Bachelorarbeit, 2015
30 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Grundlegende Begriffe
2.1 Rockmusik
2.2 Heavy Metal
2.3 Jugendalter
2.4 Identität
3. Bedeutung und Funktionen von Musik für Jugendliche
4. Heavy Metal und Identitätsbildung Jugendlicher
4.1 Unterstützung der Identitätsbildung
4.2 Politische, berufliche & weltanschauliche Identität
4.3 Geschlechtsidentität
4.4 Gruppenidentität
5. Gefahr einer kriminellen Identität durch Heavy Metal?
6. Zusammenfassung und Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht die zentrale Forschungsfrage, inwiefern das Musikgenre Heavy Metal einen Beitrag zur Identitätsbildung im Jugendalter leisten kann. Dabei wird analysiert, welche spezifischen Funktionen das Genre für Jugendliche in dieser Entwicklungsphase erfüllt und ob dabei Risiken für die Entwicklung einer kriminellen Identität bestehen.
2.1 Rockmusik
Rockmusik beschreibt einen bestimmten Musikstil, der nicht eindeutig definierbarer (vgl. Moore 2001, S. 4) ist, da er sich ständig weiterentwickelt und verändert hat. Ihre Wurzeln findet die Rockmusik im „Blues“ (Voullième 1987, S. 21), aus dem sich im 20. Jahrhundert die Stile „Rock’n’Roll“ (Spengler 1987, S. 34, Voullième 1987, S. 24), „Beat“ (Spengler 1987, S. 41, Voullième 1987, S. 28), „Rock“ (Spengler 1987, S. 46), „Punk Rock“ (Spengler 1987, S. 57) und „Heavy Metal“ (Spengler 1987, S. 228) entwickelten. Diese und weitere Oberkategorien lassen sich in detailliertere Unterkategorien einteilen. Frith führt in der Abgrenzung zur Popmusik die „ideologische Bedeutung“ (Frith 1981, S. 15) der Rockmusik an, bei denen er die Aspekte der „Ehrlichkeit, Authentizität, Kunst und nicht-kommerzielle Interessen“ (ebd.) nennt, was von Moore bekräftigt wird (vgl. Moore 2001, S. 4).
1. Einleitung: Vorstellung des Themas und Formulierung der Forschungsfrage hinsichtlich der Identitätsbildung durch Heavy Metal.
2. Grundlegende Begriffe: Definition der zentralen Konzepte Rockmusik, Heavy Metal, Jugendalter und Identität.
3. Bedeutung und Funktionen von Musik für Jugendliche: Analyse der wissenschaftlichen Relevanz von Musik als rezipierbares Gut im Jugendalltag.
4. Heavy Metal und Identitätsbildung Jugendlicher: Untersuchung der stützenden Wirkung des Genres auf verschiedene Bereiche der Identitätsfindung, wie Politik oder Gruppenzugehörigkeit.
5. Gefahr einer kriminellen Identität durch Heavy Metal?: Kritische Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlichen Vorurteil der Kriminalisierung von Metal-Fans.
6. Zusammenfassung und Fazit: Resümee der Arbeit und Beantwortung der Forschungsfrage unter Berücksichtigung der untersuchten Funktionen.
Heavy Metal, Rockmusik, Identitätsbildung, Jugendalter, Soziale Identität, Musikfunktion, Subkultur, Eskapismus, Kompensation, Abgrenzung, Musikkultur, Identitätsfindung, Adoleszenz, Musiksoziologie, Gruppenidentität.
Die Arbeit analysiert, welche Rolle Heavy Metal bei der Identitätsbildung von Jugendlichen spielt und welche Funktionen diese Musikrichtung im Alltag der Heranwachsenden erfüllt.
Neben theoretischen Grundlagen zu Identität und Musik konzentriert sich die Arbeit auf die Funktionen wie Eskapismus und Kompensation sowie auf die Gruppenzugehörigkeit innerhalb der Metal-Szene.
Das Ziel ist es, die Forschungsfrage zu klären, inwiefern das Genre Heavy Metal Jugendliche aktiv bei der Identitätsbildung unterstützen kann.
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die existierende musikwissenschaftliche und jugendsoziologische Theorien sowie Studien analysiert und zusammenführt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die allgemeine Bedeutung von Musik im Jugendalter und die spezifische Wirkung von Heavy Metal auf Bereiche wie Politik, Geschlecht und Soziales.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Identitätsbildung, Heavy Metal, Subkultur, soziale Identität und musikpsychologische Funktionen definieren.
Die Arbeit setzt sich kritisch mit Vorwürfen auseinander, dass Heavy Metal kriminelles Verhalten fördert, und kommt zu dem Schluss, dass solche direkten Kausalzusammenhänge wissenschaftlich nicht haltbar sind.
Die Zugehörigkeit zur Metal-Szene bietet Jugendlichen Identifikationspunkte, soziale Kontakte und durch gemeinsame Rituale wie Konzerte eine Stärkung des Selbstbildes.
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