Bachelorarbeit, 2023
38 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1 Wasserstoff
1.2 Erzeugungsarten
1.3 Renaissance der Atomkraft?
2. Strategien für Wasserstoff
2.1 Nationale Wasserstoffstrategie (Deutschland)
2.2 Stratégie nationale (Frankreich)
2.3 EU-Wasserstoffstrategie
3. Nuklearer Weg zum Wasserstoff
3.1 Ansätze zur Kernenergie
3.1.1 Deutschland
3.1.2 Frankreich
3.1.3 Deutsch-französische „Energiefreundschaft“
3.2 Technische Machbarkeit
3.3 EU-Taxonomie
3.3.1 Kontroverse um die Aufnahme
3.3.2 Akteure
3.3.2.1 Pro Atomkraft: Frankreich
3.3.2.2 Staatliche Gegenwehr
3.3.2.3 Private Gegenwehr
3.3.2.4 Private Unterstützung
3.3.2.5 Ost-West Trennung
3.3.2.6 Gasrichtlinie
3.4 Kohlenstofffreier oder kohlenstoffarmer Energieträger?
3.5 Wirtschaftliche Erwägungen
4. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht, ob die Atomenergie in Europa durch den steigenden Bedarf an Wasserstoff eine Renaissance erlebt. Dabei wird analysiert, wie politische Akteure den Energieträger Wasserstoff in ihre Agenda integrieren und welchen Einfluss die EU-Taxonomie sowie sozioökonomische Faktoren auf diese Entwicklung ausüben.
3.1 Ansätze zur Kernenergie
Der Einsatz von Kernenergie unterscheidet sich in Deutschland und Frankreich deutlich. Die Nutzung des in Atomkraftwerken erzeugten Stroms für Elektrolysekapazitäten zur Wasserstoffherstellung erscheint somit in Deutschland somit schon von vornherein ausgeschlossen. Entsprechend unterscheidet sich, wie gezeigt, auch die generelle Erwägung der Erzeugungsart in Machbarkeitsstudien und die politische Kommunikation. Im Folgenden werden für eine bessere Vergleichbarkeit die Werte der Stromerzeugung für 2021 herangezogen. Die entsprechenden Zahlen für das gesamte Jahr 2022 werden voraussichtlich im März 2023 veröffentlicht und lagen zur Drucklegung der Arbeit noch nicht vor. Unberücksichtigt bleiben ebenso durch die Energiekrise beeinflusste Schwankungen im Energiemix.
1. Einleitung: Einführung in die Bedeutung von Wasserstoff als zentraler Energieträger und die Fragestellung nach einer Renaissance der Atomkraft.
2. Strategien für Wasserstoff: Analyse nationaler und europäischer Wasserstoffstrategien sowie deren Zielsetzungen und Herstellungsverfahren.
3. Nuklearer Weg zum Wasserstoff: Untersuchung der Rolle der Kernenergie, der technischen Umsetzbarkeit sowie der regulatorischen und gesellschaftlichen Kontroversen um die EU-Taxonomie.
4. Fazit: Synthese der Ergebnisse zur Frage einer Renaissance der Kernenergie unter Berücksichtigung nationaler Interessen und der europäischen Klimaziele.
Wasserstoff, Atomkraft, Kernenergie, EU-Taxonomie, Energiewende, roter Wasserstoff, Klimaneutralität, Energiepolitik, Dekarbonisierung, Elektrolyse, Nachhaltigkeit, Europäische Union, Energiesolidarität, Stromerzeugung.
Die Arbeit analysiert, ob die steigende Nachfrage nach Wasserstoff in Europa zu einer Wiedergeburt (Renaissance) der Atomkraft führt.
Die zentralen Themen sind nationale Energiestrategien, die Rolle der Kernenergie bei der Wasserstoffproduktion und der politische Prozess um die EU-Taxonomie.
Das Ziel ist es, dem Leser Orientierung im Spannungsfeld zwischen traditioneller Atomkraft und dem zukunftsträchtigen Energieträger Wasserstoff zu bieten.
Es werden eine Vielzahl branchenspezifischer Studien, offizieller Berichte, Stellungnahmen sowie Fachliteratur ausgewertet.
Der Hauptteil beleuchtet die Ansätze zur Kernenergie, die technische Machbarkeit, die Einflüsse der EU-Regulierung und die Akteurslandschaft.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie „roter Wasserstoff“, „EU-Taxonomie“ und „Energiesolidarität“ geprägt.
Frankreich wird als größter Kernkraftwerksbetreiber Europas untersucht, da das Land eine konträre Haltung zu Deutschland einnimmt und die Änderung der Taxonomie maßgeblich mit vorantrieb.
Die Arbeit stellt fest, dass es sich aktuell teilweise um Zukunftskonzepte handelt, die ökonomisch und technisch noch vor Herausforderungen stehen.
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