie die Meinung von Bevölkerung und Politik.
5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Wasserstofftechnologie technisch reif, aber auf politische Unterstützung und Markthochlauf angewiesen ist, um einen signifikanten Beitrag zur CO2-Reduktion leisten zu können.
Wasserstoff, Brennstoffzelle, Pkw, Bus, Lkw, Energiewende, Grüne Energie, Elektrolyse, CO2-Reduktion, Wasserstoffinfrastruktur, Mobilität, Nachhaltigkeit, Markthochlauf, Klimaziele, Systemintegration
Die Bachelor-Thesis untersucht das Potenzial und die Hürden von Wasserstoffantrieben im deutschen Straßenverkehr als Alternative zu fossilen Brennstoffen.
Die zentralen Schwerpunkte sind die technische Funktionsweise von Wasserstoff-Brennstoffzellen, die ökologischen und ökonomischen Chancen der Technologie sowie die bestehenden Barrieren in der Infrastruktur und Politik.
Ziel ist es, den Beitrag von Wasserstoffantrieben zur Dekarbonisierung des deutschen Verkehrssektors zu bewerten, indem Potenziale und Umsetzungsstrategien für verschiedene Fahrzeugklassen analysiert werden.
Die Arbeit basiert auf der systematischen Auswertung aktueller Fachliteratur und der Analyse des technischen Entwicklungsstandes von Wasserstofftechnologien.
Der Hauptteil gliedert sich in die technischen Grundlagen des Wasserstoffantriebs, eine detaillierte Betrachtung spezifischer Nutzfahrzeuggruppen und eine umfassende Untersuchung der Chancen und Herausforderungen, inklusive der Förderstrategien und Akzeptanz.
Die zentralen Begriffe sind Wasserstoff, Brennstoffzellentechnologie, Dekarbonisierung, Mobilitätswende, Wasserstoff-Infrastruktur und umweltfreundliche Antriebssysteme.
Da Batterie-Systeme bei Schwerlasttransporten aufgrund des Gewichts und der Reichweite oft an ihre Grenzen stoßen, gilt die Brennstoffzelle hier als besonders aussichtsreiche Alternative zur Erreichung der Klimaziele.
Die Politik fungiert als wichtiger Förderer und Koordinator, um durch Investitionen und Strategiepapiere (wie das Nationale Innovationsprogramm) ein flächendeckendes Tankstellennetz zu etablieren und die Markteinführung unabhängig von kurzfristigen Zulassungszahlen zu beschleunigen.
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