Essay, 2009
19 Seiten
Umrisse einer Kritik der Nationalökonomie
Die vorliegende Arbeit kritisiert die aktuelle Ausrichtung der Nationalökonomie, die sich zu sehr auf mathematische Modelle und Zentralisierung fokussiert hat, und fordert eine Rückbesinnung auf ordnungspolitische Prinzipien, die Haftung der Akteure und eine flexiblere, marktwirtschaftliche Ausrichtung zur Sicherung von Wohlstand.
Umrisse einer Kritik der Nationalökonomie
Die Nationalökonomie ist ein „ausgebildetes System des erlaubten Betrugs, eine komplette Bereicherungswirtschaft“, eigentlich müsste sie „Privat-Ökonomie“ heißen.
Wenn man registriert, dass höchst-ausgezeichnete Wissenschaftler der Nationalökonomie sehr fantasievoll an der Erfindung, Ausgestaltung von Finanzprodukten (auch ihrer spekulativen Nutzung) beteiligt waren (Cox, Ross und Rubinstein haben ein entsprechendes Binomialmodell erstellt), die mithalfen, die Welt in eine Krise zu stürzen, scheint Friedrich Engels Behauptung bestätigt zu werden. Erst recht, wenn man liest, dass Myron Scholes, der 1996 den Nobelpreis „für die Ausarbeitung einer mathematischen Formel zur Bestimmung von Optionswerten an der Börse“ erhielt, zusammen mit seinen Kollegen bei dem Hedgefond LTMC 2008 einen Verlust von 4,6 Milliarden US-Dollar verursachte, was mit dazu beitrug, die globale Finanzkrise auszulösen. (2005 wurde Scholes wegen Steuerhinterziehung bei diesem Fond in Höhe von 40 Millionen US-Dollar verurteilt.)
Umrisse einer Kritik der Nationalökonomie: Der Text analysiert das Versagen der modernen Nationalökonomie in der Finanzkrise und fordert eine Abkehr von der Mathematisierung hin zu ordnungspolitischen Grundlagen.
Nationalökonomie, Finanzkrise, Ordnungsökonomik, Ordoliberalismus, Geldpolitik, Marktwirtschaft, Eigentum, Wettbewerb, Meritokratie, Haftung, Wachstumstheorie, Finanzprodukte, Globalisierung, Kapitalismus, Freiheit
Die Arbeit setzt sich kritisch mit dem Zustand der modernen Nationalökonomie auseinander, der Autor sieht sie als mitverantwortlich für die globale Finanzkrise an.
Zentrale Themen sind die Kritik am aktuellen Finanzsystem, die Rolle der Ordnungsökonomik, die Fehler der Geldpolitik und die Notwendigkeit von persönlicher Haftung und Wettbewerb.
Das Ziel ist ein Aufruf zu einem Paradigmenwechsel in der Nationalökonomie, weg von interventionistischer Zentralisierung hin zu ordnungspolitischen Spielregeln.
Der Autor nutzt eine komparative und kritische Analyse, unter Einbeziehung ordnungspolitischer Prinzipien und aktueller gesellschaftspolitischer Ereignisse.
Der Hauptteil befasst sich mit der Rolle der Geld- und Währungspolitik, der Kritik an Zentralbanken, der Analyse von Unternehmerrollen und der Forderung nach meritokratischen Strukturen.
Ordnungsökonomik, Freiheit, Wettbewerb, Haftung, Kritik am Finanzsystem und Rückbesinnung auf liberale Grundwerte.
Die exzessive Mathematisierung der Nationalökonomie wird kritisiert, da sie die Disziplin für Laien unverständlich macht und den Blick für reale ordnungspolitische Fehlentwicklungen verstellt.
Er steht ihr sehr kritisch gegenüber, da sie durch Zentralisierung und Gleichmacherei die nationale Souveränität untergrabe und Anreize für ineffizientes Verhalten schaffe.
Er fordert eine stärkere Eigenkapitalausstattung der Banken und eine Rückbesinnung auf die „Goldene Bankregel“ zur Fristenkongruenz.
Dies ist die Bezeichnung für spezialisierte Wissenschaftler, die zwar mathematisch begabt sind, aber den Bezug zur realen Wirtschaftsordnung und den daraus resultierenden Gefahren verloren haben.
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