Magisterarbeit, 2005
93 Seiten, Note: sehr gut
1 Einführung
1.1 Problemdarstellung
1.2 Allgemeine Formulierung der Fragestellung
1.3 Aufbau der Arbeit, Vorgehensweise im Überblick
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Ausdauer / Ausdauertraining
2.1.1 Akute physiologische Reaktionen auf Herz-Kreislauf-System u. Atmung
2.1.2 Akute physiologische Reaktionen auf Metabolismus u. Atmung
2.2 Trainingsintensität
2.3 Ausdauertrainingsmethoden
2.3.1 Dauermethoden
2.3.2 Intervalltrainingsmethoden
2.4 Anstrengungsempfinden / Borg-Skala
2.5 Stand der Forschung
3 Zielsetzung und Fragestellung
3.1 Untersuchungsziele
3.2 Hypothesen
3.2.1 Belastungsempfinden / RPE
3.2.2 Blutdruck / MAD
3.2.3 Laktat
3.2.4 Sauerstoffaufnahme
3.2.5 Herzfrequenz
3.2.6 Respiratorischer Quotient
4 Methodik
4.1 Versuchspersonen
4.2 Ein- und Ausschlusskriterien
4.2.1 Einschlusskriterien
4.2.2 Ausschlusskriterien
4.3 Methoden
4.3.1 Untersuchungsdesign / Untersuchungsplan
4.3.2 Kontinuierliches und intermittierendes Training
4.4 Messinstrumente
4.4.1 Fahrradergometer (Stufentest und CT/IT)
4.4.2 Spirometer
4.4.3 Herzfrequenz
4.4.4 Blutdruck
4.4.5 Laktat
4.4.6 RPE Borg-Skala
4.5 Untersuchungsablauf – Datenerhebung
4.5.1 Stufentest
4.5.2 Intervention I&II
4.6 Statistische Datenverarbeitung
5 Ergebnisse
5.1 Deskriptive Darstellung der Ergebnisse
5.2 Ergebnisse Belastungsempfinden (RPE)
5.3 MAD
5.4 Laktat (La)
5.5 Sauerstoffaufnahme (V’O2)
5.6 Herzfrequenz (Hf)
5.7 Respiratorischer Quotient (RQ)
6 Diskussion
6.1 Methodenkritik
6.2 Physiologische Reaktion auf CT & IT
6.3 Konsequenzen für die Sportpraxis
7 Zusammenfassung
7.1 Kurze Darstellung der Vorgehensweise & Ergebnisse
7.2 Ausblick
Die Arbeit untersucht und vergleicht die physiologischen Auswirkungen von intermittierendem Training (IT) und kontinuierlichem Training (CT) bei Sportstudenten. Ziel ist es, Unterschiede in der Belastung sowie deren physiologische Parameter zu erfassen, um eine fundierte Aussage über die Eignung und Belastungsverträglichkeit beider Methoden im Ausdauersport zu treffen.
2.1.2 Akute physiologische Reaktionen auf Metabolismus und Atmung
Wie bereits oben erwähnt, führen lokal-chemische Reaktionen bei körperlicher Arbeit zur Dilatation der Blutgefäße in der arbeitenden Muskulatur. Maßgeblich ist hier die Konzentration der folgenden Stoffe verantwortlich, die sich bei Ausdauerbelastungen erhöht bzw. erniedrigt: Sauerstoff (O2) bzw. Sauerstoffpartialdruck, Kohlendioxid (C02) bzw. Kohlendioxidpartialdruck, Laktat, Adenosintriphosphat (ATP) und Kalium (K+).
Ursache für die Änderung der Konzentration dieser Metaboliten ist der gesteigerte Energiebedarf. Dieser wird letztlich durch das energiereiche Phosphat ATP gedeckt. Der Organismus benötigt das ATP ständig für Biosynthesen, aktive Transportvorgänge und bei körperlicher Aktivität für die Kontraktion der Muskelzellen. Durch Hydrolyse kann dem ATP ein Phosphatrest abgetrennt werden. Dabei entstehen aus dem ATP das ADP (Adenosindiphosphat) und ein Phosphatrest. Die freiwerdende Energie dieser Reaktion beträgt etwa 30kj/mol ATP (vgl. de Marées, 2003, S. 345). De Marées (2003, S. 342) weißt darauf hin, dass das Konzept „ATP als primärer und universeller Energielieferant in den Zellen“ bereits 1941 von Lipmann postuliert wurde. Allerdings hat der Körper nur sehr begrenzte „ATP-Vorräte“, die für nur wenige Muskelkontraktionen ausreichen. Daher muss das ATP fortlaufend resynthetisiert werden.
1 Einführung: Hinführung zur Problematik des Bewegungsmangels und Bedeutung des Ausdauertrainings sowie Vorstellung der Fragestellung.
2 Theoretische Grundlagen: Erläuterung physiologischer Parameter und verschiedener Methoden des Ausdauertrainings sowie der Stand der Forschung.
3 Zielsetzung und Fragestellung: Definition der Ziele der Studie sowie explizite Formulierung der zu untersuchenden Hypothesen.
4 Methodik: Beschreibung des Studiendesigns, der Versuchspersonen sowie der verwendeten Messinstrumente und Datenerhebung.
5 Ergebnisse: Deskriptive Darstellung und statistische Analyse der erhobenen Daten wie Laktat, RPE, MAD und Sauerstoffaufnahme.
6 Diskussion: Kritische Auseinandersetzung mit der Methodik, den Ergebnissen und deren praktischer Bedeutung.
7 Zusammenfassung: Kurze Zusammenfassung der Vorgehensweise und wesentlichen Ergebnisse sowie ein Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe.
Intervalltraining, kontinuierliches Training, Ausdauertraining, Herzfrequenz, Laktat, Sauerstoffaufnahme, RPE-Skala, Belastungsempfinden, Sportphysiologie, Stoffwechsel, Herz-Kreislauf-System, Trainingsintensität, Leistungsdiagnostik, Blutdruck, respiratorischer Quotient.
Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung und dem Vergleich physiologischer Reaktionen auf intermittierende und kontinuierliche Ausdauerbelastungen bei gesunden Sportstudenten.
Zentrale Themen sind die Physiologie der Ausdauerbelastung, verschiedene Trainingsmethoden, die Steuerung der Intensität über die Herzfrequenz und die subjektive Belastungswahrnehmung.
Das Ziel ist zu ermitteln, inwiefern sich die physiologische Belastung einer in der Studie angewandten Intervalltrainingsmethode von der Belastung einer herkömmlichen Dauermethode ähnlicher Intensität unterscheidet.
Es wurde ein experimenteller, randomisierter Untersuchungsplan mit Cross-Over-Design gewählt, um die Auswirkungen der Trainingsprogramme zu vergleichen.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen, die Zielsetzung, die methodische Vorgehensweise bei der Datenerhebung sowie die Ergebnisse und deren Diskussion hinsichtlich sportmedizinischer Relevanz.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Intervalltraining, kontinuierliches Training, Herzfrequenz, Laktat und die Borg-Skala zur Bewertung des Belastungsempfindens.
Im Gegensatz zu Methoden mit festen Zeitvorgaben richtet sich die hier verwendete IT-Methode ausschließlich nach individuell errechneten Herzfrequenzgrenzen.
Der RQ dient der Beschreibung von Stoffwechselzuständen, wobei die Interpretation bei Intervallbelastungen aufgrund von nicht-metabolischem Kohlendioxid (excess CO2) erschwert wird.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

